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FC Augsburg
16.01.2019

Reuter und Baier träumen vom DFB-Pokalsieg

Talkrunde beim FCA-Neujahrsempfang: Manager Stefan Reuter, Trainer Manuel Baum und Kapitän Daniel Baier plaudern mit Sky-Moderator Michael Leopold (von links).
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Talkrunde beim FCA-Neujahrsempfang: Manager Stefan Reuter, Trainer Manuel Baum und Kapitän Daniel Baier plaudern mit Sky-Moderator Michael Leopold (von links).
Foto: Christian Kolbert

Beim Neujahrsempfang feiert der FCA seinen "größten Deal". Langfristig will er bei den Mitgliederzahlen die Nummer zwei in Bayern werden.

Der FC Augsburg hat am Dienstagabend im Friedberger Schloss den "größten Deal seiner Vereinsgeschichte" gefeiert. Beim FCA-Neujahrsempfang mit 170 geladenen Sponsoren machte Präsident Klaus Hofmann deutlich, wie wichtig die Verlängerung des Hauptsponsor-Vertrags mit der WWK bis 2030 ist. Vor allem der Bau des Internats im Nachwuchsleistungszentrum sei ein bedeutender Schritt für die Entwicklung des Clubs. "Das wird uns helfen. Ohne funktionierenden Nachwuchsbereich werden wir - egal ob in Liga eins oder zwei - nicht mithalten können", sagte der Präsident.

Schrameier: "Wir glauben an die Zukunft des FCA"

WWK-Chef Jürgen Schrameier unterstützte Hofmann ("Wir glauben an die Zukunft des FCA"). Launig berichtete er von der Anbahnung des Deals. Hofmann sei zu ihm gekommen und habe von den Internatsplänen geschwärmt. "Nur dass wir es bezahlen sollen, das hat er nicht gesagt. Das haben wir erst beim anschließenden Besuch von Geschäftsführer Michael Ströll erfahren", erzählte Schrameier, dessen Münchner Versicherungskonzern mit einer Sofortzahlung von etwa acht Millionen Euro das Internat finanziert.

Reuter und Baier träumen vom DFB-Pokalsieg
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Der Neujahrsempfang des FCA im Friedberger Schloss
Foto: Christian Kolbert

Den anwesenden Sponsoren schlug Schrameier lächelnd vor, es ihm gleichzutun und ebenfalls langfristige Verträge bis 2030 abzuschließen. Schrameier: "Der Club braucht schließlich Planungssicherheit."

So könnte in einigen Jahren das Nachwuchsleistungszentrum des FC Augsburg aussehen. Ob dieser Entwurf realisiert wird, ist noch nicht endgültig sicher. Sicher ist dagegen, dass im kommenden Sommer mit dem Bau des Funktionsgebäudes angefangen werden soll.
Foto: WWK

In einer von Michael Leopold (Sky) moderierten Talkrunde erzählten Sportgeschäftsführer Stefan Reuter und Kapitän Daniel Baier augenzwinkernd von ihren Träumen. Reuter, Fußballweltmeister von 1990, sagte: "Ich habe es als Spieler nie geschafft, den DFB-Pokal in den Händen zu halten. Es wäre mein Traum, dies mit dem FCA zu erreichen." Daniel Baier pflichtete ihm mit einem Lächeln bei. Er könne es ja noch als Spieler schaffen, witzelte der 34-Jährige, der seit 2008 in Augsburg spielt. Der FCA tritt am 6. Februar im Pokal-Achtelfinale beim Zweitligisten Holstein Kiel an. In den vergangenen Jahren war der Club in diesem Wettbewerb immer früh gescheitert.

Hat der FCA bald mehr Mitglieder als 1860 München?

In die Zukunft blickte der kaufmännische FCA-Geschäftsführer Michael Ströll. Er kündigte die Umgestaltung des FCA-Businessbereichs bis zum Sommer 2019 an. "Dann werden wir auch dort bundesliga-tauglich." Zudem setzte er seinem Verein das Ziel, langfristig Bayerns mitgliederstärkster Fußballclub nach dem FC Bayern (291.000 Mitglieder) zu werden. Derzeit liegt der FCA (16.000) auf Platz vier. Den 1. FC Nürnberg (22.900) und den TSV 1860 München (22.800) wolle man überholen.

Mithelfen könnte bei dieser Herausforderung offenbar auch Daniel Baier. Auf die Frage, was er im Jahr 2030 tun werde, bewarb er sich für die Zeit nach seinem Karriere-Ende um einen Job beim Verein: "2030 werde ich in Augsburg leben und arbeite hoffentlich beim FCA." Es machte den Eindruck, als würde sein Wunsch nicht auf taube Ohren stoßen.

Lesen Sie auch: Umarmen, herzen, duzen: So emotional ist die Partnerschaft von FCA und WWK

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Die Diskussion ist geschlossen.

16.01.2019

k.brenner

Wenn es einen weiteren Glücksfall für den FCA neben Herrn Seinsch gegeben hat, dann ist dies Daniel Baier. Was für eine Vereinstreue! So etwas findet man im Fußballgeschäft heute selten.

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16.01.2019

Da haben Sie recht, Herr Brenner.

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