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FC Augsburg

16.04.2019

FCA-Profis Richter und Gregoritsch können wieder lachen

Zwei, die endlich mal wieder für den FC Augsburg getroffen haben: Michael Gregoritsch (rechts) und Marco Richter (links)
Bild: Thorstenwagner

Zuletzt steckten die Angreifer des FC Augsburg im Leistungstief, gegen Frankfurt glänzten Richter und Gregoritsch als Torschützen.

Michael Gregoritsch lässt sich gar nicht erst auf diese Diskussion ein. Seit einer Woche trainiert der Österreicher unter Martin Schmidt. Gregoritsch wehrt sich entschieden gegen den Eindruck, der 3:1-Erfolg in Frankfurt, der für den Fußball-Bundesligisten FC Augsburg einem Befreiungsschlag gleichkam, beruhe nur auf dem Wechsel von Manuel Baum zu Schmidt. "Wir hatten auch vorher gute Lösungen", betont Gregoritsch. "Diesmal haben wir das einfach gut umgesetzt."

Dass Schmidt Abläufe verändert hat, verheimlicht der Österreicher nicht. Damit ist nicht nur der bewusste Tritt des Trainers gegen eine Trikotkiste gemeint, der die Spieler vor dem Spiel wachrütteln sollte. Gregoritsch berichtet, der Schweizer hätte eine andere Ansprache gemacht. "Vielleicht hat das dem einen oder anderen gutgetan." Womöglich auch Gregoritsch selbst.

FCA-Profi Gregoritsch: "War nicht alles schlecht, was ich gemacht habe"

Dass er zwei Tage vor seinem 25. Geburtstag derart gut gelaunt am Trainingsplatz nahe der Arena den Medienvertretern gegenübersteht, begründet sich nicht nur im Sonnenschein, den warmen Temperaturen und dem Erfolg der Mannschaft. Erstmals seit Mitte Dezember hat er in der Liga einen Treffer für den FCA erzielt, nachdem ihn zuvor das Pech zu verfolgen schien. Mal verhinderte der Videoassistent den Torjubel, mal stand der Pfosten oder ein Gegenspieler im Weg. Gregoritsch macht deutlich: "Es war nicht alles schlecht, was ich gemacht habe." Aber eben auch nicht von Erfolg gekrönt.

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Ziemlich genau neun Jahre ist es her, als der damals noch 15-jährige Gregoritsch als jüngster Erstliga-Torschütze Europas auf sich aufmerksam gemacht hat. Inzwischen hat er sich als Stammspieler eines Bundesligisten etabliert.

Auf dem Weg dorthin ist Marco Richter. In jüngster Vergangenheit konnte einem der 21-Jährige beinahe leidtun. Egal wie er es anstellte und wie viele Chancen er sich erspielte – der Ball wollte nicht ins Tor. Beim Pokal-Aus gegen RB Leipzig vor drei Wochen schien dem 21-jährigen Angreifer des FC Augsburg das Pech förmlich am Fuß zu kleben. Und dann dieser Auftritt bei 3:1 in Frankfurt. Eine Galavorstellung, garniert mit zwei Treffern. Mitspieler André Hahn kommentierte in den Katakomben der Frankfurter Arena: "Ich freue mich riesig für ihn und ich hoffe, dass der Knoten geplatzt ist."

Richter trifft nach über einem Jahr mal wieder

Wie Gregoritsch musste Richter lange auf einen Treffer warten, am 4. Februar 2018 erzielte er seinen bis dahin letzten Treffer in der Bundesliga. Ebenfalls gegen Eintracht Frankfurt, ebenfalls bei einem Sieg (3:0). Richter selbst strahlte über das ganze Gesicht: "Ich denke, das war ein super Spiel, und alle haben gewusst, was zu tun ist. Wir haben uns alle reingeworfen und das Spiel sogar noch in der ersten Halbzeit gedreht."

Aber was hat sich gegenüber dem 0:4 gegen Hoffenheim geändert? Als Manuel Baum noch Trainer war. "Eigentlich gar nicht so viel. Wir hatten wenig Zeit, uns viele Dinge vorzunehmen, und haben uns auf die einfachen Sachen beschränkt", sagt Richter. Er gibt einen Einblick, wie der neue Trainer Martin Schmidt auf ihn gewirkt hat: "Er hat seine Philosophie vorgestellt, wie er Fußball spielen will und was sein Ziel ist. Ich denke, das konnten wir sehr gut umsetzen."

Die bisherige Saison von Richter gleicht einer Achterbahnfahrt. Nach gutem Saisonstart stagnierten seine Leistungen, zwischenzeitlich bremste den U21-Nationalspieler eine Verletzung aus, zuletzt zeigte die Formkurve nach oben. Das stimmt den Angreifer zuversichtlich für die restlichen fünf Partien. "Das Spiel mit den beiden Toren gibt mir enorm viel Kraft und da will ich jetzt gegen Stuttgart anknüpfen."

Diese drei Punkte waren für Augsburg von immenser Bedeutung, zumal der Vorsprung auf den VfB Stuttgart (Relegationsplatz) vor dem direkten Duell auf sieben Punkte angewachsen ist (Samstag, 15.30 Uhr). Für Offensivspieler Gregoritsch ist die Sache klar: "Mit einem Sieg ist es in meinen Augen erledigt. Dem ordnen wir alles unter."

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