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FC Augsburg

31.05.2012

FCA: Akaki Gogia kämpft sich zurück

Akaki Gogia will es nach einer langen Verletzungspause noch einmal beim FC Augsburg wissen.
Bild: Ulrich Wagner

Nach einem guten Start rückte Akaki Gogia beim FC Augsburg aus dem Scheinwerferlicht. Doch nun will der 20-Jährige wieder angreifen.

Um Akaki „Andi“ Gogia war es in den vergangenen Monaten still geworden. Gerissene Außenbänder am linken Knie legten den Jungstar des FC Augsburg seit Anfang März auf Eis. Nach harten Wochen und Monaten will der 20-jährige Offensivspieler allerdings beim Trainingsauftakt des Bundesligisten am 24. Juni wieder auf dem Platz stehen.

Schattenseiten des Traumberufs

„Ich bin wieder fit“, sagte Gogia gestern gut gelaunt. Das war zuletzt nicht immer so. Während seine Teamkollegen im Frühjahr auf den neuen Sportplätzen an der SGL-Arena trainierten, fuhr der gebürtige Georgier ins Reha-Zentrum der Hessingpark-Clinic. Dort absolvierte er nach der Verletzung sein Programm, nachdem die Ärzte zuvor auf eine Operation verzichteten. Gogia lernte in dieser Phase die Schattenseiten seines Traumberufes kennen. Denn vorher ging es für ihn fast nur aufwärts. Im vergangenen Sommer wechselte er als frischgebackener deutscher Meister mit den A-Junioren des VfL Wolfsburg nach Augsburg. In der Automobilstadt plante Trainer Felix Magath nicht mit dem Talent, der Wechsel nach Augsburg schien der richtige Schritt zu sein. Beim FCA sollte er Spielpraxis sammeln, die er auch bekam.

Denn von Saisonbeginn an gehörte er bei Trainer Jos Luhukay zum engeren Spielerkreis, gleich bei der Bundesligapremiere des FC Augsburg gegen den SC Freiburg wurde Gogia eingewechselt. Zwölf Spiele absolvierte er insgesamt bis Weihnachten, „damit konnte ich zufrieden sein“, lautete seine Zwischenbilanz.

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Chemie zwischen Gogia und Luhukay stimmte nicht mehr

Doch nach der kurzen Winterpause kam Gogia nicht sofort wieder in die Spur. Das lag an einigen Dingen. Zum Ersten verpflichtete der FCA mit Ja-Cheol Koo einen Spieler, der seine Stärken ebenfalls auf den von Gogia bevorzugten Außenbahnen hatte, und zum anderen schien die Chemie zwischen dem Nachwuchs-Ass und Luhukay nicht mehr zu stimmen. FCA präsentiert Markus Weinzierl „Es hätte für mich besser laufen können“, blickt er auf diese für ihn schwierige Phase zurück. Und dann kam noch die Verletzung dazwischen. Die Saison war früh beendet.

Doch der Frust ist bei dem im positiven Sinne fußballverrückten Jungprofi neuer Lust gewichen. Akaki Gogia fiebert der neuen Spielzeit entgegen. Er will zeigen, dass sein Wechsel nach Augsburg der richtige Schritt war. Für ihn, aber auch für den Verein und die Fans.

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