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FC Augsburg
17.08.2015

Warum Bobadilla und Callsen-Bracker beim FCA verlängern

Jan-Ingwer Callsen-Bracker bleibt.
Foto: Klaus Rainer Krieger

Raúl Bobadilla und Jan-Ingwer Callsen-Bracker werden nach ihrer Vertragsverlängerung gefeiert. Die beiden freuen sich darauf, weiter Teil des FCA zu sein.

Erst gefeiert, dann gefeuert. Als der FC Augsburg am Samstag wenige Minuten vor der Saisonpremiere gegen Hertha BSC via Stadionsprecher und Videowand die vorzeitigen Vertragsverlängerungen von Jan-Ingwer Calllsen-Bracker (bis 2017) und Raúl Bobadilla (bis 2018) verkündete, kannte der Jubel auf den Rängen beinahe keine Grenzen. Bobadilla wurde gar mit Sprechchören gefeiert, längst ist der Südamerikaner zu einem der Augsburger Publikumslieblinge geworden.

Eine gute Dreiviertelstunde später war die Euphorie bei den FCA-Fans schon wieder der Ernüchterung gewichen. Denn kurz vor der Pause war der Arbeitstag für Bobadilla schon wieder beendet. Und da muss sich der bullige Angreifer schon an die eigene Nase fassen.

Denn bereits Gelb verwarnt ließ sich Bobadilla zu einer völlig unnötigen Attacke nahe der Mittellinie gegen den Berliner Lustenberger hinreißen und bekam dafür von Schiedsrichter Welz die Quittung: Der Unparteiische schickte Bobadilla mit Gelb-Rot in die Kabine. Sehr zum Unwillen des Augsburger Publikums, das die Entscheidung des Referees nicht nachvollziehen konnte und Welz mit einem gellenden Pfeifkonzert vom Rasen schickte.

Der gebürtige Argentinier, der seit Anfang des Jahres international für Paraguay spielen darf, kam vor zwei Jahren aus Basel zum FCA. In 50 Bundesligaspielen gelangen ihm bisher für den FCA 13 Treffer. „Ich fühle mich beim FCA wohl und möchte auch in den kommenden Jahren ein Teil dieses Teams sein,“ teile Bobadilla per FCA-Pressemitteilung mit.

Auch Callsen-Bracker fühlt sich in Augsburg wohl

Bereits seit viereinhalb Jahren verdient Callsen-Bracker seine Brötchen in Augsburg. Nach einer Verletzung in der vergangenen Rückrunde hat der Innenverteidiger derzeit allerdings seinen Stammplatz an den Koreaner Hong verloren. Für den gebürtigen Schleswig-Holsteiner allerdings kein Grund, sich zu verändern. Im Gegenteil: „Ich freue mich sehr, dass ich unseren gemeinsamen erfolgreichen Weg fortsetzen kann, begründet Callsen-Bracker die vorzeitige Verlängerung seiner Arbeitspapiere. In Augsburg fühle er sich wohl, „hier passen die Rahmebedingungen, das Umfeld ist sensationell“.

Beim FCA ist Manager Stefan Reuter sehr froh, dass er sich auch mit diesem Duo frühzeitig über eine gemeinsame Weichenstellung einigen konnte.

Wie schon vor einigen Wochen bei Daniel Baier, der sich bis 30. Juni 2018 an den FCA gebunden hat und nach der Heimpleite gegen das Team aus der Hauptstadt verärgert war: „Man kann sechs Wochen in der Vorbereitung hart arbeiten und dann kommt so ein Spiel, in dem so viel passiert. Platzverweise, Elfmeter, Lattentreffer. Wir haben nach dem Rückstand alles für den Ausgleich getan, doch der Treffer wollte nicht fallen.“

Allzu schwarz möchte der Spielmacher allerdings nicht in die Zukunft blicken: „Jetzt haben wir leider wieder das erste Spiel verloren und müssen schauen, dass wir uns in den nächsten Wochen belohnen.“

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