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FC Augsburg

29.11.2019

Finnbogason arbeitet an seiner Rückkehr beim FCA

Wieder auf dem Platz – wenn auch mit Schlinge um den Arm: Alfred Finnbogason (Mitte) feierte den 4:0-Sieg gegen Berlin im Kreise seiner Mitspielern.
Bild: Ulrich Wagner

In den nächsten Wochen wird sich der Konkurrenzkampf im Kader des FC Augsburg nochmals verschärfen. Götze, Suchy und Gruezo könnten Druck auf ihre Mitspieler ausüben.

Die Frage nach der personellen Situation ist auf jeder Spieltagspressekonferenz obligatorisch. Schließlich interessiert, welcher Profi Trainer Martin Schmidt in einem Bundesligaspiel zur Verfügung steht. Und welcher nicht. Gegen den 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr) wird Schmidt auf einige Spieler verzichten müssen, wobei sich die Verletztenliste bei weitem nicht mit der während der vergangenen Saison vergleichen lässt. Wenn in dieser Spielzeit allerdings Augsburger Akteure fehlen, dann langfristig.

Prominentester Ausfall ist aktuell Alfred Finnbogason. Im EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei hatte sich der Isländer die rechte Schulter ausgerenkt, am Sonntag verfolgte er im Stadion mit Schlinge um den Arm den 4:0-Erfolg gegen Berlin. Als sich die Mannschaft von den Fans feiern ließ, stand er mit auf dem Rasen. Schmidt bestätigte, dass der 30-Jährige bereits an seiner Rückkehr arbeitet. Dem Trainer war der Tatendrang seines Angreifers schon beinahe zu ausgeprägt, wie er lächelnd berichtete. "Ich habe ihm gesagt: Hey, du bewegst dich fast schon wieder zu schnell und zu viel. Aber er ist so hungrig und will schnell wieder zurück." Aufgrund der Schwere seiner Verletzung wird Finnbogason aber wohl erst in der Rückrunde in den Kader des FCA zurückkehren.

FCA-Trainer Schmidt zu Suchy: "Wichtig ist, dass er im Kopf dabei bleibt"

Finnbogason zählt ebenso zu den Langzeitverletzten wie Marek Suchy, Carlos Gruezo und Felix Götze. Beim Tschechen Suchy hätte Schmidt erwartet, dass er schneller genesen wird und früher ins Mannschaftstraining zurückkehrt. Wegen Hüftproblemen fällt der Neuzugang des FC Basel seit Anfang September aus. Eigentlich sollte der 31-jährige Innenverteidiger in dieser Woche die Belastung steigern, erlitt aber einen Rückschlag. Schmidt erklärt: "Wichtig ist jetzt, dass er im Kopf dabei bleibt." Kehrt Suchy zurück, streiten sich vier Innenverteidiger um zwei Plätze in der Startelf. In Köln dürften Tin Jedvaj und Jeffrey Gouweleeuw beginnen, Felix Uduokhai bleibt wohl nur die Rolle des Ersatzspielers.

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Während in anderen Mannschaftsteilen der Konkurrenzkampf vollends entbrannt ist, verspüren die defensiven Mittelfeldspieler Rani Khedira und Daniel Baier dieser Tage weniger Druck. Um den Verlust ihres Stammplatzes müssen sie sich nicht sorgen. Reece Oxford, den Schmidt als "Sechser" vorgesehen hat, stand zuletzt gegen Berlin nicht einmal im Kader; Jan Moravek, der gegen Hertha als Einwechselspieler sein 100. Spiel für den FCA bestritten hat, gilt als verletzungsanfällig; und mit Felix Götze und Carlos Gruezo fehlen ambitionierte Alternativen.

FCA-Profi Gruezo fällt seit beinahe drei Monaten aus

Gruezo fällt beinahe seit drei Monaten wegen einer Sprunggelenksverletzung aus, nachdem er zu Saisonbeginn zweimal in der Startformation stand. Rückkehr ungewiss. Bedeutend weiter ist Götze im Reha-Programm. Nach seiner Hüftoperation im Sommer absolviert der 21-Jährige inzwischen rund ein Drittel des Trainings auf dem Platz. "Nächste Woche wollen wir das weiter steigern", so Schmidt.

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