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FC Augsburg
06.11.2020

Große Ehre: Jogi Löw beruft erstmals FCA-Profi Felix Uduokhai

Felix Uduokhai hat in dieser Saison durchweg starke Leistungen für den FC Augsburg gezeigt. Dafür wurde er mit der Nominierung durch Joachim Löw belohnt.
Foto: Stefan Puchner, dpa

Der Innenverteidiger des FC Augsburg ist für die Nationalmannschaft nominiert. Gleiches gilt für den Ex-Augsburger Philipp Max. Wie der Verein darauf reagiert.

Joachim Löw ist immer wieder mal für Überraschungen gut. Gerade in so unruhigen Zeiten wie der Corona-Pandemie. Für die nun anstehenden Länderspiele hat der Bundestrainer einen erneut sehr großen Kader zusammengestellt – mit vielen bekannten Gesichtern, aber auch zwei Neulingen. Und beide haben mit dem FC Augsburg zu tun. Für die Abwehr berief Löw Felix Uduokhai, Stammkraft in der Defensive des FCA, und Philipp Max, der im Sommer von Augsburg zur PSV Eindhoven gewechselt war.

Uduokhai ist nach Uli Biesinger, Helmut Haller und André Hahn der vierte Nationalspieler des FCA. Der 23-Jährige ist zudem bei weitem kein Unbekannter beim DFB. Er war in verschiedenen U-Nationalmannschaften aktiv, für die U21 absolvierte er sechs Länderspiele. In dieser Runde ist er aus der Startelf von Heiko Herrlich nicht wegzudenken. Der Innenverteidiger stand in allen sechs Partien über die komplette Zeit auf dem Platz. Zudem erzielte er ein Tor. In der vergangenen Runde, als er noch vom VfL Wolfsburg ausgeliehen war, hatte er 26 Einsätze für den FCA bestritten.

Die Freude beim FC Augsburg ist riesig

„Jeder beim FC Augsburg freut sich riesig für Felix. Er hat sich diese Nominierung durch sehr gute Leistungen im FCA-Trikot verdient, weil er eine tolle Entwicklung genommen hat, seit er im Sommer 2019 zum FCA kam. Diese Nominierung ist ein weiterer Beweis, dass man sich beim FCA als junger Spieler ideal entwickeln kann. Das Wissen um seine Qualitäten haben wir bereits im Sommer durch seine feste Verpflichtung untermauert“, sagte Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport des FCA. „Jetzt werden wir die anstehenden Länderspiele noch genauer verfolgen und ihm sowie Philipp Max, über dessen Nominierung wir uns ebenso freuen, natürlich die Daumen drücken.“

MITTELFELD: László Bénes wechselte bis Sommer 2021 auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach zum FC Augsburg.
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Foto: Ulrich Wagner

Wechsel hat sich für Max gelohnt

Max war im Sommer zur PSV Eindhoven gewechselt. Vier Torvorbereitungen sind ihm in der niederländischen ersten Liga schon gelungen, zudem erzielte er einen Treffer. Gut für seine Entwicklung ist, dass der PSV in der Europa League spielt. Dort allerdings gab es am Donnerstagabend mit der 1:4-Niederlage bei PAOK Saloniki einen Rückschlag. Doch offenbar hat sich der Wechsel in die Niederlande gelohnt, wie nun auch die Nominierung in die Nationalmannschaft zeigt. Dort kehren auch die zuletzt fehlenden Leroy Sané, Ilkay Gündogan und Thilo Kehrer kehren zurück. Löw verzichtet neben Torwart Marc-André ter Stegen, der nach einer längeren Verletzungspause beim FC Barcelona gerade erst sein Comeback gegeben hat, auch erneut auf Marco Reus, obwohl der 31 Jahre alte Offensivspieler bei Borussia Dortmund inzwischen wieder im Spielrhythmus ist.

Der Großteil des Aufgebots trifft sich am Montagmittag in Leipzig. Erst nach dem Testspiel gegen Tschechien werden der Bayern-Block mit Manuel Neuer, Serge Gnabry, Leon Goretzka, Joshua Kimmich und Sané sowie sowie der Gladbacher Matthias Ginter, Toni Kroos (Real Madrid) und Timo Werner (FC Chelsea) zum Team stoßen. Diese acht Spieler sind nur für die beiden abschließenden National-League-Partien in Leipzig gegen die Ukraine und in Sevilla gegen Spanien vorgesehen. (mit dpa)

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