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FC Augsburg

02.08.2020

FCA-Manager Reuter hofft auf Fan-Rückkehr in die Stadien

FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter hofft auf die Rückkehr von Fans in Stadien - und ein Abschiedsspiel von Daniel Baier.
Bild: Ulrich Wagner

Der Geschäftsführer des FC Augsburg hofft trotz Corona auf Fans in den Stadien - nicht zuletzt deshalb, um Daniel Baier ein Abschiedsspiel zu bereiten.

Wenn der FC Augsburg am Montag mit einem Diagnostik-Test in die Saisonvorbereitung startet, hofft man im Klub nach einer Sorgen-Saison wieder auf Beständigkeit. Von dem neuen Trio Rafal Gikiewicz, Tobias Strobl und Daniel Caligiuri wünscht sich Manager Stefan Reuter entscheidende Impulse im zehnten Bundesligajahr des Vereins. Die Zugänge seien "erfahrene Persönlichkeiten, die dazu beitragen sollen, dass sich eine neue Hierarchie innerhalb der Mannschaft bildet", äußerte der 53-Jährige in einem Interview mit dem Fan-TV des FC Augsburg. "Wir brauchen Jungs, die sehr ehrgeizig sind, die vorangehen und an denen sich junge Spieler eine Scheibe abschneiden können."

Torwart Gikiewicz (32, 1. FC Union Berlin), Mittelfeldspieler Strobl (30, Borussia Mönchengladbach) und Allrounder Caligiuri (32, FC Schalke 04) sollen einem in der abgelaufenen Saison wechselhaften Team mehr mentale und spielerische Robustheit verleihen. Reuter hofft, "dass die Stabilität der Mannschaft in dieser Saison wieder zu erkennen ist."

Zwischen Daniel Baier und dem FC Augsburg stimmt die Chemie offenbar nicht mehr

Identifikationsfigur Daniel Baier (36) ist nicht mehr Teil dieses Teams. Für Trainer Heiko Herrlich war der defensive Mittelfeldspieler kein Stammspieler mehr. Daher wurde nach mehr als zehn gemeinsamen Jahren der Vertrag "im gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst", wie es hieß. Wie harmonisch der Abschied aber tatsächlich war, darf bezweifelt werden. Offenbar gab es während der Corona-Pause Unstimmigkeiten innherhalb des Vereins. FCA-Präsident Klaus Hofmann hatte bereits Wochen vor der Vertragsauflösung in einem Interview mit unserer Redaktion gesagt: "Wir haben gerade in der Corona-Pause einiges über die Wichtigkeit von Teamfähigkeit und Loyalität dem FC Augsburg gegenüber gelernt. Von daher gehe ich von Veränderungen bis zum Start der neuen Saison aus." Damit war offenbar auch der Rekordspieler Baier gemeint, der in 355 Pflichtspielen für den FC Augsburg am Ball war.

FCA-Manager Reuter hofft auf Fan-Rückkehr in die Stadien

Der 36-Jährige soll aber das versprochene Abschiedsspiel in der heimischen Arena bekommen. Reuter bemühte sich im Interview um Harmonie: "Wir wollen, wenn wieder Zuschauer zugelassen sind, wenn man das Stadion wieder voll machen darf, hier ein Abschiedsspiel für ihn ausrichten, in der WWK Arena", so der Manager. "Er kann seine Jungs, die ihn begleitet haben über all die Jahre, dazu einladen", versicherte der Manager.

Reuter würdigte Baier nochmal als "das Gehirn. Man hat das Gefühl, dass er ein Radar um sich herum hat, weil er wirklich spürt, wo der Gegenspieler kommt." Die Kaderplanung ist aber noch nicht ganz abgeschlossen. "Wir sind mit dem einen oder anderen Spieler natürlich noch im Gespräch - ihn vielleicht abzugeben oder auszuleihen. Da kann sich in den nächsten Wochen schon noch was tun", sagte Reuter.

Torhüter Rafal Gikiewicz verlässt den 1. FC Union Berlin und wechselt zum FC Augsburg.
37 Bilder
Das ist der FCA-Kader für die Saison 2020/21
Bild: Maja Hitij/Getty Images Europe/Pool/dpa

Die neue Spielzeit soll mit der ersten DFB-Pokalrunde vom 11. bis 14. September beginnen. Eine Woche später sollen dann Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Reuter hofft zumindest wieder auf einige Fans in den Stadien. "Ich bin guter Dinge, aber es wäre verfrüht da was zu sagen, weil es noch keine Fakten zu verkünden gibt", sagte der ehemalige Nationalspieler.

Am Dienstag will die DFL über das weitere Vorgehen entscheiden

Auf der Außerordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Dienstag geht es auch um das Konzept für die Teilzulassung von Fans in der 1. und 2. Bundesliga.

"Wir leben aktuell mit Corona und das wird uns sicher noch einige Zeit begleiten. Daher gibt es nach wie vor die ganzen Hygienemaßnahmen, Vorsichtsmaßnahmen und regelmäßigen Tests", sagte Reuter. "Wir hoffen, dass schrittweise in dieser Saison wieder Zuschauer in den Stadien zugelassen werden und hoffen, dass wir die Krise um Corona weltweit in den Griff bekommen und auch nach der Urlaubszeit die Zahlen nicht zu sehr ansteigen und möglichst schnell ein Impfstoff gefunden wird, um der Sache Herr zu werden." (dpa, AZ)

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03.08.2020

Maria H., Sie wollen wissen, was "der sog. Manager in den letzten drei Jahren richtiggemacht" hat? Nun, er hat zum Beispiel mit einem der niedrigsten Budgets den FCA in der ersten Liga gehalten, was finanziell wesentlich besser aufgestellten sogenannten Traditionsvereinen nicht geglückt ist.
Warum darf Niederlechner nicht genannt werden? Ist der dem Manager vom Himmel in den Schoß gefallen? Was ist mit dem jungen Vargas, eine der Entdeckungen der Saison? Oder mit Löwen, Gruezo und Bazee, die sehr gute Spiele gemacht haben, alles andere als Fehleinkäufe sind und für den FCA in der Zukunft sehr wichtig sein werden? Was ist mit der geglück-ten festen Verpflichtung von Uduokhai, der eine große Zukunft vor sich hat? Was ist mit Jedvaj, der in dieser Saison mitgeholfen hat, den Klassenerhalt zu sichern? Auch Suchy hat seine Leistung gebracht, als er gebraucht wurde, dafür hat man nämlich Ergänzungsspieler. Gouweleeuw und Khedira hatten - auch wegen Verletzungen - eine schlechtere Saison, was kann der Manager dafür?
Reuter hat (unterstützt vom Präsidenten) auch in der Corona-Krise vor allem die Zukunft des Vereins im Blick. Er hat bei den Spielern einen (sehr moderaten) Gehaltsverzicht durchgesetzt und diesen sofort wieder investiert. Er hat mit der Verpflichtung von Strobl und Caligiuri auf das leider unvermeidliche Karriereende unseres Führungsspielers Baier frühzeitig eine überraschende Antwort gefunden. Und er hat mit Gikiewicz einen Torhüter geholt, der das Problem auf dieser Position vermutlich endgültig löst. Dass das alles nicht ohne Reibungen abgeht, liegt wohl in der Natur der Sache. Das sollte eine so erfahrene Beobachterin wie Sie eigentlich wissen.

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03.08.2020

Noch etwas, Hr. L, wieso ist es unverschämt, Zweifel an der Eignung des sog. Managers zu äußern? Sehr viele Fans schütteln nur noch den Kopf über die Entscheidungen der letzten Jahre. Und die Kritik an der sportlichen Führung ist ja längst im Kader selbst angekommen. Hinteregger, Khedira, Gouweleeuw, Luthe, Baier u.a. sind Zeugen und Opfer. Also Hr. L, Hr. K, es ist doch eher unverschämt, Fakten zu ignorieren und diejenige anzugreifen, die diese Fakten darstellt.

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03.08.2020

Es ist die Art und Weise, in der Sie seit Jahren alles niederschreiben, was das FCA-Management tut. Übrigens haben ähnliche Generalkritiker früher alles madig gemacht, was Seinsch und Rettig auf die Beine brachten. Ist nur schon vergessen und wird im Rückblick glorifiziert. Da gab es auch etliche fragwürdige Entscheidungen oder besser Entscheidungen, die der gemeine Fan nicht verstehen zu wollen, geneigt war.

Ich halte es für gut möglich, dass man Hofmann und Reuter vom Hof jagt und wenn man sich in 6 Jahren in Liga 3 wiederfindet, resümmiert, dass unter diesen beiden eigentlich die besten Jahre des FCA stattgefunden hatten. Nur ist's dann zu spät.

Heidel war ein erstklassiger erfolgreicher Manager bei Mainz. Wurde von Schalke abgeworben, wollte sich verändern, wo ist er heute? Jochen Schneider leistete erstklassige Arbeit in Leipzig, wechselte zu Schalke. Nunja. Horst Heldt ist ein respektierter Sportschef, war auf Schalke nicht mehr gut genug und konnte Hannover auch nicht vor dem Abstieg retten, nachdem er vorher eh schon zweimal mit einem Wechsel zu Köln bzw. Wolfsburg liebäugelte. Wenn man wollte, könnte man sicher noch viele viele Beispiele finden.

Manager, die für einen Verein perfekt sind, können in einem anderen komplett scheitern. Kennen SIE einen, der eine Garantie dafür wäre, dass der FCA personell alles richtig machte und künftig nur noch im gesicherten Mittelfeld agierte, dazu keinerlei finanzielle Probleme hätte? Bestimmt nicht. Sie wollen nur immer das Personal getauscht haben. Wenn der nächste auch nicht taugt, dann wieder weg mit ihm.

Die Kritik an der sportlichen Führung ist im Kader angekommen? Mag sein. Das begann dann aber schon mit dem so geschätzten wie geliebten Bobadilla, den man hier vorne und hinten pamperte, damit er geneigt war, seine vorhandenen Talente zu zeigen. Oder mit Caiuby, den man meinte zu brauchen, von dem man auch meinte, dass er das Standing in der Mannschaft habe, ihm seine Eskapaden nachzusehen, bis er dann völlig aus dem Ruder lief. Hinteregger hat nicht das Management kritisiert sondern seinem Trainer öffentlich attestiert, dass er nichts Gutes über ihn sagen könne - Schlechtes wolle er nicht äußern. Dafür entschuldigen wollte er sich nicht, vielmehr hat er aus Frankfurt nochmal betont, dass er unter einem Trainer Baum nicht mehr für den FCA spielen werde, Vertrag hin oder her. Und so einen Spieler verteidigen Sie und kritisieren, dass in diesem Fall, das Management wenigstens mal konsequent war? Unter Baum hat der FCA seinen taktisch besten Fußball gespielt, allerdings waren manche Spieler offenbar überfordert. Wenn Hütterer ein für Hinteregger passenderes System hat, ist er dort wohl besser aufgehoben.

Nochmal es ist nicht verboten Kritik zu üben. Aber beständig abwertende unqualifizierte Äußerungen fallen auf den Kritiker zurück.


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02.08.2020

An Wolfgang L,
Ich habe es schon öfters gesagt: Eine erfolgreiche Fußballer-Karriere qualifiziert in keiner Weise für die Anforderungen eines sportlichen Leiters. Und jeder, der ein bisschen was von Organisation und Führungskompetenz versteht, sieht, wie dilettantisch diese Dinge seit drei, vier Jahren beim fca ausgeübt werden - es sei denn er hat wie in Ihrem Profilbild erkennbar eine Sichtbehinderung. Ansonsten Herr L. können Sie auch gerne auf meine Argumente antworten. Sagen Sie mir zb, was der sog. Manager in den letzten drei Jahren richtig gemacht hat, aber sagen Sie bitte nicht "Niederlechner"!

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02.08.2020

Dass Baier und Luthe wegen ihrer Kritik an Gehaltskürzungen von Hofmann gerügt und letzlich rausgedrängt wurden, sollte im Zusammenhang mit ihrer Begründung bewertet werden, welche die AZ verschweigt, aber im "kicker" nachzulesen ist: Der Mannschaftsrat monierte, dass unnötig viel Geld für neue Spieler ausgegeben wird, während bei laufenden Verträgen gekürzt wird. Warum bekommt zb Gikiewicz ein super Gehalt, warum gab man für Koubek zig Millionen aus, während der Keeper, der uns schon das zweite Mal in der BL gehalten hat, kalt gestellt wird. Hr. Hofmann, glauben Sie wirklich, dass der Rollrasenverkäufer für diesen Job geeignet ist?

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02.08.2020

@Maria H.
Wissen Sie, was der Unterschied zwischen Maja S. und Ihnen ist?
Erstere argumentiert sachlich und mit Faktenwissen, während Sie meinen, mit der dreimaligen Erwähnung von "Rollrasenverkäufer" die große Durchblickerin spielen zu können. Etwas sehr schlicht !

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03.08.2020

Es ist völlig verfehlt, den Gehaltsverzicht der Fußballprofis, der über alle Ligen in Europa hinweg stattfand, der vor allem auch eine Solidaritätshandlung und ein Zeichen an die Gesellschaft war und der beim FCA dazu führte, dass man Angestellte nicht in (vom Staat und damit von der Allgemeinheit bezahlte) Kurzarbeit schicken musste, daneben noch das eine oder andere Hilfsprojekt anschob auf die Ebene zu bringen: Die armen Spieler müssen auf Geld verzichten, damit der Verein teure neue Spieler einkaufen kann. So verschroben geht es in Profiköpfen zu und in denen von angeblichen Fans, die nichts anderes mehr in selbigen haben, als dem verhassten Management gegens Schienbein zu treten.

