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FC Augsburg
14.09.2019

Drei Punkte gegen Frankfurt! Der FCA ist in der Saison angekommen

Weil Frankfurt noch zu zwei Großchancen, aber keinem Treffer mehr kam, durften sich die Augsburger über den ersten Saisonsieg freuen.
Foto: Matthias Balk, dpa

Der FC Augsburg hat gegen Eintracht Frankfurt am Samstag eine solide Leistung gezeigt. Belohnung ist der erste Sieg in dieser Saison.

Nach einem Punkt aus drei Spielen stand der FC Augsburg im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt unter Druck. Letztlich ging es für die Profifußballer von Trainer Martin Schmidt darum, einen Fehlstart in die Bundesligasaison zu vermeiden. Dies ist dem FCA vor offiziell 28513 Zuschauern gelungen. Eine ordentliche Leistung mündete in einen 2:1 (2:0)-Heimerfolg - die ersten drei Punkte dieser Spielzeit.

FCA-Trainer Schmidt veränderte seine Startelf auf mehreren Positionen. Ein Stück weit war er zu Wechseln gezwungen, weil Stephan Lichtsteiner (Sperre), Daniel Baier (Wadenprobleme) sowie Marek Suchy (angeschlagen) passen mussten, andererseits verzichtete Schmidt aus freien Stücken auf den zuletzt formschwachen Michael Gregoritsch.

Auf dem Rasen machten sich die Veränderungen dadurch bemerkbar, dass Raphael Framberger als Rechtsverteidiger, Jan Moravek im zentralen Mittelfeld und Alfred Finnbogason im Sturm mitwirkten. 

Mit Spannung erwartet wurde die Rückkehr des ehemaligen FCA-Spielers Martin Hinteregger, der im Sommer geräuschvoll zur Eintracht gewechselt war. Augsburgs Anhänger hatten dies nicht vergessen, bei jedem Ballkontakt pfiffen sie ihren einst so geschätzten Spieler aus. 

Wie am ersten Spieltag in Dortmund hätte Florian Niederlechner den FCA bereits nach etwas mehr als 30 Sekunden in Führung bringen können. Weil er nach einem Querpass von Ruben Vargas jedoch an Frankfurts Torwart Kevin Trapp scheiterte, verpasste der FCA das beruhigende 1:0. Augsburg agierte in den ersten Minuten druckvoll, während Frankfurt um Ordnung bemüht war. Nach einer Viertelstunde eröffnete sich Frankfurts Gonçalo Paciencia dennoch die Ausgleichschance, als er Tin Jedvaj verlud und den Ball an den linken Pfosten setzte. 

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Timothy Chandler von Frankfurt und Raphael Framberger von Augsburg im Zweikampf um den Ball.
Foto: Matthias Balk, dpa

Die Augsburger warteten auf Umschaltmomente und stießen in die offenen Räume. Prädestiniert für den schnellen Gegenangriff ist Vargas, seinem Schuss aufs Frankfurter Tor fehlte jedoch Wucht (19.). Frankfurt kontrollierte die Partie und näherte sich Augsburgs Tor an. Nachdem FCA-Linksverteidiger Philipp Max wegrutschte, kam Danny da Costa zum Abschluss, setzten den Ball aber einige Etagen übers Gebälk (23.). Wesentlich knapper rauschte der Ball nach einem Flachschuss des quirligen Daichi Kamada am FCA-Tor vorbei, wobei Torwart Tomas Koubek seine Finger noch entscheidend einsetzte (27.). 

Frankfurt schien der Führung nahe, in der Viertelstunde vor der Pause schlugen die Augsburger jedoch zu. Zunächst versäumte Finnbogason den ersten Treffer, als er - ausgerechnet - an Hinteregger, der das leere Tor abdeckte, scheiterte (33.). Frankfurts Fans feierten den Österreicher für diese Rettungstat mit Sprechchören. Wenige Minuten später erlöste Marco Richter sein Team: Eine Kopfball-Vorlage Finnbogasons setzte er volley ins Netz (35.).

