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FC Augsburg
18.07.2021

Kurz vor Olympia-Start: FCA-Spieler Marco Richter verliert Reisepass

Missgeschick bei Olympia: FCA-Spieler Marco Richter hat seinen Reisepass verloren.
Foto: Ulrich Wagner (Archiv)

Im Instagram-Live-Video verrät der FCA-Stürmer, wie er beim DFB-Tross unfreiwillig für Aufregung sorgte – und dass er gerne mal in Südeuropa spielen würde.

Für Olympia-Wirbel will FCA-Spieler Marco Richter eigentlich auf dem Platz sorgen – am Sonntag ist dem 23-Jährigen dies leider auf andere Weise gelungen. Vor dem Abflug der deutschen Olympia-Mannschaft von Wakayama zum Mannschaftshotel in Yokohama bemerkte er, dass ein wichtiges Detail in seinem Gepäck fehlt: der Reisepass.

Publik gemacht hat dies sein Sturmpartner bei Olympia, Union-Berlin-Stürmer Max Kruse. Am Sonntag flog das DFB-Team von Wakayama, wo das letzte Testspiel gegen Honduras stattfand, nach Yokohama. Dort findet am Donnerstag das erste Spiel gegen Brasilien statt.

FCA-Spieler Richter: "Ich glaube daran, dass wir die Goldmedaille holen"

In einem gemeinsamen Video auf Instagram berichtete Kruse mit einem Lachen, dass kurz vor dem Abflug große Aufregung bei der DFB-Reisegruppe herrschte: "Wir mussten alle in unsere Koffer gucken, ob wir den Reisepass eingesteckt hatten." Gefunden wurde das Dokument bislang nicht.

Richter selbst setzt darauf, dass der DFB dies regeln werde, wie er im Instagram-Live-Video mit Kruse sagte: Team-Manager Dominik Horsch "hat gesagt, dass er alles geben wird, damit ich vor der Abreise aus Japan wieder ein Dokument habe". Am besten soll der Japan-Aufenthalt aber möglichst lange andauern, so Richter: "Ich glaube daran, dass wir die Goldmedaille holen. Wir verstehen uns hier alle richtig gut und sind ein geiles Team."

Felix Uduokhai erzielte für die Olympia-Auswahl ein Tor

Wie erfolgreich die deutsche Olympia-Auswahl ist – das wird zu großen Teilen auch vom Sturmduo Richter und Kruse abhängen. Wegen der Absagenflut umfasst der deutsche Kader nur 18 statt der erlaubten 22 Spieler. Weil drei davon Torhüter sind, stehen Trainer Stefan Kuntz nur 15 Feldspieler zur Verfügung. Ein FCA-Spieler machte im letzten Test gegen die Olympia-Auswahl auf positive Weise von sich reden: Felix Uduokhai. Der Innenverteidiger erzielte nach Rückstand per Kopf den 1:1-Ausgleich. Die Generalprobe wurde aber überschattet vom Rassismus-Vorwurf des DFB-Spielers Jordan Torunarigha, weswegen die deutsche Mannschaft das Spiel vorzeitig abbrach.

Felix Uduokhai erzielte den 1:1-Ausgleich.
Foto: Ulrich Wagner (Archivbild)

Auch zu seinen persönlichen Zukunftsplänen äußerte sich Marco Richter im Online-Talk mit Kruse. Demnach könne er sich sehr gut vorstellen, irgendwann mal bei einem ausländischen Verein sein Geld zu verdienen: "Das würde mich auf jeden Fall reizen. Jetzt ist das Thema noch nicht so groß. Aber später glaube ich schon, dass sich irgendwas in Richtung Spanien oder Italien ergeben wird." Sein Lieblingsklub sei früher Real Madrid gewesen, weil sein Idol Cristiano Ronaldo dort spielte. Seitdem dieser zu Juventus gewechselt sei, sei das Interesse aber nicht mehr so groß.

Bei der Beschreibung einer Dampfnudel kam Richter ins Straucheln

Etwas Probleme hatte Richter hingegen, dem gebürtigen Hamburger und Wahl-Berliner Max Kruse zu vermitteln, um was es sich bei einer seiner Leibspeisen - einer Dampfnudel - handelt. Zitat Richter: "Es ist eine Art Kugel aus Teig - welcher genau, kann ich nicht sagen." Das Wort Hefekloß hört sich zugegebenermaßen aber auch etwas komisch an.

Ein Wermutstropfen für die Olympia-Mannschaft in Zeiten von Corona: Wegen der Schutzmaßnahmen in Zeiten der Pandemie fällt das Gemeinschaftsgefühl im Olympischen Dorf eher aus. Ist aus Sicht von Marco Richter aber nicht so schlimm. Denn für andere Sportarten abseits des Fußballs ist sein Interesse eher gering: "Was ich eher noch kucke, ist Basketball. Aber ansonsten bin ich da raus."

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19.07.2021

Der Mann passt doch wie die Faust aufs Auge zum FCA. :-)

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18.07.2021

Hoffentlich liegt dann ein marktgerechtes Angebot vor, sonst wird es nichts mit dem Traum von Südeuropa.
P.S: Warum stellt die AZ in seinen Hofberichten Herrn Reuter nie die Frage, ob die 7 Millionen ( und Fünfjahresvertrag) für Torhüter
Koubek marktgerecht waren?

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