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FC Augsburg

10.07.2015

FCA im Energiesparmodus: 3:1-Sieg in Regensburg

Alexander Esswein scheitert an Torwart Philipp Pentke (Regensburg).
Bild: Klaus Rainer Krieger

Der FCA gewinnt beim Viertligisten Jahn Regensburg mit 3:1. Vom Klassenunterschied war über weite Strecken der Partie wenig zu sehen. Dabei hatte es für Augsburg nach Maß begonnen.

Nein, Kevin Kurányi war am Freitagabend nicht in der Continental-Arena in Regensburg zu sehen, Claudio Pizarro auch nicht. Dafür waren fast 15000 erwartungsvolle Zuschauer zur Eröffnung des neuen Stadions des SSV Jahn Regensburg gekommen. Die Stadt hat dem Traditionsklub ein 53 Millionen teures, hochmodernes Stadion direkt an die A 3 gestellt. Einziges kleines Manko: der Jahn spielt in dieser Saison nur in der Regionalliga.

Für das  Bundesligaflair sorgte gestern darum der FC Augsburg – allerdings nur phasenweise. Am Ende gewann der FCA zwar mit 3:1 (1:0), doch hatte sich FCA-Trainer Markus Weinzierl seine Rückkehr wahrscheinlich doch etwas anders vorgestellt.

Klassenunterschied nur selten sichtbar

2012 hatte er Jahn Regensburg in die zweite Liga geführt, ehe er zum FCA gewechselt war. In Augsburg ging es nach anfänglichen Startschwierigkeiten steil nach oben, beim Jahn steil nach unten in die Viertklassigkeit. Dass beide Teams sportlich Welten trennen, war aber nur relativ selten sichtbar. Dabei hatte Weinzierl durchaus eine Startelf aufgestellt, die auch in der Bundesliga ohne Weiteres durchgehen würde. Es fehlten nur der erkrankte Markus Feulner und Dong-Won Ji (Aufbautraining).

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Und so führte der FCA schon nach zwei Minuten 1:0 durch Tim Matavz. Doch danach schaltete der Bundesligist schnell in den Energiesparmodus. Schließlich spielt man am Sonntag (16.15 Uhr)  beim Telekom-Cup in Gladbach im Halbfinale gegen den FC Bayern München (siehe Bericht unten).

Dafür legten die Jahn-Spieler mit jeder Minute mehr ihre Scheu ab, hielten munter dagegen und hatten in der 34. Minute die große Ausgleichschance. Abdul Rahman Baba hatte den Ball im Sechzehner an die Hand bekommen, Bundesligaschiedsrichter Deniz Aytekin zeigte auf den Elfmeterpunkt. Bis auf die rund 1500 FCA-Fans hatten dann alle Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen, doch Jahn-Kapitän Markus Palionis chippte den Ball mit bemerkenswerter Arroganz über das Tor.

Zur Pause wechselte Weinzierl komplett durch

In der Halbzeit wechselte Weinzierl dann komplett. Jahn-Torhüter Philipp Pentke, der von 2007 bis 2008 beim FCA unter Vertrag stand, rückte etwas mehr in den Blickpunkt. Das 2:0 (62.) durch Sascha Mölders konnte er aber nicht verhindern.   Doch dann durfte man im Stadion doch noch den Jahn-Torjingle einspielen. Schiedsrichter Aytekin hatte in der 82. Minute ein Foul im Strafraum gesehen, und diesen  Elfmeter verwandelte Kolja Pusch sicher. Am Ende traf Tobias Werner (88.) noch zum 3:1. Nach der Partie waren alle irgendwie zufrieden. Der FCA kehrte in sein Kurz-Trainingslager in Bad Gögging zurück, absolviert heute einen Regenerationstag und fliegt dann am Sonntagmorgen von Ingolstadt in den Westen. Ohne Kurányi und Pizarro.

FCA, 1. Hälfte Hitz – Verhaegh, Hong, Klavan, Baba – Kohr, Baier – Esswein, Altintop, Caiuby – Matavz

FCA, 2. Häfte Manninger – Philp, Callsen-Bracker, Janker, Kurz – Schuster, Uhde – Framberger, Djurdjic, Werner – Mölders Tore 0:1 Matavz (2.), 0:2 Mölders (62.), 1:2 Pusch (82./Foulelfmeter), 1:3 Werner (88.)

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