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FC Augsburg
05.09.2020

FC Augsburg wünscht sich beim Wiedereinlass der Fans bundesweite Lösung

Michael Ströll, Geschäftsführer des FC Augsburg, wünscht sich eine deutschlandweite Lösung bei der Zuschauer-Frage in der Bundesliga.
Foto: Ulrich Wagner

Exklusiv Michael Ströll, der Finanz-Geschäftsführer des FCA, sieht die unterschiedlichen Regelungen je nach Bundesland kritisch. Dass Konkurrent Union Berlin vor Zuschauern spielen darf, ist für Augsburg "ein klarer Nachteil".

Michael Ströll, Finanz-Geschäftsführer des FC Augsburg, sieht die aktuelle Regelung zum Wiedereinlass von Zuschauern in Bundesliga-Stadien kritisch. Gegenüber unserer Redaktion äußerte er den Wunsch nach einer durchgehenden Lösung in allen Bundesländern: „Eine deutschlandweite Lösung wäre definitiv besser und auch unser Wunsch, weil es die fairste Lösung wäre.“

Wir haben FCA-Stürmer Florian Niederlechner getroffen – und mit ihm über die kommende Bundesliga-Saison gesprochen. Hier können Sie sich die Podcast-Folge anhören:

Derzeit dürfen etwa Union Berlin vor 5000 Zuschauern und RB Leipzig vor 8500 Zuschauern spielen. Das sieht Ströll kritisch: „Für den FCA ist es jedoch nicht förderlich, wenn wir auswärts vor den gegnerischen Fans antreten müssen, zu Hause aber unsere Anhänger nicht ins Stadion lassen dürfen.“ Aus sportlicher Sicht werden damit ungleiche Bedingungen geschaffen: „Wettbewerbsverzerrung ist ein großes Wort. Fakt ist aber, dass es für den FC Augsburg ein klarer Nachteil ist.“

FCA bräuchte "ungefähr 5000 Zuschauer" im Stadion zur Kostendeckung

Sollten in Augsburg wieder Zuschauer ins Stadion gelassen werden, benötigt der FCA laut Ströll „ungefähr 5000 Zuschauer“, um eine Kostendeckung zu erzielen. Das wird laut dem Geschäftsführer aber frühestens im November der Fall sein.

Einigung erzielt: Philipp Max wird zum PSV Eindhoven wechseln.
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Foto: Ulrich Wagner

Finanziell trifft der Ausschluss von Zuschauern den FC Augsburg hart: „Wir kalkulieren mit Einnahmeverlusten von circa 20 Millionen Euro bis zum Kalenderjahresende.“ Dies sei für den FCA „nicht so einfach wegzustecken“, wie Ströll betonte. Der Verkauf von Spielern sei dabei eine Möglichkeit, um Geld einzunehmen: „Natürlich hat der Transfer von Philipp Max geholfen, die Verluste etwas abzumildern. Das ist aber kein Zustand, den wir die nächsten ein bis zwei Jahre durchhalten können.“ (AZ)

Lesen Sie dazu auch: Geschäftsführer Michael Ströll: „Das ist ein klarer Nachteil für den FCA“

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06.09.2020

Die Forderung ist unlogisch. Entweder wir bleiben beim Flickenteppich-Modell oder alle Einschränkungen gelten für alle. Es bleibt wohl so, daß jeder nach seinem gusto agieren kann.

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