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FC Augsburg
24.02.2019

Reece Oxford rundet den desaströsen Auftritt des FCA ab

FCA-Verteidiger Reece Oxford leistete sich in Freiburg ein rüdes Frustfoul.
Foto: Patrick Seeger, dpa

Das Spiel in Freiburg war - wieder einmal - rasch entschieden. In der Nachspielzeit brannten dem 20-Jährigen die Sicherungen durch - mit Folgen für den FCA.

Bruchlandungen hat der FC Augsburg in der bisherigen Rückrunde zwar schon einige hingelegt – in schauerlicher Erinnerung dürften Fans etwa das 0:2 in Mönchengladbach oder das 0:4 in Bremen in Erinnerung haben. Das 1:5 in Freiburg nimmt aber einen Spitzenplatz in dieser zweifelhaften Rangliste ein.

Bei der neuerlichen Klatsche zeigten sich nahezu alle Spieler in einer Verfassung, die große Zweifel an ihrer Bundesligatauglichkeit aufkommen lässt. Nur einmal gab es in der Bundesliga mehr Gegentore, im April 2017 beim 0:6 gegen den FC Bayern.

Das nüchterne Fazit von Freiburgs Kapitän Mike Frantz liest sich nur auf den ersten Blick als Häme: „Augsburg war mit den fünf Toren noch gut bedient bei den Chancen, die wir ausgelassen haben.“

Bei Oxfords Foul hatte Freiburgs Haberer Glück

Abwehrspieler Reece Oxford, erst im Winter von West Ham United verpflichtet, leistete seiner Mannschaft aber kurz vor Schluss noch einen Bärendienst: In der Nachspielzeit trat der 20-Jährige mit seinen Stollen in Richtung der Achillessehne von Freiburgs Janik Haberer. Schiedsrichter Tobias Welz zeigte dem Engländer darauf hin zu Recht die Rote Karte.

Während Haberer Glück hatte, sich bei der Aktion nicht verletzt zu haben, wird das Frustfoul für Oxford und den FC Augsburg noch Konsequenzen haben. Die Dummheit des Verteidigers wirkte wie die Schlusspointe einer in jeder Hinsicht indiskutablen Leistung der FCA-Spieler. Je nachdem, wie lange Oxford vom Sportgericht des DFB gesperrt wird, wird er seiner Mannschaft fehlen – und das in einer Phase, in der sein Klub ohnehin schon viele Personalprobleme hat.

Nach dem Abgang von Martin Hinteregger und dem langfristigen Ausfall von Jeffrey Gouweleeuw fehlen die beiden Stamm-Innenverteidiger der Hinrunde. Wer auch immer in den kommenden Spielen Oxfords Platz einnehmen wird, wird sich wohl nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen können: Die nächsten Gegner heißen Dortmund und Leipzig.

FCA-Trainer Manuel Baum wirkt hilflos

Der hilflos wirkende FCA-Trainer Manuel Baum ("Ich glaube, dass das nicht so gut wäre, wenn ich meinen Gedanken hier freien Lauf lasse. Ich muss das erst mal sacken lassen") wird seine Hintermannschaft erneut umbauen – und angesichts des dünnen Kaders wohl erneut auf den Mittelfeldspieler Rani Khedira setzen, der gegen Freiburg auf dieser Position schon ein Unsicherheitsfaktor war. Dass es gegen die Topteams zu einem so dringend benötigten Punktgewinn reichen könnte, wirkt angesichts der Auftritte der vergangenen Wochen unrealistisch – der Personalstand ist dabei einer der Faktoren.

Lesen Sie auch die Bewertung der FCA-Spieler in der Einzelkritik und den Kommentar FCA-Spieler üben Verrat an ihrem Trainer – und an den Fans.

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Der FCA-Talk nach dem Freiburg-Debakel: Erreicht Baum die Mannschaft noch?
Video: Florian Eisele
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Die Diskussion ist geschlossen.

25.02.2019

"FCA-Trainer Manuel Baum wirkt hilflos". Nein: er IST hilflos!
In den letzten 5 BL Spielen hat man 14 (!) Gegentore kassiert bei 6 eigenen Treffern. Bei so einer Bilanz schrillen bei anderen Vereinen die Alarmglocken und es werden Konsequenzen gezogen , beim FCA macht man mit dem Tagesgeschäft weiter, so als wen man im gesicherten Mittelfeld steht.
Man hat das Gefühl, der Abstieg ist das Ziel, anders kann man die (Nicht-) Reaktionen nicht beschreiben! Hauptsache die Kasse stimmt, das sportliche Ziel ist zweitrangig!

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25.02.2019

So ein Spieler (Oxford) "fehlt" keiner Mannschaft!

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24.02.2019

Da hat Oxford seinem Frust freien Lauf gelassen, mit diesem groben Foul und hat in Kauf genommen, dass sein Gegenspieler sich eine schwere Verletzung zuzieht. Dafür gibt es keine Entschuldigung.

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