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FC Augsburg

21.01.2017

FCA verliert Heimspiel gegen Hoffenheim mit 0:2

Augsburgs Martin Hinteregger im Zweikampf.
Bild: Stefan Puchner

Niederlage gegen Hoffenheim: Nach einer schwachen zweiten Halbzeit verliert der FC Augsburg sein Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim mit 0:2. Der Spielbericht.

Seine Premiere als Cheftrainer beim FC Augsburg hatte sich Manuel Baum sicherlich ganz anders vorgestellt. „Wir wollen die drei Punkte“, hatte er vor dem ersten Spiel nach der Winterpause erklärt. Doch da spielte die TSG 1899 Hoffenheim gar nicht mit. Bei Minustemperaturen konterte die TSG den FCA eiskalt aus und gewann am Ende nicht unverdient mit 2:0 (0:0). Damit beendete Hoffenheim die  Vorrunde ungeschlagen, der FCA mit der ersten Niederlage unter Baum.

Vor der Partie bekam  Raul Bobadilla den lautesten Applaus der etwa 24.550  Zuschauer, obwohl er noch nicht von Beginn an dabei war. Der FCA gab über die großen LED-Leinwände bekannt, dass der argentinische Stürmer seinen Vertrag bis 2020 verlängert hat. Der 29-Jährige spielt seit 2013 beim FCA, so sesshaft war Bobadilla noch nirgends. Mehr zu feiern, gab es für die Augsburger aber an diesem Nachmittag nicht.

Die Augsburger waren letztlich chancenlos gegen Hoffenheim. Kämpferisch war dem FCA kein Vorwurf zu machen, am Ende fehlten schlicht die spielerischen Mittel.
23 Bilder
In Bildern: So verlor der FCA gegen Hoffenheim
Bild: Stefan Puchner/dpa

Manuel Baum überraschte bei seinem ersten Spiel als Cheftrainer mit einer Personalie. Er vertraute auf der linken Abwehrseite auf Konstantinos Stafylidis und beorderte dafür Philipp Max auf die linke Außenbahn. Dafür musste Takashi Usami auf der Bank Platz nehmen. Damit entschied sich Baum gegen die konterstarken Hoffenheimer für die defensivere Variante auf der linken Seite, die auch schon sein Vorgänger Dirk Schuster bevorzugt hatte.

FCA verliert Heimspiel gegen Hoffenheim mit 0:2
Augsburgs Ja-Cheol Koo r und Nadiem Amiri von Hoffenheim kämpfen um den Ball.
Bild: Stefan Puchner/dpa

Wie schon in Dortmund beim 1:1 agierte Max bei gegnerischen Ballbesitz als fünfter Verteidiger, bei eigenen Ballbesitz als Außenstürmer. Diese Variante wird Baum aber am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Wolfsburg nicht einkalkulieren können, denn schon nach einer Viertelstunde sah Stafylidis die gelbe Karte. Es war seine fünfte, er ist in Wolfsburg gesperrt. Eine Schwächung, denn der Grieche präsentierte sich in starker Form.

FCA: Hoffenheim gewinnt in Augsburg

Ansonsten konnte die erste Halbzeit auf dem gut bespielbaren Rasen die Zuschauer bei minus fünf Grad nur selten einheizen. Im Duell der beiden jüngsten Bundesligatrainer, Baum ist 37, Nagelsmann 29, die beide auch das schnelle Umschaltspiel bevorzugen, gelang es keiner der Mannschaften, hundertprozentige Torchancen zu kreieren. 

Das Spiel war ein intensiver Kampf, der meist 20 Meter links und 20 rechts der Mittellinie ausgeführt wurde. Die größte FCA-Torchance vereitelte in der 32. Minute ausgerechnet ein Ex-Augsburger: Kevin Vogt, der über Köln nach Hoffenheim gefunden hatte, lief einen vielversprechenden Konter über Daniel Baier in höchster Not noch vor Philipp Max ab.

