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FC Augsburg

05.11.2019

FCA-Manager Reuter: "Wir wissen, dass noch nicht alles optimal funktioniert"

Zwischen FCA-Trainer Martin Schmidt und Manager Stefan Reuter (rechts) gibt es viel Gesprächsbedarf. Seit der schmerzlichen Niederlage gegen Schalke steht der Coach in der Kritik.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Stefan Reuter, Geschäftsführer des FCA, spricht Trainer Martin Schmidt nach der Niederlage gegen Schalke nicht frei von Fehlern. Aber eine Diskussion lässt er nicht zu.

Einen trainingsfreien Tag gibt es in dieser Woche beim FC Augsburg nach dem 2:3 gegen Schalke 04 am Sonntag nicht. Darum hat Trainer Martin Schmidt die Startelf am Dienstag etwas früher das Training beenden lassen. Das intensive kleine Fußball-Turnier fand ohne sie statt, um die Belastung zu dosieren. Denn am Samstag (15.30 Uhr) steht der Tabellen-16. (sieben Punkte) beim Schlusslicht SC Paderborn (vier Zähler) nach der unnötigen Niederlage gehörig unter Druck.

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FCA-Coach Martin Schmidt und Reece Oxford stehen in der Kritik

Zwei Hauptschuldige hatten nicht nur die Dauernörgler und Kritiker an der sportlichen Tragödie vom Sonntag ausgemacht: Martin Schmidt und Reece Oxford. Den Trainer, weil er den jungen, talentierten, aber äußerst fehleranfälligen defensiven Mittelfeldspieler eingewechselt hat und nicht den routinierten Jeffrey Gouweleeuw. Und den 20-jährigen Oxford, weil er das Siegtor der Schalker mit einem Katastrophen-Fehlpass eingeleitet hat.

Beiden stand Stefan Reuter, der Geschäftsführer Sport, am Dienstag zur Seite, ohne sie aber aus der Verantwortung zu nehmen. Zu Reece Oxford sagte er: "Das ist ein krasser Fehler, das weiß der Spieler selbst. Da könnte man als Spieler im Erdboden versinken, das muss ihm keiner sagen." Es sei aber wichtig, wie man mit solchen Fehlern umgehe: "Man muss aus Fehlern lernen, konzentriert sein und möglichst solche Dinge in Zukunft vermeiden." Ob das Oxford aber kann? Schon während seiner Leihe in der Rückrunde passierten ihm immer wieder Fehler und Nachlässigkeiten.

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Stefan Reuter sieht auch Fehler beim Trainer des FC Augsburg

Aber auch seinen Trainer spricht Reuter nicht frei von Fehlern: "Jeder hinterfragt sich kritisch. Ich bin nicht fehlerfrei und auch der Trainer würde im Nachgang das eine oder andere wohl anders machen."

Allerdings gab er zu bedenken: "Wenn man das Spiel über die Runden bringt, und wir haben gegen die Bayern mit der gleichen Systematik Erfolg gehabt, dann hat er alles richtig gemacht." So aber, "wenn es negativ ausgeht, hinterfragt man sich selbst: War es ein Fehler, hätte ich es anders machen sollen?"

Der Weltmeister von 1990 hat als Spieler schon oft erlebt, dass zwischen Erfolg und Misserfolg oft nur Kleinigkeiten liegen. So hatte Schmidt beim 2:2 gegen die Bayern Sergio Cordova eingewechselt, der am späten Ausgleich maßgeblich beteiligt war. Reuter: "Jetzt ist es schiefgegangen, kamen nicht die Impulse von der Bank. Wenn Gregoritsch hintenraus das Kopfballtor macht, dann bewertet man das auch wieder anders."

FCA-Geschäftsführer Reuter: "Im Fußball wird viel nach Resultaten bewertet"

Dass die Kritik am Trainer nun wieder hochkocht, versteht er: "Im Fußball wird viel nach Resultaten bewertet. Unterm Strich brauchen auch wir Ergebnisse, und wir arbeiten geschlossen daran, dass wir die bald zeitnah einfahren."

Eine Trainerdiskussion will er aber vor dem wichtigen Spiel in Paderborn gar nicht aufkommen lassen, von einem Schicksalsspiel für Schmidt nichts wissen: "Wir wissen, dass wir viel zu tun haben, dass noch nicht alles optimal funktioniert, dass wir einige Dinge verbessern müssen. Aber wir glauben, dass wir das als Einheit hinbekommen."

Das 2:2 gegen die Bayern und das 0:0 in Wolfsburg haben ihn aber auch optimistisch gestimmt: "Wie die Mannschaft in den letzten Wochen aufgetreten ist, da hat man gesehen, dass Qualität da ist, aber es hat natürlich auch Gründe, warum wir so wenig Punkte haben. Daran müssen wir arbeiten."

Eine Analyse des Spiels gegen Schalke finden Sie hier: FCA-Talk im Video: Der Oxford-Wechsel machte alles zunichte

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06.11.2019

Meine Meinung ist dass jetzt sehr wohl eine Trainerdiskussion geführt werden sollte. Und beim Spiel gegen Paderborn handelt es sich nach Meinung vieler Fans um ein solches "Schicksalsspiel". Kein Punkt oder 1 Punkt und der Trainer muss weg! Wenn er die Mannschaft nicht motivieren kann oder wieder taktisch falsch wechselt dann muss er sich doch selbst fragen ob der Trainerposten für Ihn das richtige ist. Man hatte bereits viel Gedult.
Im übrigen wieder die übliche Selbstbeweihräucherung: "man hat gesehen, das Qualität da ist" nur leider muss man diese Qualität dann auch in Punkte ummünzen.

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06.11.2019

Und es wird alles dafür getan, dass es auch so bleibt!

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06.11.2019

Zur Überschrift "Wir wissen dass noch nicht alles optimal ist"......ja das wissen alle anderen such!!!

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05.11.2019

Die Paderborner werden um ihr Leben laufen - 2:1 für Paderborn und Schmidt ist Geschichte...

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05.11.2019

Na ja der Stefan Reuter wird Ihn schon noch rechtzeitig entlassen. Davon gehe ich aus.
Man merkt beim Schmidtchen Schleicher dass er noch nie gut Fußball gespielt hat, sonst würde er nicht so einen Stuss schwätzen.
Ihm fehlt das Händchen das man braucht um Spiele zu drehen. Leider weil er kein Bundesliganiveau hat, wirklich schade, aber die neue Frisur stimmt. Schaut er nicht mehr so assi aus.

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05.11.2019

Zitat: FCA-Geschäftsführer Reuter: "Im Fußball wird viel nach Resultaten bewertet" Welch eine überragende Erkenntnis Herr Reuter! Aber richtig Sie Schlaumeier. Darüber wird über den Klassenerhalt entschieden. Wenn wir Sie nicht hätten " Kopfschütteln" !

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