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FC Augsburg
16.10.2016

Ultras hetzen erneut gegen Teigl - Reuter reicht's

Mit diesem Banner forderten einige Fans des FC Augsburg den Verein auf, sich in der Winterpause von Georg Teigl zu trennen.
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Mit diesem Banner forderten einige Fans des FC Augsburg den Verein auf, sich in der Winterpause von Georg Teigl zu trennen.
Foto: Robert Götz

Was eine dankbare Geste so alles nach sich ziehen kann ... Nun sieht sich sogar Manager Stefan Reuter genötigt, Georg Teigl in Schutz zu nehmen.

Stefan Reuter hat die Stimmungsmache einiger Anhänger gegen  Georg Teigl scharf verurteilt. "Ich mag es nicht, wenn Fans Aktionen gegen einen eigenen Spieler starten", sagte Reuter nach den Vorfällen beim 1:1 gegen Schalke. Im Fanblock des FC Augsburg hing unter anderem ein Plakat mit der Aufschrift: "Winterpause nutzen, Teigl abschieben."

Einige Augsburger Anhänger verzeihen dem 25 Jahre alten Abwehrspieler nicht, dass er sich nach dem verlorenen Auswärtsspiel bei seinem Ex-Verein RB Leipzig vor den Gastgeber-Fans für deren freundliche Begrüßung bedankt hatte. Teigl war mit Leipzig in der vergangenen Saison in die Bundesliga aufgestiegen. So kam es zum Eklat um Georg Teigl

Auch dieses Plakat richtete sich gegen die Aktion von Georg Teigl in Leipzig - allerdings auf durchaus humorvolle Art und Weise.
Foto: Ulrich Wagner

Teigl habe sich für seine damalige Verhaltensweise entschuldigt, betonte Reuter. Der FCA-Manager selbst bewertet die Aktion des Spielers, in die Leipziger Fankurve gegangen zu sein, sogar als eine Form von Anstand. "Er ist ein wichtiger Spieler für uns", sagte er.

Da haben sie nun unwidersprochen recht, die Fans des FC Augsburg.
Foto: Ulrich Wagner

Bereits einen Tag nach dem verlorenen Spiel in Leipzig hatten Augsburger Fans beim Spiel der Zweiten Mannschaft mit Sprechchören Teigl beleidigt. Kurz darauf entschuldigte sich Teigl in einem Video dafür, falls er den Eindruck erweckt haben sollte, nicht alles für den FCA geben zu wollen.

Gegen Schalke saß der Österreicher 90 Minuten lang auf der Bank. Seinen einzigen Saisoneinsatz hatte er bislang, als er in Leipzig in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde. AZ, dpa

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Die Diskussion ist geschlossen.

17.10.2016

Bei sowas wäre dem Herrn Seinsch der Kragen geplatzt! Sieht so die Solidarität beim FCA aus? Raus mit den Hetzern!

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16.10.2016

Ich war gestern auch im Stadion und auch ich war beim Erblicken des absolut nicht übersehbaren Transparents mehr als peinlich berührt, wie man, wie üblich aus der anonymen Masse heraus, gegen einen eigenen Spieler so verbal entgleisen kann. Glücklicherweise hat aber offenbar jemand (aus der Vereinsführung?) interveniert, woraufhin das Transparent dann gegen Ende der ersten Halbzeit glücklicherweise abgenommen wurde.

Wir müssen uns wohl oder übel nun endgültig damit abfinden, daß also auch die FCA-Kurve nicht anders ist, als alle anderen gleichartigen Kurven aller anderen BL-Klubs auch. Unbelehrbar. Leider.

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16.10.2016

Noch köstlicher scheint mir zu sein, dass gerade die, die das Spiel boykottierten, sich darüber aufregen, dass der gute Teigl sich bei den Leipzigern zuerst und dann bei den mitgereisten FCA-Anhängern bedankte.

Vielleicht sollten die selbsternannten "Fans" einmal darüber nachdenken, worum es überhaupt geht. Das Transparentemalen und Singen und Untestützen ist und bleibt Beiwerk. Wichtig ist, was auf dem Platz passiert. Und die meisten Menschen gehen nur deshalb hin.

Wir alle, Zuschauer, Presse und Vereine sollten wieder das Ganze wertig einordnen. Die allwöchentliche Selbstbefriedigung war, ist und bleibt willkommene Begleitung und sonst nichts!

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17.10.2016

"selbsternannte Fans"? Soso. Vollwertig sind also nur diejenigen, die die in Reih und Glied marschieren.

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16.10.2016

Der Autor dieses schlecht recherchierten und tendenziösen Artikels wirft anderen Leuten Hetze vor. Köstlich.

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