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FC Augsburg
03.05.2015

Einzelkritik: Einer macht sein bestes Spiel im FCA-Trikot

Jeong-Ho Hong machte gegen Köln sein bestes Spiel im FCA-Dress.
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Jeong-Ho Hong machte gegen Köln sein bestes Spiel im FCA-Dress.
Foto: Ulrich Wagner

Der FC Augsburg tat sich schwer mit der Kölner Abwehr - es blieb bei einem zähen 0:0. Dennoch gab es einen großen Gewinner. Die Spieler in der Einzelkritik.

Marwin Hitz: Der Torhüter hatte nur wenige Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. War aber da, wenn es notwendig war - wie in der Anfangsphase bei einer zu kurzen Rückgabe von Klavan. Musste nur einen Torschuss halten. Note 3

Paul Verhaegh: Der Kapitän war viel unterwegs, lief 10,9 Kilometer, hatte 100 Ballkontakte und war über die 90 Minuten hochkonzentriert. Eine solide Leistung. Note 3

Jeong-Ho Hong: Das beste Spiel des Südkoreaners im FCA-Dress. War mit 111 Ballkontakten der fleißigste Spieler auf dem Platz. Hatte eine Passquote von über 86 Prozent. Führte 31 Zweikämpfe und gewann 81 Prozent. Überragend seine Lufthoheit in der Offensive und besonders in der Defensive (rettete zum Beispiel auch in der 18. Minute gegen Vogt auf der Linie). Zu einem perfekten Spiel fehlte nur ein Kopfballtor. Die Chancen dazu hatte er in der zweiten Halbzeit. Die erste muss er eigentlich machen, bei der zweiten Möglichkeit rettet FCK-Torhüter Horn. Note 2

Stimmen zum FCA-Spiel: "Dominant agiert" aber "zwei Punkte verloren" 

Ragnar Klavan: Dem Esten fehlte zu Beginn etwas das Timing, doch mit zunehmender Spieldauer wurde Klavan immer sicherer. Stand diesmal aber im Schatten von Hong. Beendete das Spiel nach einem Zusammenprall mit Timo Horn mit einem Brummschädel. Note 3

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Abdul Rahman Baba: Läuft in der Rückrunde seiner Form weit hinterher. Spielt seit Wochen aber  nur mit Schmerzmitteln. In dieser Verfassung sicher kein Kandidat für einen Millionen-Transfer. War zwar eifrig (schlug sieben Flanken), dabei aber wenig effizient. Schafft es kaum mehr, hinter die Abwehr zu kommen. Note 4

Markus Feulner: War in der Anfangsphase der auffälligste FCA-Spieler. Muss in der 19. Minute das 1:0 erzielen. Da darf er alleine vor dem Tor nicht die Innenseite nehmen, sondern muss den Ball Vollspann ins Tor jagen. Baute nach dem guten Beginn immer mehr ab und wurde nach 68 Minuten zu Recht ausgewechselt. Note 4

Daniel Baier: Bot diesmal defensiv eine sehr starke Leistung. Im Rückwärtsgang hoch konzentriert mit spektakulären Rettungstaten gegen Ujah und Gerhardt. Versuchte nach vorne dem FCA-Spiel Struktur zu geben, doch fand auch er selten eine Lücke im dichten Kölner Abwehrnetz. Note 3

Alexander Esswein: Esswein hat viele gute Anlagen, doch nützt er sie kaum. Ein schwaches Spiel des Außenstürmers, der sich kaum einmal gegen seine Gegenspieler durchsetzen konnte. Wirkte oft fahrig, antizipiert kaum die Spielzüge und kommt dadurch oft zu spät. Hätte man auch früher auswechseln können. Note 5

FCA / FC Augsburg - FC Köln  0:0 in der SGL Arena. Bild: Ulrich Wagner
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Der FCA spielt gegen Köln nur 0:0
Foto: Ulrich Wagner

Halil Altintop: Der Mittelfeldspieler hat sich von seiner Krankheit noch nicht richtig erholt. Doch Altintop braucht seine körperliche Fitness, um sein laufintensives Spiel durchziehen zu können. Gegen Köln sehr blass. Nach 58 Minuten war für ihn diesmal Schluss. Note 5

Tobias Werner: Emsig, fleißig, bemüht. Doch nach zwei Toren hintereinander biss sich auch Werner die Zähne am Kölner Beton aus. Gefährlich seine ruhenden Bälle. Note 4

Raul Bobadilla: Der Argentinier rieb sich im Sturmzentrum gegen die kompromisslosen Innenverteidiger Maroh und Wimmer in zahlreichen Zweikämpfen auf. War da in diesem Spiel verschenkt. Wirkte mit zunehmender Spielzeit immer frustrierter. Vielleicht sollte FCA-Trainer Markus Weinzierl Bobadilla wieder wie in der Vorrunde auf die Außenbahn beordern. Alternativen für die Mittelstürmerposition hat er ja jetzt wieder. Note 3

Pierre-Emile Höjbjerg: Der junge Däne kam in der 58. Minute für Halil Altintop. Versuchte das Spiel anzukurbeln, aber auch er tat sich schwer, die Lücke in der Kölner Abwehr zu finden. Note 4

Dong-Won Ji: Ersetze in der 68. Minute Markus Feulner. Doch der Südkoreaner ist in dieser Verfassung keine Verstärkung. Wirkte zwar bemüht, doch fehlt ihm derzeit jegliches Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Tim Matavz: Ersetzte in der 82. Minute Esswein. Musste minutenlang an der Außenlinie tatenlos zusehen, bis es eine Spielunterbrechung gab, um eingewechselt zu werden. War auf dem Spielfeld aber genauso wirkungslos. Vielleicht wäre der robustere Sascha Mölders die bessere Lösung in der Schlussphase als Brechstange gewesen.

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