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FC Augsburg

13.02.2020

FCA-Trainer: Frankfurt-Pleite ist "Steilvorlage, neue Reize zu setzen"

Augsburgs Trainer Martin Schmidt will seine Startelf vor dem Heimspiel gegen Freiburg verändern.
Bild: Ulrich Wagner

Die Niederlage in Frankfurt hat Spuren hinterlassen. Augsburgs Trainer fordert von seiner Mannschaft eine Reaktion. Und will selbst dazu beitragen.

Nach dem Debakel in Frankfurt steht der FC Augsburg im Heimspiel gegen den SC Freiburg unter Druck (Samstag, 15.30 Uhr). Vom komfortablen Neun-Punkte-Vorsprung auf einen Relegationsplatz will Trainer Martin Schmidt wenig wissen, die Partie ist für den 52-Jährigen richtungsweisend. Einsatzfähig sind beim Fußball-Bundesligisten die zuletzt kränkelnden Jeffrey Gouweleeuw und Philipp Max. Das sagt Augsburgs Coach...

...zu personellen Konsequenzen nach dem Frankfurt-Debakel:

"So ein Spiel wie in Frankfurt gibt es her, dass man etwas verändern kann. Man kann ein Zeichen setzen, das ist legitim. Jeder Spieler weiß, dass seine Position auf dem Prüfstand steht. Eine 0:5-Niederlage gibt dem Trainer eine Steilvorlage, neue Reize zu setzen. Wir werden die eine oder andere Änderung sehen. Als Trainer kannst du aber nicht alles durcheineinanderwirbeln. Wenn du das Team auf fünf, sechs Positionen veränderst, kann das die Statik durcheinander bringen."

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...zur Trainingswoche:

"Wir haben sehr intensiv und sehr hart trainiert. Wir wollten sehen: Wer ist hungrig? Wer geht in die Zweikämpfe? Wer kniet sich rein? Wer geht die Extra-Meter, die wir jüngst in den Spielen weggelassen haben? Wir haben in unserer Analyse gesehen, dass Sprints nach hinten, gegen den Ball, gefehlt haben. Wir haben in dieser Woche genau hingeschaut, wer diese Extra-Meter macht.

...zu Pleiten mit zahlreichen Gegentoren:

"Jedes Spiel muss man individuell sehen. In Gladbach haben wir die Tore sehr früh bekommen, gegen Dortmund haben wir 3:1 geführt und in Frankfurt deutete sich überhaupt nicht an, dass wir in der zweiten Hälfte noch vier Tore kriegen. Dämlicher können wir uns nicht anstellen, als in den letzten Minuten in Frankfurt. Da war schon Slapstick mit dabei. Es ist immer etwas anders, aber wir arbeiten intensiv daran. Wir haben in der Spielanalyse nichts schöngeredet, sondern die Fakten klargelegt. Manchmal kann man sich das nicht erklären. Wichtig ist, dass wir das Positive herausstreichen. Wir sind überzeugt, dass jede dieser Niederlagen uns dahin bringt, wo wir das Team haben wollen."

...zu fehlender Mentalität der Spieler auf dem Platz:

"Das hat mit der Konstellation des Teams zu tun. Wir haben uns mit dem Spielerrat unterhalten, Führungsspieler sehen das gleich. Aber es stimmt, wir brauchen auf dem Platz eine andere Mentalität. Da müssen zwei, drei Spieler mal den Fuß reinstellen, müssen sagen: So nicht. So schlimm eine solche Niederlage ist, aber das hilft auch. Diesen Prozess treibt das Team miteinander voran."

...zum Heimspiel gegen Freiburg:

"Wir wollen hier ein gutes Heimspiel abliefern und am Ende alles in der Hand haben. Von uns wird eine Leistung wie gegen Bremen verlangt, dominant bis zum Ende. Die drei Punkte müssen trotz der Spielstärke und des Laufs des SC Freiburg hier zu sein. Wir müssen ein Resultat schaffen, dass Selbstvertrauen zurückbringt und uns in den nächsten Wochen hilft."

...zu neun Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz gegen den Abstieg:

"Sich darauf auszuruhen, ist sehr gefährlich. Der Abstand muss gehalten oder vergrößert werden. Zu sagen, drei, vier Siege, dann sind wir aus dem Abstiegskampf raus - das ist zu leichtsinnig. So einfach wird das nicht, auf uns warten einige Kracher. Wir müssen jetzt den Fokus schärfen und so reingehen wie gegen Bremen. Dafür bin ich verantwortlich."

Das könnte Sie auch interessieren: Der FCA-Talk im Video: Wo ist der Augsburger Kampfgeist geblieben?

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15.02.2020

Die Reize waren ja sehr wirkungsvoll Herr Schmidt.

Koubek wird sie ganz schön verwöhnen heute nachdem Spiel, damit er nächste Woche wieder seinen "verdienten" Stammplatz bekommt.

Gute Nacht Leistungsprinzip

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14.02.2020

Seine Liebe zu Koubek kostet Ihn langfristig den Job.
Der Stellenwert von einem guten Torwart sieht man in Frankfurt. OHNE TRAPP SCHLAPP !
Mit Trapp ungeschlagen. Ist heutzutage fast schon wie beim Eishockey.

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15.02.2020

Gestern hat er vier kassiert, der unglaubliche Herr Trapp.

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17.02.2020

@ Wolfgang L. Unserer hat gegen Dortmund, Gladbach, Frankfurt, Dortmund in Summe 19 Tore kassiert. Sie sind schon sieben schlau.

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14.02.2020

Bitte Hr. Schmidt....nicht so ins Spiel reingehen, wie gegen Bremen, da waren wir in der ersten Hälfte ja gar nicht auf dem Rasen präsent! Der Trainer lernt ja offensichtlich selbst nicht richtig dazu....schade...und dazu schon wieder die selbe verbale Kerbe, in die er schlägt. Kreatives Denken und Handeln sieht anders aus....aber ich lasse mich morgen sehr gerne positiv überraschen. Wäre wichtig zu punkten, vor dem dann anstehenden Monster-Programm.

Nobby Die Stimme der Rosenau

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14.02.2020

Auch, wenn jemand noch nie gegen einen Ball getreten hat wird erkennen, dass für das 0:5-Debakel in Frankfurt weder der Torhüter Tomas Koubek wegen Versagens oder Trainer Martin Schmidt wegen falscher taktischen Einstellung verantwortlich gemacht werden kann. Wenn nun Trainer Schmidt als Ursache der Fehlleistungen Mentalitätsprobleme erkannt hat, müssen diese psychologisch behandelt werden, damit die Spieler nicht nur am Monatsende nach der Geldüberweisung im Chor rufen: „ ..…denn wir sind Augsburger“.
Gegen Freiburg kann´s man beweisen, dass man dazu gelernt hat.

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13.02.2020

Dann können wir ja mal gespannt sein, was am Samstag passieren wird.

Die Parolen sind ja schön länger bekannt.

In diesem Sinne

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13.02.2020

Hoffentlich nicht anders rum ??
Wir können auch 10 kassieren !!!

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