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FCA-Trainer Schmidt hätte besser auf das Haaland-Debüt reagieren können

Kommentar Von Robert Götz
20.01.2020

Plus Der FC Augsburg hätte besser auf die Einwechslung des Dortmunder Neuzugangs reagieren können. Doch Trainer Martin Schmidt wollte sein Spielsystem nicht ändern.

Bei allem Ärger über das Zustandekommen der 3:5-Niederlage gegen Dortmund sollte man nicht vergessen, gegen wen der FCA verloren hat. Der BVB zählt zu den finanzstärksten Klubs in Europa, die in der Winterpause mal schnell ein norwegisches Talent für 20 Millionen Euro aus Österreich verpflichten können. Der FCA selbst steht in der Bundesliga immer noch im hinteren Tabellenviertel. Trotzdem, der FCA hat eine große Chance vergeben, sich einen oder vielleicht drei Zähler zu sichern, die nicht eingeplant waren. Diese Bonus-Punkte könnten im engen Abstiegsrennen durchaus eine wichtige Rolle spielen.

Augsburgs Niederlage gegen Dortmund macht Mut

Der FCA ist nach der 3:1-Führung naiv in die Niederlage gerannt. Auf dem Platz, weil nicht alle elf Spieler am selben Strang zogen. Neben dem Platz, weil Trainer Martin Schmidt durchaus mit der Einwechslung von Innenverteidiger Felix Uduokhai auf das Debüt von Haaland hätte reagieren können. Damit hätte er ein klares Zeichen gegeben. Doch der Trainer wollte sein Spielsystem nicht ändern.

Gegen Schalke hatte er das getan und nach dem 2:3 Schelte bekommen. Gegen Borussia tat er es nicht und muss wieder Kritik einstecken. Zu Recht. Ein Trainer muss im entscheidenden Moment die richtigen Entscheidungen treffen.

Trotzdem macht diese Niederlage Mut. Nicht jedes Wochenende trifft man auf so eine Offensiv-Qualität. Und wenn Spieler und Trainer die richtigen Lehren aus diesem Spektakel ziehen, dann wird man die nötigen Punkte zum Klassenerhalt bald eingefahren haben.

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Die Diskussion ist geschlossen.

23.01.2020

Ich würde Jedvai auf die Rechtsverteid.pos. stellen und Uduokai auf den linken Innenvert. Lichtssteiner ist zu langsam!
Jedvai spielt diese Position ja auch in der Nat.mannschaft.

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20.01.2020

Natürlich war es extrem naiv, so weiter zu spielen, da hat Hr. Götz natürlich mehr als recht und auch die...dezente Kritik unserer beiden Leistungsträger....ist gerechtfertigt. Aber auch den Coach muss ich in Schutz nehmen, in so einer Situation kann man an der Seitenlinie dirigieren und tun, was man will, die Truppe auf dem Feld entwickelte eine, leider nach hinten losgehende, Eigendynamik und schenkte dadurch den mindestens verdienten Punkt/die Punkte einfach ab....was uns leider schon sehr, sehr oft diese Saison passiert ist und wenn dies noch öfter passiert, punktetechnisch noch schwer in die Enge treiben wird. Die aktuellen 23 Punkte sind extrem trügerisch, zumal Köln und auch die alte Dame aus Berlin sicher noch hinten rauskommen werden und auch Bremen eine gewisse Erfahrung im Umgang mit prekären Situationen hat und lediglich Paderborn langsam den Anschluss zu verlieren droht.

Frustrierend für mich war aber vor allem, dass schon wieder die besseren Spieler auf der Bank festfroren....Koubek präsentierte sich weiterhin alles andere als souverän, Lichtsteiner ist sicher ein sehr verdienter Profi, technisch gut und auch mit einem guten Auge für die Spielsituation ausgestattet, aber leider mittlerweile für die Bundesliga schlicht und ergreifend einfach zu langsam und auch ein Tausch Jedvaj/Uduokhai wäre, so meine Einschätzung, schon sehr lange überfällig. Nach welchen Kriterien Herr Schmidt und sein Trainerteam die Anfangsformation rekrutiert, entzieht sich immer mehr meiner Vorstellungskraft und entbehrt teilweise jeglichem Leistungsprinzip.

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20.01.2020

Rober Götz hat völlig recht. Ein Trainer muss ein vernünftiges Matchcoaching vornehmen und sein Team auf neue Begebenheiten einstellen bzw. bei Bedarf ändern. Wenn die Abwehrspieler weit in der gegnerischen Hälfte agieren und dabei Gegentore einleiten , s. Jedvai, stimmt die Abstimmung mit Sicherheit nicht mehr. Lichtsteiner gegen Sancho an der Mittellinie in der Vierkette bei dem Spielstand? Die taktischen Vorgaben wurden plötzlich nicht mehr umgesetzt, Richter mit Onemanshow. Da wäre schon der Trainer gefragt gewesen. War in Leipzig übrigens nichts anderes. Uduokai oder ein anderer defensiver 6 er wäre kein Fehler gewesen.

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20.01.2020

Man muss kein Fußballexperte sein, um zu verstehen, dass man 1. nach einem (überraschenden) vorübergehenden 3:1 des FCA gegen Dortmund nicht ohne Taktikwechsel einfach weiterstürmen kann (s. Einlassungen Gouweleeuw und Max) und 2. gegen einen Spieler wie Haaland besonders gewappnet sein muss. Ich gebe also Herrn Götz komplett Recht. Dennoch hat das Spiel des FCA (nach vorn) Mut gemacht.

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20.01.2020

Herr Götz, wollen Sie sich nicht als FCA-Trainer bewerben? Hinterher lässt sich trefflich kritisieren. Was-wäre-wenn-Spielchen recht und schön: wäre ein auf Defensive umgeschalteter FCA überrollt worden, möchte ich Sie gerne hören. Also: wir dürfen Ihren Kommentar unter "nicht so wichtig" einreihen...

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20.01.2020

Nach so einem Spiel ist ihre Kritik völlig fehl am Platz herr Götz.....Sie sollten sich doch mal auf die Cheftrainer Stelle beim FCA bewerben, mit ihren schlauen Tipps machen sie es bestimmt besser als die vielen Taktisch schlecht ausgebildeten Trainer die schon Kritisiert haben....:-/

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20.01.2020

"FCA-Trainer Schmidt hätte besser auf das Haaland-Debüt reagieren können" Genau so ist es. Nach der Einwechslung von Haaland wurde nicht reagiert und ist zu hoch gestanden und wurde förmlich überrannt. 5 Gegentore in Halbzeit 2, davon 4 Tore innerhalb von 20 Minuten. Das darf auch gegen eine Mannschaft wie Dortmund nicht passieren. Meine Meinung ist das Spiel wurde " vercoacht "

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20.01.2020

Das können sie doch gar nicht beurteilen..... hätte herr Schmidt alle ihre Tipps beherzigt und wir hätten 3:6 verloren? Was hätten sie dann gesagt? Er hätte weiter Offensiv Spielen müssen?......ich habe mal gelernt, wenn ein Satz mit „hätte“ oder „wäre“ beginnt, dann ist er unwichtig.....das sollten sie mal beherzigen

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