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FC Augsburg

08.10.2019

FCA-Talk im Video: Die Kritik an Trainer Schmidt wächst

FCA-Reporter Robert Götz (links) und Sportreporter Florian Eisele besprechen die 1:5-Packung des FCA in Mönchengladbach.
Video: AZ

Nach dem 1:5 in Mönchengladbach ist die Stimmung beim FCA am Boden. Martin Schmidts Image hat tiefe Schrammen bekommen. Warum es für alle Spieler die 6 gab.

Es war ein Spiel, das viele FCA-Fans am liebsten aus ihrem Gedächtnis streichen würden: Beim 1:5 in Mönchengladbach präsentierte sich der FC Augsburg desaströs, chancenlos und war in keiner Hinsicht erstligatauglich. Bereits nach 13 Minuten stand es 0:3 und das Spiel war gelaufen. Mitten drin im Borussia Park war der FCA-Reporter unserer Redaktion, Robert Götz.

Götz griff in der Einzelbewertung unserer Redaktion zu einem ungewohnten Mittel: Jeder Spieler, der in der ersten Halbzeit aufgelaufen war, erhielt von ihm die Note 6. Warum, erklärt Götz im FCA-Talk mit AZ-Sportredakteur Florian Eisele. Leicht habe er sich diese Entscheidung nicht gemacht, sagt Götz.

FCA-Trainer: Martin Schmidts Standing hat tiefe Kratzer bekommen

Der Eindruck aller elf Spieler auf dem Platz sei furchtbar gewesen: "Ich wollte damit zeigen, dass alle Spieler auf dem Platz Schuld hatten an der Leistung - der eine ein bisschen mehr, der andere weniger." Er habe damit dokumentieren wollen, dass man keinen Spieler herausnehmen sollte: "Wenn ich mit 0:4 in die Halbzeit gehe, dann ist das Spiel einfach vorbei." Zu der Entscheidung, eine pauschale 6 zu verteilen, stehe er heute noch, so Götz.

Auch das Standing von FCA-Trainer Martin Schmidt habe mittlerweile "tiefe Kratzer" bekommen, befindet Götz. Würde es auch Noten für den Trainer geben - Schmidt hätte am Sonntag ebenfalls eine 6 bekommen. Ein Entwicklungsschritt sei unter dem Schweizer nicht erkennbar, auch wenn er mittlerweile seit knapp sieben Monaten im Amt ist und im Sommer insgesamt zwölf Spieler verpflichten durfte, darunter einige Wunschspieler. Schmidt wirkt in diesen Tagen ratlos - und kündigte an, "alles hinterfragen" zu wollen.

Eines der Gesichter der Pleite: FCA-Torwart Tomas Koubek patzte beim desaströsen 1:5 in Mönchengladbach schwer.
Bild: Marius Becker, dpa

Stefan Reuter war "geschockt von der Leistung" des FCA

Da stellt sich die Frage, wie lange Schmidt überhaupt noch Zeit bekommt. Derjenige, der das entscheidet ist Stefan Reuter. Am Montag stand Reuter der Sportredaktion der Augsburger Allgemeine Rede und Antwort - und drückte sein Entsetzen über die sportliche Leistung aus.

"Reuter war auch geschockt von der Leistung der ersten Halbzeit", erinnert sich Götz an das Gespräch. Zur Diskussion stehe der Trainer bei Reuter aber (noch) nicht, so der Eindruck des FCA-Reporters. Noch so einen Auftritt wie in Mönchengladbach darf sich der Schweizer mit der Mannschaft aber nicht mehr erlauben. (eisl)

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09.10.2019

Gute Beurteilung, trotzdem ist Martin Schmidt ein Schwätzer. Wir haben keine Spitzenmannschaft. Deswegen müssen immer die besten Spieler spielen..
Die Taktik bestimmen die vorhandenen Spieler, nicht der Trainer.
Deswegen wenn Finnbogason und Niederlechner fit sind, müssen beide spielen. Weil Sie auch sehr viel marschieren. Im Gegensatz zu einem lahmen, langsamen Gregoritsch. Der muss dringend wieder an seiner Beweglichkeit, Einstellung und Kondition arbeiten.

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