In der Halbzeit ersetzte Baum dann den gelb-rot gefährdeten Ja-Cheol Koo durch Dominik Kohr. Der hatte sich noch gar nicht richtig orientiert, da lag der FCA schon 0:1 hinten. Philipp Max hatte im Mittelfeld unnötig den Ball verloren und dann ließ sich Martin Hinteregger im Laufduell mit Sandro Wagner einfach wegchecken wie ein unbedarfter Schuljunge. Der ausgepuffte Wagner nützte die Chance und schob danach überlegt zum 0:1 (47.) ein. Das war Umschaltspiel in Perfektion.

Trainer Manuel Baum steht an der Seitenlinie.
Bild: Stefan Puchner/dpa

Der FCA brauchte einige Minuten um sich von diesem Tiefschlag zu erholen. Und genau in dem Moment als FCA-Trainer Baum Raul Bobadilla aufs Feld beorderten wollte, folgte der nächste Schwinger. Der Hoffenheimer Kerem Demirbay spielte nach links in die Tiefe, Sandro Wagner geht zum Ball, blockt dann Paul Verheagh und  überlässt Mark-Alexander Uth, dessen scharfe Maßflanke Andrej Kramaric aus drei Metern zum 0:2 (64.) über die Linie drückt. Ein Treffer, der nicht hätte zählen dürfen, denn Sandro Wagner, der aktiv in den Angriff eingegriffen hatte, war klar im Abseits gestanden. Doch Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) interpretierte die Szene anders.

Es war die Vorentscheidung, denn danach kontrollierte die TSG im Stile einer Spitzenmannschaft das Geschehen, der FCA mühte sich, fand aber kein Mittel, die Gäste wirklich in Gefahr zu bringen. TSG-Torhüter Oliver Baumann musste nur einmal in der 86. Minute gegen Jonathan Schmid eingreifen. Das war zu wenig.

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22.01.2017

Es ist wirklich schwierig, nach so einer katastrophalen zweiten Halbzeit den gebetsmühlenartigen Worten der Verantwortlichen....wir brauchen keine Verstärkungen... ohne Magenschmerzen und drückenden Zukunftsängsten Glauben zu schenken. Eigentlich bekommen wir treuen Fans schon seit dem Saisonstart gegen Wolfsburg nahezu bei jedem Heimspiel präsentiert, wie wichtig frisches Blut...mittlerweile in fast allen Mannschaftsbereichen, wäre. Wollte der Austria-Bomber Burgstaller wirklich nicht nach Augsburg oder hat Stefan Reuter hier wieder den Schlaf der Gerechten gefrönt. Wir könnten unter Umständen dieses Jahr der Absteiger mit dem dicksten Bankkonto werden...dies wird dann allerdings in Liga 2 mehr als aufgebraucht durch die enormen Gewinneinbußen bei Fernsehgelder etc., also eine biedere "Milchmädchen-Rechnung", liebe FCA-Verantwortliche. Eine sehr besorgte "Stimme der Rosenau"....

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22.01.2017

Auf den Punkt gebracht liegen schwere Defizite in der Führung. Mir macht die Führungselite ebenso grosse Sorgen !!

Man unterschätzt völlig den Leistungsgrad der Spieler. Kohr heute wieder ein Abräumer und Querspieler, dass ist kein Erstliga Niveau, von der Schussqualität nicht zu sprechen. Schmid einen Wimpernschlag verbessert reicht aber nicht für ein Sturmspiel in Liga eins.

Max Verteidiger spielt wohl als Ex Schüler immer aber auf der falschen Position. Max sollte einmal im Mittelfeld ran. Bälle holen Bälle treiben den Stürmern Bälle servieren, hier ist er zu sehen. Er ist ein Umschaltspieler genau wie Movarek, der immer nur 45min Luft hat , aber einen Persilschein erhält. Boba mit neuem Vertrag war eine Halbzeit auf dem Platz aber auch nicht mehr !

Altintop ein Braver aber längst weg vom Fenster der ersten Liga. Paul war heute ein Schatten seiner selbst!! Er kann dem Antritt der Stürmer nur unschwer folgen.

Wer soll die Umschaltung vornehmen im Augsburger Spiel. Ich habe heute verzweifelt um einen Torschuss gebeten aber fast keinen gesehen. Wie will man hier weiter arbeiten, es stellen sich grosse Fragen auf !!!!