Der FCA nutzte das Momentum, wollte nachlegen. Niederlechner traf aus Abseitsposition - zurecht erkannte Schiedsrichter Harm Osmers den Treffer nicht an. Kein Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Treffers bestand hingegen in der 43. Minute. Niederlechner schlenzte den Ball aus rund 21 Metern oben rechts in den Knick - ein Traumtor. Der FCA hatte sich für die bis dahin beste Saisonleistung mit einer 2:0-Halbzeitführung belohnt. 

Nach der Pause erhöhte Frankfurt gegen den FCA den Druck

Nach der Pause erhöhten die Gäste aus Hessen den Druck auf Augsburgs Defensive. Ihr Wunsch nach einem schnellen Anschlusstreffer ging indes nicht in Erfüllung. Augsburgs Abwehr verteidigte konzentriert, dem Spiel entscheidenden dritten Treffer stand Ungenauigkeit im Passspiel im Weg.

Marco Richter von Augsburg und Makoto Hasebe.
Foto: Matthias Balk, dpa

Frankfurts Trainer Adi Hütter schaltete endgültig in den Offensivmodus, Angreifer Bas Dost ersetzte den defensiven Mittelfeldspieler Sebastian Rode. Augsburgs Trainer Schmidt reagiert auf diese Personalien, indem er Reece Oxford für Moravek aufs Feld schickte. 

Für Frankfurts Treffer sorgte aber nicht Dost, sondern Pacienca. Er nutzte eine Vorlage des zur Pause eingewechselten Dominik Kohr und traf rechts unten ins Eck zum 1:2 (73.). Der FCA musste sich auf eine ungemütliche Schlussviertelstunde einstellen, in der die Gäste auf den Ausgleich drängten.

Weil Frankfurt noch zu zwei Großchancen, aber keinem Treffer mehr kam, durften sich die Augsburger über den ersten Saisonsieg freuen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

15.09.2019

Die 2 Tore waren sehr wichtig, aber noch wichtiger waren die letzten 15 Minuten des Spiels in denen der FCA stabil geblieben ist und keinen Punkt mehr verschenkt hat.

PS: Das Tor von Florian Niederlechner zum 2:0 gibt berechtigter Hoffnung zum Anlass "Tor des Monats" zu werden.

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15.09.2019

Chapeau Hr. Graf, da ist Ihnen ein selten guter Spielbericht gelungen: sachlich, treffend, objektiv. Auch die Zwischentöne haben mir gut gefallen, zB im Zusammenhang mit den Pfiffen gegen Hinteregger, dass diese gegen "einen einst so geschätzten Spieler" gerichtet waren. Bitte in Zukunft mehr von dieser wohltuenden Objektivität. Und ruhig noch ein bisschen deutlicher.

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15.09.2019

Für jeden war ersichtlich, hier steht eine Mannschaft auf dem Platz die den Sieg unbedingt einfahren wollte.
Jetzt kann etwas befreiter die nächste Partie angehen.

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14.09.2019

Wichtige 3 Punkte die vor allem in der 1. Halbzeit verdient waren. Die 2. Halbzeit bangen und zittern um den Sieg. Jetzt in Freiburg Punkten und der FCA ist wieder im Soll

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14.09.2019

Hallo Alfred W., Josefa B. Maria H. Und all die anderen Erfinder des Fußballs wo bleiben euere Kommentare ?

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14.09.2019

Gemach, gemach Herr Herbert L. war ziemlich zeitgleich Mein Kommentar und Ihre Anmerkung. Schönen Sonntag noch.

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15.09.2019

Gemach, gemacht Herbert L.

Die Kontinuität machts. Nochmal eine gute Leistung gegen Freiburg und Leverkusen, dann bin ich von einer neuen Spielidee überzeugt.

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