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Bundesliga

15.10.2020

FCA-Manager Reuter vor Spitzenspiel: „Wehren uns nicht gegen Tabellenführung“

Der FC Augsburg geht laut Manager Stefan Reuter realistisch aber selbstbewusst in das Spitzenspiel gegen RB Leipzig um Tabellenplatz eins in der Fußball-Bundesliga.
Bild: Carmen Jaspersen, dpa (Archiv)

Exklusiv Der FC Augsburg gibt sich vor der Partie gegen Leipzig selbstbewusst. Und: Reuter zieht eine positive Transferbilanz.

Der FC Augsburg geht laut Manager Stefan Reuter realistisch aber selbstbewusst in das Spitzenspiel gegen RB Leipzig um Tabellenplatz eins in der Fußball-Bundesliga. „Wir wollen auch gegen Leipzig die guten Leistungen der vergangenen Wochen bestätigen“, sagte der FCA-Geschäftsführer unserer Redaktion.

Mit Blick auf die mögliche Tabellenführung bei einem Sieg am kommenden Samstag fügte Reuter hinzu: „Wir würden uns nicht wehren. Das übergeordnete Ziel ist es aber, die Klasse zu halten.“ Sollte dies frühzeitig gelingen, „sind wir gerne bereit, uns über andere Dinge zu unterhalten“, erklärt er. „Wir sind ja realistisch. Wir versuchen, in jedem Spiel etwas mitzunehmen, wir können die ersten drei Spiele einordnen.“

Reuter über Gikiewicz: „Haben erst ein Gegentor hinnehmen müssen“

Reuter zog ein zugleich eine positive Bilanz der abgelaufenen Transferperiode beim FC Augsburg. „Insgesamt sind wir sehr zufrieden, aber das jetzt schon abschließend zu beurteilen, ist schwer“, sagte der Manager des Fußball-Bundesligisten. Er lobte insbesondere den neuen Torhüter Rafal Gikiewicz: „Wir haben erst ein Gegentor hinnehmen müssen und Rafal hat in jedem Spiel Paraden gehabt, die uns gut getan haben“, sagte Reuter. „Da muss ich ein Riesenkompliment aussprechen, wie er gestartet ist und wie er sich in der neuen Umgebung von Anfang an super zurechtgefunden hat.“

Der FCA-Manager erwartet, dass Stürmer-Eigengewächs Marco Richter nach dem gescheiterten Transferwunsch zum 1.FC Köln nun längerfristig in Augsburg bleibt. „Er spielt diese Saison definitiv in Augsburg, ich kann mir auch vorstellen, dass er länger bleibt“, sagte Reuter. „Wir waren in Gesprächen mit Köln, sind da aber nicht zusammengekommen.“

Reuter: „Finde es Wahnsinn, dass drei Länderspiele stattfinden“

Scharf kritisierte der Augsburger Manager  den Terminplan in der laufenden Saison. „Ich finde es einen Wahnsinn, dass in dieser kurzen Länderspielpause drei Länderspiele stattfinden, das ist zu viel“, sagt Reuter. Die Belastung gehe an keinem Team spurlos vorbei. Auch nicht am FC Bayern oder anderen europäischen Spitzenteams.

„Das ist dann keine Frage der Qualität, sondern der körperlichen und geistigen Frische“, sagt Reuter. „Bei uns ist der Vorteil, dass wir eine lange, gute Vorbereitung hatten“, betonte der Manager des Tabellenzweiten. „Für Bayern oder Leipzig war das schwerer, da sie noch Champions League gespielt haben.“

Hier können Sie sich das ganze Interview durchlesen: „Mit sieben Punkten hat noch keiner die Klasse gehalten“

Hören Sie sich dazu auch unseren Podcast mit Florian Niederlechner von September 2020 an:

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