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22.01.2017

Ihre Sorgen sind komplett berechtigt. Es werden Vertragsverlängerungen mt älteren Spielern gefeiert, die schon lange nicht mehr BL-Niveau haben.

Nehmen wir doch mal den äußerst sympathischen Paul Verhaegh- der Käpitän ist bereits die zweite Spielzeit nicht mehr in der Lage, schnelle Außenstürmer erfolgreich zu bekämpfen. Das Spiel nach vorne fehlt teilweise ganz oder ist unpräzise. Moravec war ständig verletzt und kann nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein. Trotzdem wird der Vertrag langfristig verlängert. Auch bei Ergänzungsspieler Janker wurde eine Unterschrift gesetzt, aber der hat mir sowieso besser gefallen als Hinteregger. Reuters Wunschspieler für 7,2 Mio läßt viele Wünsche offen. Wie der sich gestern von Wagner hat vernaschen lassen, war schon leicht amateurhaft. Apropo Wagner, war es wirklich nicht möglich, den für 2,8 Mio nach Augsburg zu holen. Oder Terrode, oder Harnik, oder Green oder oder oder.

Jetzt hat man mit Boba verlängert, gleich wieder bis 2020. Ok - er ist der einzigste im "Angriff" , der Fußball spielen kann, wenn er Bock hat und ihm der Trainer die Schuhe küsst. Aber wer soll den denn unterstützen ? Schmid, Usami, Max, Ji - alles, mit Verlaub, maximal 2.Liga-Spieler.

Und jetzt sage ich es noch einmal: Herr Reuter und sein Scout riskieren grob fahrlässig die Liga-Zugehörigkeit des FCA. Jeder sieht, dass der Verein dringend 2-3 Verstärkungen benötigt. Nur wer von den beiden kann erkennen, wer wirklich ein Verstärkung ist. Wie zahlreiche Fehleinkäufe beweisen - KEINER.

Und noch etwas muss ich los werden: Ich kann diesen Kohr nicht mehr spielen sehen. Primitiv, einfältig und nur aufs Zerstören aus. Das macht er aber teilweise so dumm, dass man es kaum glauben will. Nach vorne ist er stets ein Totalausfall. Es ist zu befürchten, dass Reuter in bis 2022 an den Verein bindet.

Wenn sich nicht bald etwas ändert (31.1.) wird der FCA mit Darmstadt absteigen.

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21.01.2017

Mit so einer schwachen Offensive wird der FCA kaum in der Lage sein die nötigen Punkte zum Klassenerhalt zu holen.In einem Heimspiel erst kurz vor Schluß des Spieles beim Stande von 0:2 eine Torchance zu haben ist doch viel zu wenig.Aber Spieler wie Ji,Schmid sind alles andere als Torjäger.Ji hat inzwischen wieder die schwache Form vom letzten Jahr.Und Schmid ist leider wieder einer der vielen Fehleinäufe von Herrn Reuter.

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21.01.2017

Aber aber Herr Neuhäuser, wie können Sie so etwas sagen ? Herr Reuter und sein Super-Scout sind doch der Ansicht, der FCA braucht keine Verstärkungen.

Man verlängert die Verträge der Alt-Spieler bis zum Sankt-Nimmerleinstag, mit genau denen, die nichts mehr zustande bringen.

Was hat doch gleich heute Herr Wagner (2,8 Mio) geschossen, das entscheidende Tor, was hat Herr Burgstaller ( ca 4,5 Mio) heute geschossen, das entscheidende Tor. Was hat Herr Reuter heute gemacht, schlaue Aureden gefunden.

Dieser Manager und sein "Superscout" führen den FCA wieder dahin, wo er herkommt, in die 3,Liga. Aber man hat dann viele Verwaltungsgebäude und sämtliche Plätze mit Rasenheizungen.

Ich habe mal riesige Hoffnungen in den neuen Präsidenten gesetzt. Alles umsonst, auch er ist fern der richtigen Entscheidungen.

"WER KEIN TOR SCHIESST ODER SCHIESSEN KANN (Unfähigkeit) -KANN KEIN SPIEL GEWINNEN.

Herr Reuter ! Europaweit haben nur Darmstadt und Kerkade weniger Tore geschossen als der FCA !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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