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FC Augsburg
19.06.2013

Ragnar Klavan und sein Traum von der Premier League

In einem Interview mit einem estnischen Boulevardblatt spricht FCA-Verteidiger Ragnar Klavan über seine Situation beim FC Augsburg und seine beruflichen Ziele.

Nach kleineren Startproblemen zählte Ragnar Klavan in der vergangenen Saison beim FC Augsburg zu den Leistungsträgern und schaffte zusammen mit seinen Kollegen dank einer überragenden Rückrunden den Klassenerhalt in der Bundesliga. Seinen Urlaub verbrachte der Innenverteidiger, der im Sommer 2012 vom niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar zum FCA gewechselt war, eine Woche auf Kreta und dann zu Hause in Estland.

In einem Interview mit Õhtuleht („Abendblatt“), der größten Boulevardzeitung des Landes, gab der Kapitän der estnischen Nationalmannschaft auch einen Einblick in seine berufliche Situation und die Zukunftsplanungen. Mit denen er recht offensiv umgeht. So kann er sich gut vorstellen, irgendwann in die englische Premier League zu wechseln. Schon seit seiner Kindheit sei es ein Traum von ihm, mal auf der Insel zu spielen. Dort ist mit dem FC Arsenal London auch sein absoluter Lieblingsverein zu Hause. Ein Engagement bei den Gunners würde Klavan sogar einem Angebot des FC Bayern vorziehen.

Klavan freut sich auf den Trainingsauftakt beim FCA

So weit ist es allerdings noch lange nicht. Klavan freut sich, dass am Wochenende die Saisonvorbereitung beim FCA wieder beginnt. „Ich bin in Augsburg glücklich und dankbar, in einer Liga zu spielen, die zu den stärksten auf dem Globus gezählt wird.“ Vom ersten Tag an habe er sich hier glücklich gefühlt. „Aber jetzt möchte ich hier noch besser spielen“, sagt er auch. Trotz seines noch über zwei Jahre laufenden Vertrages in Augsburg gab es zuletzt auch Anfragen von anderen Klubs. „Aus der Bundesliga“, erklärte Klavan gegenüber dem Blatt. Bei welchen Vereinen der Abwehrrecke auf der Wunschliste stand, das wollte er allerdings nicht sagen.

Ein Wechsel im Sommer war für ihn wohl auch nicht realisierbar. Zumal er auch die Vereinspolitik des FCA sehr gut findet. „Es ist wichtig, den Großteil der Spieler zu behalten, deswegen möchte ich auch jetzt hierbleiben.“

Mittlerweile ist der 27-Jährige, der in der vergangenen Spielzeit erheblichen Anteil am Klassenerhalt hatte, ein wichtiger Bestandteil der Augsburger Überlebenskämpfer. Acht Jahre ist er nun schon Profi in Holland und Deutschland. Doch im Hinterkopf hat er den Plan, nach England zu wechseln. Und er weiß, was er machen muss, dass dort die Klubs auch auf ihn aufmerksam werden. „Eine gute Saison in Deutschland spielen, dann ist alles möglich.“

Öffentliches Training in der Arena

Am kommenden Wochenende beginnt für die FCA-Profis wieder der Ernst des Lebens. Am Samstag müssen sich die kickenden Angestellten des Vereins einem Leistungstest unterziehen. Der öffentliche Saisonauftakt findet am Sonntag ab 10 Uhr in  der SGL-Arena statt. Der Eintritt ist frei. Es werden der Augsburger Allgemeine-Familienblock, die Nordtribüne sowie die Gegengerade (Blöcke P – T) geöffnet sein. Der Zugang zur Arena ist lediglich über den Eingang Nord (hinter der Stehtribüne) möglich. Auch für das leibliche Wohl wird durch den Arena- Caterer LEW gesorgt sein. Wie bei Heimspielen üblich, kann ausschließlich bargeldlos bezahlt werden.

Benefizspiel in Straubing

Nach dem ersten Trainingslager vom 30. Juni bis 3. Juli tritt der FCA am Samstag, 6. Juli (15 Uhr), in Straubing zu einem Benefizspiel zugunsten der dortigen Hochwasseropfer im FTSV-Stadion an. Der Austragungsort ist nicht zufällig gewählt, denn mit Cheftrainer Markus Weinzierl und seinem Assistenten Wolfgang Beller arbeiten zwei Straubinger beim FC Augsburg in der sportlichen Leitung. Gegner des Bundesligisten ist bei diesem Benefizspiel eine Auswahl aus Akteuren der Stadt Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen. Diese Mannschaft wird von Wolfgang Bellers Bruder Sepp betreut.

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