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FC Augsburg

06.12.2020

FCA-Trainer Heiko Herrlich: "Da gibt es nichts zu jammern"

Heiko Herrlich, der Trainer des FC Augsburg, muss gegen Hoffenheim auf André Hahn verzichten.
Bild: Stefan Puchner

In Hoffenheim geht der FCA in die finale Phase dieses Jahres. Trainer Herrlich äußert sich vor der Partie zu einem positiven Corona-Fall und seinem Personal.

Beim Unentschieden gegen Freiburg verpasste der FC Augsburg die Chance, sich in der oberen Tabellenhälfte der Fußball-Bundesliga festzusetzen.

Gegen die TSG Hoffenheim (Montag, 20.30 Uhr/DAZN) sind die Voraussetzungen ähnlich. Vor der abschließenden Begegnung des zehnten Spieltags plagen Trainer Heiko Herrlich allerdings personelle Sorgen.

Das sagt Heiko Herrlich zum positiven Corona-Test von André Hahn

Die Tests sind dazu da, um frühzeitig Leute herauszuziehen, bevor wir wieder zusammentreffen. Seit dem positiven Fall ist engmaschiger getestet worden.

Am Samstagabend und am Sonntagmorgen waren alle Tests negativ. Das läuft normal weiter, die Tests werden nur in einer größeren Häufigkeit gemacht. Im Hals geht es, in der Nase ist es etwas unangenehm - aber wir lassen das über uns ergehen.

Das sagt Heiko Herrlich zu den verletzten und angeschlagenen Spielern

Der eine oder andere ist im Laufe der Woche zurückgekommen. Wer endgültig zur Verfügung steht, können wir erst nach dem Abschlusstraining sagen. Marco Richter war unter der Woche erkältet im Bett gelegen und hat am Samstag einen Großteil des Trainings wieder mitgemacht.

Heiko Herrlich hofft, dass Alfred Finnbogason nächste Woche wieder einsteigen kann.
Bild: Horstmueller Gmbh / Schröder

Ich denke, er kann am Sonntag voll mitmachen und steht uns am Montag hundert Prozent zur Verfügung. Wir hoffen, dass Alfred Finnbogason nächste Woche wieder voll einsteigen kann und uns zur Verfügung steht.

Das sagt Heiko Herrlich zu Gegner TSG Hoffenheim

Sie haben das international sehr gut gemacht (Hoffenheim zieht als Gruppensieger in die K.o.-Phase der Europa League ein, d. Red.). Sie haben die Messlatte hochgelegt am zweiten Spieltag (4:1 gegen den FC Bayern, d. Red.), als man sehen konnte, was in dem Kader steckt.

Das ist der Gradmesser. Danach haben sie viele Probleme gehabt mit verletzten Spielern und Covid-Situationen. Das muss man berücksichtigen. Die Mannschaft ist besser als ihr derzeitiger Tabellenstand (13., d. Red.). Sie werden ihr Heimspiel gegen uns gewinnen wollen, wir werden alles dagegensetzen, um das zu vermeiden und selbst zu punkten.

Das sagt Heiko Herrlich zu einem Einsatz von Raphael Framberger

Raphael Framberger steht uns wieder zur Verfügung (In Mönchengladbach hatte er die Gelb-Rote Karte gesehen, d. Red.). Er hat davor sehr gute Spiele gemacht und ich bin froh, dass er wieder dabei ist.

In Mönchengladbach hatte Framberger die Gelb-Rote Karte gesehen.
Bild: Federico Gambarini, dpa

Robert Gumny steht uns auch zur Verfügung. Er hat in den Einsätzen gezeigt, warum wir ihn geholt haben. Er verfügt über unheimliches Potenzial. Framberger hat momentan die Nase vorne wegen seiner gezeigten Leistungen. Deshalb werden wir in Hoffenheim mit Framberger beginnen.

Das sagt Heiko Herrlich zu den ersten neun Spieltagen in der Bundesliga

Ich unterscheide immer zwischen Leistung und Ergebnis. Dass wir vor dem Spieltag auf Platz acht waren, ist für mich kein Gradmesser. In der Tabelle ist alles noch sehr eng. Die Leistungen waren bis auf zwei, drei Spiele überwiegend gut. Wir haben fast immer unser Maximum erreicht, wissen aber auch um unsere Schwächen.

Wir können uns sehen lassen, weil wir gegen den Ball sehr gut arbeiten, weil wir wenig Torchancen zu lassen. Aber wir haben noch viel Luft nach oben bei eigenem Ballbesitz und wenn es darum geht, sich Torchancen zu erspielen und Tore zu machen.

Das sagt Heiko Herrlich zu fehlenden Alternativen im Kader

Solche Phasen gibt es immer mal wieder in einer Saison, das muss man miteinkalkulieren. Da gibt es nichts zu jammern, das müssen die Spieler, die noch da sind, kompensieren. Wir haben immer noch genügend Spieler da, um die kommenden Spiele erfolgreich zu bestreiten. Da bin ich sehr zuversichtlich.

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