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18.08.2010

FC Augsburg: Der Countdown läuft

FCA-Kapitän Uwe Möhrle
Bild: Ulrich Wagner

Am Samstag startet der FC Augsburg beim FC Ingolstadt in seine Zweitligasaison. Nach dem Pokalspiel muss ein Neuzugang wochenlang aussetzen. Von Herbert Schmoll

Der Countdown läuft, die Anspannung steigt bei Spielern, Verantwortlichen und Fans beinahe im Stundentakt. Am kommenden Samstag um 13 Uhr im Audi Sportpark startet der FC Augsburg beim FC Ingolstadt in seine fünfte Zweitligasaison.

Acht Wochen Vorbereitung liegen hinter der Mannschaft, darunter befanden sich die Trainingslager in Bad Gögging und Weiler im Allgäu. Der Trainer sieht sein Team gerüstet. Wie Jos Luhukay blickt auch Kapitän Uwe Möhrle dem Anpfiff beim Wiederaufsteiger an der Donau optimistisch entgegen.

Obwohl das Team zuletzt im Pokalspiel beim SV Sandhausen (7:5 nach Elfmeterschießen) wesentlich mehr Mühe als erwartet hatte. Für Manager Andreas Rettig ist es klar: "Das war rechtzeitig ein Schuss vor den Bug."

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Führungsspieler Möhrle Dass sich die Mannschaft in Ingolstadt steigern muss und auch steigern wird, davon ist Uwe Möhrle überzeugt. Das Wort des 30-jährigen Innenverteidigers hat beim FC Augsburg längst großes Gewicht. Nicht nur innerhalb der Mannschaft, sondern auch bei den Verantwortlichen in der Chefetage.

Deshalb wurde er von Trainer Luhukay wieder zum Mannschaftskapitän bestimmt. "Er geht immer voran, kann als Vorbild bezeichnet werden", lobt der Fußball-Lehrer den ehemaligen Bundesligaspieler. Der froh ist, zum Saisonbeginn wieder auf dem Platz stehen zu können.

Am Ende der vergangenen Spielzeit machte ihm eine hartnäckige Entzündung im Knie schwer zu schaffen, nur unter Schmerzen konnte er auf dem Rasen stehen. Aus diesem Grund durfte und musste der Innenverteidiger in der Sommerpause richtig faulenzen, auf Anraten des Arztes.

Mittlerweile hat Uwe Möhrle die körperlichen Defizite längst wieder aufgearbeitet und ist auch schmerzfrei. "Ich bin topfit", der vom Bodensee stammende Abwehrrecke strahlt wieder Optimismus aus und freut sich auf den kommenden Samstag.

So sieht es Jos Luhukay Auch der Fußball-Lehrer ist optimistisch. "Wir sind gut vorbereitet", sagt der Niederländer, "von Verletzungen blieben wir weitgehend verschont."

Zuletzt bekam die Zuversicht des Trainers allerdings einen kleinen Dämpfer, denn im Pokalspiel verletzte sich Paul Verhaegh. "Bänderriss im Sprunggelenk", lautet die Diagnose. Verhaegh fällt vier bis sechs Wochen aus. Marcel Ndjeng wird ihn vermutlich ersetzen.

Die Neuzugänge Gibril Sankoh und Lukas Sinkiewicz dürften in Ingolstadt wohl von Beginn an spielen. Gut möglich, dass auch Torsten Oehrl zur Anfangsformation gehört. Alternativen im Angriff sind auch Nando Rafael und Edmond Kapllani.

Paul Verhaegh ist verletzt, Mohamed Amsif kommt im Tor an Simon Jentzsch noch nicht vorbei. Das Quartett der eigenen Nachwuchsleute Moritz Nebel, Daniel Framberger, Benjamin Woltmann und Thomas Rudolph muss noch hintanstehen.

Schwacher Starter Seit dem Aufstieg gewann der FCA noch kein Auftaktspiel. Gegen den 1. FC Köln (0:2), 1860 München (2:6), 1. FC Nürnberg (1:2) und Energie Cottbus (1:3) gab's in den vergangenen vier Jahren nur Negativerlebnisse. Zuletzt gewann der FCA 2005 in der Regionalliga das erste Saisonspiel. Elton da Costa und Christian Okpala waren die Torschützen beim 2:1 über die zweite Mannschaft des TSV 1860 München. Von Herbert Schmoll

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