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FC Augsburg

22.11.2019

FCA-Trainer Schmidt über Gregoritsch: "Tür wird immer offen sein"

FCA-Coach Martin Schmidt und Manager Stefan Reuter haben Michael Gregoritsch eine Denkpause verordnet.
Bild: Stefan Puchner/dpa

Der Österreicher ist wegen seiner Äußerungen vorübergehend suspendiert. FCA-Trainer Schmidt will ihm einen Neuanfang ermöglichen - aber nicht um jeden Preis.

Es ist das Thema beim FC Augsburg in den vergangenen Tagen: Michael Gregoritschs öffentlich formulierte Unzufriedenheit. Der Österreicher provozierte den FCA und will seinen Wechsel zu einem anderen Klub forcieren. Die Situation in Augsburg sei für ihn "beschissen", sodass er im Winter auf seinen Abschied aus Augsburg pocht: "Hauptsache weg", wird er in österreichischen Medien zitiert. Am Donnerstag folgte die Reaktion des Vereins: Bis Dienstag ist Gregoritsch erst einmal suspendiert.

In der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin am Sonntag (15.30 Uhr) nahm FCA-Trainer Martin Schmidt Stellung zu der Strafe. Der Schweizer sagte: "Wir wollten klaren Tisch haben - und wir mussten handeln, auch im Sinne des Teamkodex. Keiner darf sich über das Team stellen." Dass ein Spieler unzufrieden ist, wenn er zu wenig spielt, sei in Ordnung - die Art und Weise, wie Gregoritsch das getan hat, nicht: "Da waren wir sehr überrascht." FCA-Manager Stefan Reuter hatte betont, dass die Aussagen von Gregoritsch "ein No-Go" darstellen würden. Der Österreicher solle sich nun die Zeit nehmen, um sein Handeln zu überdenken.

FCA-Trainer Schmidt deutet einen Wechsel an: "Es gibt eine Zeit, in der man redet"

Martin Schmidt hofft dennoch, dass Gregoritsch in absehbarer Zeit wieder ein Thema für die erste Mannschaft des FC Augsburg sein kann: "Ich bin nicht nachtragend. Meine Tür wird immer offen sein."Die Chance auf Einsätze werde, sofern sich der Offensivspieler im Training gut präsentiert, kommen. Zwischen den Zeilen ließ der Schweizer aber auch durchblicken, dass er sich einen Wechsel des Mittelfeldspielers durchaus vorstellen kann: "Es gibt eine Zeit, in der man redet und eine Zeit, in der man Fußball spielt. Jetzt sind wir dabei, Fußball zu spielen."

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Subtext: Während der Winterpause könne man über etwaige Angebote anderer Vereine reden. Werder Bremen, das im Sommer an Gregoritsch interessiert war, gehört aber nicht zu den potentiellen Abnehmern. Manager Frank Baumann hatte zuletzt betont, dass man ein Wechsel des FCA-Spielers im Winter kein Thema sei.

Gregoritsch ist nach Martin Hinteregger der nächste FCA-Spieler, der seinen Abgang provozieren will. Woran das liegt? Für Schmidt einerseits an dem gewandelten Medienumfeld: "Über soziale Medien können Spieler schon eine Minute nach Spielende kommunizieren, das geht alles unheimlich schnell." Eine weitere Rolle spiele das Umfeld der Kicker: "Ich glaube, dass sie anders beraten werden und dass andere Meinungen dazu kommen." (eisl)

Lesen Sie dazu auch: Gregoritsch, Hinteregger, Caiuby und Co. – so bestrafte der FCA seine Härtefälle (Plus+)

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22.11.2019

Zitat: "Tür wird immer offen sein" Das glaube ich auch. Ich denke allerdings es bist die Türe nach draußen (Abschied). Alles Schönfärberei seitens FCA incl. den Hofschranzen .

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