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FC Augsburg

25.02.2021

FCA-Torwart Rafal Gikiewicz hat keine Lust auf eine Geldstrafe

Rafal Gikiewicz hat bereits viele Tätowierungen, bald soll auch das Logo des FC Augsburg dazu kommen.
Foto: Ulrich Wagner

Plus Augsburgs Torwart Rafal Gikiewicz will sich das FCA-Logo tätowieren lassen – aber erst, wenn es wieder erlaubt ist.

Sparsam ist Rafal Gikiewicz nicht. Zumindest nicht, was seine Tätowierungen angeht. Wie es sich mittlerweile beinahe schon für einen Bundesligaprofi gehört, hat auch der Torwart des FC Augsburg seinen Körper und hier vor allem die Arme großflächig tätowieren lassen. Mit einigen Motiven, darunter auch das Logo seines ehemaligen Klubs 1.FC Union Berlin. Das war dem 33-Jährigen eine Herzensangelegenheit.

Nach dem Aufstieg von Union war es 2019 soweit. Seitdem prangt auf dem linken Unterarm das Vereinslogo der Berliner. Darüber steht in römischen Zahlen das Datum des entscheidenden Aufstiegsspiels gegen Stuttgart (0:0): der 27. Mai 2019. "Ich hatte mir 2012 schon die Meistermedaille nach dem Titel mit Slask Wroclaw tätowieren lassen. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga kam jetzt das Union-Logo dazu. Ich habe es gemacht, weil der Aufstieg ein historischer Moment war", erklärte er damals. Und wann ist es mit dem Logo des FCA soweit?

Tolisso und Cunha sind mahnende Beispiele für den FCA-Torwart

Gikiewicz lässt in der Sportbild keinen Zweifel daran, dass es dazu kommen wird. Dass er sich das Wappen des FCA auf den Körper tätowieren lassen wird. Nur wann, das ist die Frage. "Das weiß ich noch nicht, aber sicher erst nach der Corona-Pandemie, wenn es wieder erlaubt ist", sagte der Torwart. "Ich bin vorsichtig und halte mich an die Regeln. Außerdem habe ich nicht so viel Geld wie Cunha von Hertha oder Tolisso von den Bayern. Die Strafe für ein unerlaubtes Tattoo während der Saison will ich nicht zahlen", sagte er.

MITTELFELD: László Bénes wechselte bis Sommer 2021 auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach zum FC Augsburg.
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Foto: Ulrich Wagner

Tolisso zum Beispiel hatte sich sein Tattoo vor kurzem stechen lassen – trotz der scharfen Hygienemaßnahmen für die Bundesligisten. Die Folge: 50.000 Euro Strafe. Gikiewicz aber nannte noch einen anderen Grund: "Außerdem ist das auch Teil der Professionalität in unserem Job, so etwas jetzt nicht zu machen. Mein Thema ist jetzt Abstiegskampf, nicht das Tattoo-Studio."

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