Dem Verein entstehen durch die Pandemie erheblich höhere Einnahmeausfälle als die paar Kröten, die die Fußballer dazuschießen, wett machen können. Die Denke, man verpflichte für viel Geld einen neuen IV - während man auf 10% abzgl. 42 % Steuern verzichten müsse, ist nichts als egoistisch, berücksichtigt die Interessen des Vereines auf eine gute sportliche Zukunft null. Was hätten SIE, Frau Maria H. wohl gesagt, wenn man Udokhai NICHT verpflichtet hätte? Ich kann es mir lebhaft vorstellen: Der unfähige Rollrasenverkäufer, der sich Manager nennt, schafft es nicht mal, ein Riesentalent, nach dem sich inzwischen die Vereine x, y und z die Finger ablecken, trotz Kaufoption für den FCA zu sichern und damit in ein oder zwei Jahren, bei einem möglichen Weiterverkauf einen ordentlichen Gewinn zu realisieren.

Merke: Egal was Reuter macht - er macht es in Ihren Augen falsch.
Auf solche Vorbilder in der Mannschaft, kann der FCA gut verzichten.

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02.08.2020

"Wir brauchen Jungs, die sehr ehrgeizig sind, die vorangehen und an denen sich junge Spieler eine Scheibe abschneiden können." Dass ich nicht lache. Genau solche Jungs hat er abserviert. Wie kann denn dieser sog. Manager, für den Leistung und Identifikation null zählt, erwarten, dass mit den Neuzugängen die anderen Spieler motiviert werden. Sie haben es ja erlebt: man kann gut sein, Luthe, oder engagiert, Baier, der Rollrasenverkäufer kauft lieber neue Spieler. Der Herr R. versteht von diesem Job rein gar nichts.

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02.08.2020

Maria H., was qualifiziert Sie eigentlich zu Ihren unverschämten Herabsetzungen des FCA-Managers? Haben Sie überhaupt jemals gegen einen Ball getreten?
Herr Reuter geht mit dem FCA nun in die zehnte Bundesligasaison hintereinander. Fragen Sie mal Herrn Seinsch, wie er das findet? Der ist nämlich davon ausgegangen, dass der Verein in solch einem Zeitraum mindestens zwei- oder dreimal absteigt, vorausgesetzt, er schafft überhaupt den Wiederaufstieg.
Nochmal: Was qualifiziert Sie, sich über die Arbeit des  Weltmeisters,  Europameisters, Champions-League-Siegers und fünffachen Deutschen Meisters zu äußern? Er hat diese Titel übrigens im Profi-Fußball errungen, nicht beim Leserbriefschreiben. :-)

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02.08.2020

Obwohl ich seit den 70ern ins Stadion renne, hoffe ich, dass möglichst viele fca-Freunde die Konsequenzen ziehen und fern bleiben; denn unprofessioneller als der Rollrasen-Verkäufer kann man es nicht machen. Fca-Spiele meiden, ist die einzige Sprache, die Hofmann versteht.

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02.08.2020

Wie lange lässt man Reuter den FCA noch managen ? Zuerst hat er Weinzierl gehen lassen, der im Vergleich zu Herrlich etwas erreicht
hat für den FCA. Dann hat er mit Koubek eine Fehlinvestition hingelegt. Jetzt soll Luthe gehen, der der Rückhalt für den Klassenerhalt
war. Warum reagiert der Verein nicht und sucht noch rechtzeitig vor Spielbeginn einen neuen Manager und einen neuen Trainer?
Markus Weinzierl hat bewiesen, dass er das Format für die Bundesliga hat.

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02.08.2020

Dass Markus Weinzierl nach der verpatzten Hinrunde nach der Übernahme des Traineramtes beim FCA überhaupt noch weitermachen konnte, hatte er Stefan Reuter zu verdanken, der an ihn glaubte!

Weinzierl wäre nicht zu halten gewesen, da er sich zu Höherem berufen fühlte. Hätte er nicht die Zusicherung gehabt, dass man ihn aus seinem Vertrag herauskaufen könne, hätte er nicht verlängert. Warum Sie das jetzt Reuter in die Schuhe schieben wollen, weiß ich nicht.

Ob MW weiterhin Erfolg mit dem FCA gehabt hätte, steht völlig in den Sternen. Seine Kurzgastspiele bei Schalke und Stuttgart - beide Male mit desaströsem Ergebnis - lassen das zumindest zweifelhaft erscheinen.

Reuter hat einige kritikwürdige Dinge getan. Die Liste ist durchaus lang. Und die Torhüterposition ist ihr schwärzestes Kapitel.

Trotzdem bin ich dagegen, ihn mitsamt dem Präsidenten in die Wüste zu schicken, denn wer garantiert denn, dass etwas Besseres nachkommt?

Sind die Beispiele, in denen Traditionsclubs - oft und gern mit häufigen Personalwechseln garniert - in die zweite und dritte Liga abgerutscht sind, denn nicht Mahnung genug?

Sie, ebenso wie andere Berufsgrantler, werden doch unter einem neuen Management genau so unzufrieden sein und alles besser wissen, wenn es nicht so läuft, wie Sie meinen, dass es laufen müsste.

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