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FC Augsburg

21.12.2020

FCA-Trainer Herrlich vor Pokalspiel gegen Leipzig: "Es ist Leben oder Sterben"

FCA-Trainer Heiko Herrlich schwört seine Mannschaft aufs Pokalspiel gegen Leipzig ein.
Bild: Matthias Balk, dpa

Für den FC Augsburg steht am Dienstag das letzte Spiel des Kalenderjahres an. FCA-Trainer Herrlich freut sich auf die Partie.

FC Augsburg gegen RB Leipzig - es ist eine Begegnung, die alles, nur nicht gewöhnlich ist. Regelmäßig kochen in den Partien zwischen den beiden sich nicht gerade freundschaftlich ergebenen Klubs die Emotionen hoch.

Ein Vorspiel der besonderen Art gab es vor der Pokalpartie beider Vereine am Dienstagabend: Leipzig wollte erst im nächsten Jahr spielen, der FC Augsburg ließ die Sachsen aber abblitzen und verhinderte so eine Verlegung.

Für Brisanz ist also auch diesmal gesorgt. Auf der Pressekonferenz vor der Partie sagte FCA-Trainer Heiko Herrlich...

...zu möglichen personellen Veränderungen:

"Wir haben das vierte Spiel innerhalb von neun Tagen und werden auch diesmal rotieren. Wir haben einige angeschlagene Spieler und wollen mit der bestmöglichsten Frische auflaufen."

...zu den Lehren aus der Liganiederlage gegen RB (Mitte Oktober gab es ein 0:2)

"Was Leipzig spielt, ist gut bis sensationell. Wir schauen gerne internationalen Fußball und was Leipzig da leistet, ist für den deutschen Fußball toll. Julian Nagelsmann macht da überragend,. Ich denke trotzdem: Als sie uns gezogen haben, haben sie nicht gesagt: Das ist unser Traumlos. Und das wollen wir zeigen. Wir wollen nicht ins offene Messer laufen, sie aber attackieren. Wir wollen sie ärgern."

...dazu, ob Reece Oxford eine Option ist:
"Ich werde wie immer keine Details unserer Aufstellung verratren. Aber Reece hat in Bielefeld gezeigt, welchen Wert er für die Mannschaft hat. Er ist auf jeden Fall eine Option."

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Bild: Ulrich Wagner

...zur Rivalität mit Leipzig und der geplatzten Verschiebung:

"Als die Anfrage kam, das Spiel zu verlegen, habe ich gesagt dass es unser Wunsch aus sportlichen Gründen ist, dieses Jahr noch zu spielen. Wenn es verlegt worden wäre, hätten wir es auch akzeptiert. Ich habe das letzte Pokalspiel 2019 zwischen den beiden Klubs gesehen (der FCA verlor durch einen von Gregoritsch verursachten Handelfmeter in letzter Sekunde, Anm. d. Red.) - das war natürlich ärgerlich, dass es so knapp verloren ging. Die Rivalität ist da und wir sind sicherlich nicht das Traumlos für Leipzig."

...zu André Hahn, der positiv auf Covid-19 getestet wurde:

"Ihm geht es gut. Ein erster Test ist negativ jetzt warten wir den zweiten ab. Wir wollen keinen Druck ausüben, wann er wieder zurück kommt, die Mediziner haben da ja auch ein Mitspracherecht, Es geht ihm gut, das ist das wichtigste. Zuhause hat er sich fit gefühlt, aber es ist etwas anderes wenn er auf dem Platz steht."

...dazu, ob Elfmeterschießen geübt wurde:

"Nein, am Sonntag war erstmal Regeneration angesagt, wie sind ausgeradelt. Natürlich ist es immer das Ziel, den Sieg in 90 Minuten zu schaffen, oder eben in 120 Minuten. Elfmeterschießen versucht man eigentlich immer zu vermeiden, aber manchmal ist es otwenidg. Die Spieler üben regelmäßig Elfmeter, da haben sie Spaß daran - da sind wir gut vorbereitet."

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Bild: Tim Groothuis, Witters

...dazu, ob der FCA seinen Spielern in der kurzen Pause Reisevorschriften macht:

"Wir haben ein Interesse daran, dass sie hier in der Region bleiben. Der ein oder andere hat keine große Anreise nach Hause, aber es macht keinen Sinn, jetzt vier Tage nach Südamerika zu reisen. Wir steuern das individuell.

...zur Verfassung seiner Mannschaft, die nun drei Spiele in sechs Tagen hatte:

"Leipzig ist das gewohnt über einen längeren Zeitraum, sie kennen diesen Rhythmus und haben einen größeren Kader. Die drei Spiele in den sechs Tagen hat die Mannschaft sehr gut bestritten, da kann man ihr nur ein Kompliment machen. Wir haben uns körperlich sehr gut präsentiert. Es ist ja auch schwierig, die Spannung im Kopf oben zu halten. Jetzt wünsche ich mir, dass es auch im vierten Spiel eine Top-Leistung von uns wird."

...seine Erfahrung als zweifacher Pokalsieger (mit Leverkusen und Gladbach gewann Herrlich als Spieler den Pokal):

"Es geht darum,, das man so weit kommt wie möglich. Wenn es im Frühjahre weniger Mannschaften sind, wird das immer interessanter. Es ist etwas ganz besonderes, nach Berlin zu kommen und der Verein war ein paar mal schon mal ganz nah. Jetzt haben wir in der 2. Runde schon eine große Mannschaft und wir werden alles tun, um es ihnen ganz schwer zu machen. Morgen ist ein Spiel, da heißt es : Leben oder Sterben. Auch wenn natürlich keiner sterben muss. Aber du bleibst oder scheidest aus. Das kann die Mannschaft schaffen." (eisl)

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23.12.2020

Dann doch wohl gestorben .... unangenehm peinliche Vorstellung

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