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FC Augsburg

28.08.2018

FCA-Manager Reuter schließt Wechsel von Philipp Max aus

Philipp Max darf den FC Augsburg in diesem Sommer nicht mehr verlassen.
Bild: Uwe Speck, Witters

Verlässt der 24-Jährige noch den Verein? Immer wieder hat es Spekulationen gegeben. Nun stellt der Manager klar: Max wird beim FCA bleiben - egal was kommt.

FCA-Geschäftsführer Sport, Stefan Reuter, hat jeglichen Wechselgerüchten um Philipp Max eine klare Absage erteilt. Nach dem Vormittagstraining am Dienstag  beantwortete er die Frage, ob er darüber nachdenken würde, wenn jetzt Philipp Max mit einem 30-Millionen-Angebot käme, so: „Jetzt ist zu spät. Du hast eine Vorbereitung, um dich auf eine Saison einzustellen, um intensiv gewisse Abläufe zu trainieren. Unsere Saison läuft jetzt.  Da werden wir nichts mehr machen.“

Auch dass Max-Konkurrent Konstantinos Stafylidis den FCA noch verlassen könnte, ist für Reuter kein Thema. Als möglicher Interessent für den 24-jährigen griechischen Nationalspieler wurde PAOK Saloniki zuletzt genannt. „Stafy hatte Pech im letzten halben Jahr mit blöden Verletzungen. Jetzt ist es die Aufgabe des Trainerstabes erst einmal Stafy auf Top-Niveau zu bringen.“ Im Laufe einer Saison werde es immer wieder Möglichkeiten geben, sich in die Mannschaft reinzuspielen und auf Einsatzzeiten zu kommen. Reuter weiter: „Wir sind von seiner Qualität sehr überzeugt.“

Stafylidis hatte das Duell gegen Max in der vergangenen Saison verloren und ließ sich im Winter nach England ausleihen. Dort fiel er aber wegen eines Rippenbruches lange aus. Jetzt steigt er nach diversen Muskelproblemen langsam wieder in das  komplette Mannschaftstraining ein.

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Eine konkrete Anfrage für Max hat es laut FCA nie gegeben

Der gleichaltrige Philipp Max war hingegen durchgestartet. Und so  stand der Linksverteidiger aufgrund seiner überragenden Leistungen in der vergangenen Saison (er war der zweitbeste Torvorbereiter der Liga nach Thomas Müller) immer wieder im Mittelpunkt von Wechselgerüchten. Eine konkrete Anfrage an den FCA hat es dem Verein zufolge aber nie gegeben. Befeuert wurden jetzt noch die Wechselgerüchte dadurch, dass sich Max  vor wenigen Tagen von seiner Beraterfirma Signature-ISCM getrennt hat. Jetzt wird er von Toni-Kroos-Berater Volker Struth und dessen Firma Sportstotal betreut.

Reuter ist sich sicher: Langfristig kommt Löw an Max nicht vorbei

Gut möglich, dass in Kürze der Marktwert von Max weiter steigen wird. Am Mittwoch gibt Bundestrainer Joachim Löw den  Kader für das Nationscup-Spiel  gegen Frankreich am 6. September in München  und dem Test gegen Peru drei Tage später bekannt. Max ist einer der Kandidaten, die Löw bei einem Neuaufbau berücksichtigten könnte. Darum beobachtete Löw den Sohn des ehemaligen Erstliga-Torjägers Martin Max auch beim 2:1-Auswärtssieg des FCA in Düsseldorf. Die Chancen, dass Max dabei ist, sind gar nicht so schlecht. Denn einer seiner Konkurrenten,  Marvin Plattenhardt von Hertha BSC, fällt verletzt aus.

FCA-Manager Stefan Reuter ist sich sicher, dass Löw an Max über kurz oder lang nicht vorbeikommt. „Es würde mich sehr freuen für ihn, wenn er jetzt schon dabei sein würde. Er hat eine großartige Entwicklung genommen. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, wann er eine Chance bekommt.“

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