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Testspiel gegen Hoffenheim

09.10.2009

FCA-Jungprofi Hain betreibt Werbung in eigener Sache

Stephan Hain in Aktion. Bild: Fred Schöllhorn

FCA-Spieler Stephan Hain durfte beim Testspiel gegen Hoffenheim 90 Minuten ran. Der Jungprofi machte trotz der 1:4-Niederlage Werbung in eigener Sache. Von Robert Götz

Die Verlängerung fällt Stephan Hain (21) am Freitag nach dem Spiel in Dillingen noch etwas schwer. Auf dem Weg zum Vereinsbus muss der Jungprofi des FC Augsburg im Dillinger Donaustadion immer wieder sein Autogramm auf T-Shirts, Trikots, Fahnen und Papierfetzen schreiben. "Das ist für mich schon noch etwas ungewohnt", gibt der Stürmer zu.

Auf dem Spielfeld fühlt sich Hain sichtlich wohler. Dies zeigte er auch beim Testspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

90 Minuten durfte er ran und Hain machte bei der 1:4 (1:3)-Niederlage Werbung in eigener Sache. Immer wieder setzte er sich gut in Szene, einzig ein Tor wollte im keines gelingen. Trainer Jos Luhukay fand dann auch lobende Worte für seinen Nachwuchsstürmer: "Schade, dass er heute nicht das ein oder andere Tor gemacht hat. Aber er ist auf einem guten Weg und er hat heute Spielpraxis sammeln können."

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Und genau darum ging es bei diesem Test in erster Linie. So durften auch ein Benny Kern oder ein Robert Strauß von Beginn an ran.

Zufrieden war Luhukay aber angesichts der vier Gegentore nicht: "Gerade in der ersten Hälfte haben wir uns in der Defensive in der Mitte zu einfach ausspielen lassen." Da stand mit Dominik Reinhardt, Uwe Möhrle, Stefan Buck und Axel Bellinghausen allerdings Stammpersonal auf dem Platz.

Gerade bei den Gegentoren zeigte sich auch die individuelle Klasse des Bundesliga-Spitzenteams, wenn ein Maicosuel oder gerade ein Carlos Eduardo ihre Genialität aufblitzen ließen. "Die haben schon ein Spitzentempo in der Vorwärtsbewegung, da ist schon noch ein Riesenunterschied", staunte Hain.

Dennoch enttäuschte der FCA nicht, versuchte mitzuspielen und setzte bei dem Bundesliga-Spitzenteam auch den einen oder anderen Nadelstich. Auch in Sachen Zweikampf-Härte.

Deshalb war TSG-Trainer Ralf Rangnick danach auch sehr zufrieden: "Es war ein gutes Testspiel und das war mir heute lieber als gegen einen Bezirksligisten zu spielen."

Auch an den Rahmenbedingungen hatte er nichts auszusetzen: "Die Kulisse war ansprechend und auch das Spielfeld war in Ordnung."

Um den Rasen hatte es im Juli ja viel Aufregung gegeben, als der FCA wenige Minuten vor Anpfiff das Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim absagte und damit für viel Unmut unter den Zuschauern sorgte. Am Freitag verzeichnete man aber wieder viele Pluspunkte. Dies war auch FCA-Kapitän Uwe Möhrle wichtig. "Es war heute ein würdiger Rahmen. Die Zuschauer haben viele Tore gesehen, wenn auch leider aus meiner Sicht auf der falschen Seite. Aber ich denke, wir konnten heute etwas zurückgeben."

Dazu trug auch Stephan Hain bei. Auch wenn viele der kleinen FCA-Fans gar nicht wussten, wer bei ihnen auf dem Schal unterschrieben hatte. Sowie der 12-jährige Kevin: "Wer das ist? Das muss ich erst im Internet nachschauen."

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