Newsticker

München hebt Maskenpflicht auf und lockert Kontaktbeschränkungen
  1. Startseite
  2. Sport
  3. FC Augsburg
  4. Fans müssen tiefer in die Tasche greifen

Neues Stadion, höhere Preise beim FCA

18.06.2009

Fans müssen tiefer in die Tasche greifen

Bald rollt der Ball in der neuen FCA-Arena.
4 Bilder
Bald rollt der Ball in der neuen FCA-Arena.

Die Kritik an den neuen Eintrittspreisen des FC Augsburg war enorm. Manager Andreas Rettig stellt sich und begründet die Preisgestaltung. Von Herbert Schmoll

Von Herbert Schmoll, Augsburg

Neues Stadion, höhere Eintrittspreise. Vor Beginn der ersten Saison in der impuls Arena hat der FC Augsburg kräftig an der Preisschraube gedreht. Vorbei ist die Zeit der billigen Tickets bei den Heimspielen des FCA.

In der impuls Arena müssen die Besucher des Fußball-Zweitligisten im Vergleich zu den bisherigen Tarifen im Rosenaustadion zum Teil erheblich tiefer in die Tasche greifen. Und da die Schwaben ja bekanntlich als sehr sparsame Leute gelten, wurden die neuen Tarife anfangs kritisiert.

Beispiele der neuen Preisstruktur: Der Stehplatz kostet statt bisher 9 Euro ab Beginn der neuen Saison 12 Euro. Für die überdachte Tribüne in der Rosenau musste ein Fan 28 Euro berappen, ein vergleichbarer Platz in der Arena ist für 33 Euro zu haben. Erheblich teurer wird die Sache schon für die Leute, die sich bisher die FCA-Spiele auf der Gegengerade des Rosenaustadions angesehen haben. Statt bisher 14 Euro kostet jetzt der Besuch für sie 33 Euro.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Allerdings, im Bereich der Tribüne Süd (hinter dem Tor) kassiert der FCA für ein Sitzplatzticket nur 22 Euro. Dass der Klub für seine neue Preisgestaltung auch Kritik ernten wird, dafür hat Andreas Rettig Verständnis. "Damit müssen wir leben", sagt der FCA-Manager, der allerdings auch betont, dass man sich in der Führungsetage bei der Gestaltung der Eintrittspreise intensiv Gedanken gemacht habe. Rettig: "Die Qualität der Plätze ist klasse".

So sitze der Besucher ganz nahe am Spielfeld, der Abstand von der ersten Besucherreihe bis zum Spielfeldrand habe den von DFB und der DFL geforderten Mindestabstand. Das sind 6.50 Meter. Rettig: "Außerdem müssen wir wirtschaftlich vernünftig kalkulieren, die in der Arena erzielten Mehreinnahmen werden sicherlich wieder in die Mannschaft gesteckt." Bisher hat der FCA 3000 Dauerkarten verkauft. In der vergangenen Spielzeit waren es insgesamt rund 6000.

Großen Ärger gibt es wegen der Preisgestaltung beim TSV 1860 München. Dort werden die Dauerkartenpreise kräftig erhöht, der Aufschlag beträgt 25 Prozent. Kommen die "Löwen" nicht auf einen einstelligen Tabellenplatz sollen fünf Prozent des Kaufpreises zurück erstattet werden. Die Fans laufen trotzdem Sturm gegen die Erhöhung. Allerdings, was ein Einzelticket in der Allianz Arena in der kommenden Spielzeit kosten wird, darüber gibt es noch keine Angaben. "Diese Preise werden wir in der kommenden Woche veröffentlichen", hieß es gestern auf Anfrage in der Geschäftsstelle des Traditionsklubs.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren