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FC Augsburg

30.10.2019

"In gegenseitigem Einvernehmen": FCA löst Vertrag mit Caiuby auf

Caiuby verlässt den FC Augsburg. Sein Vertrag wurde aufgelöst.
Bild: Puchner, dpa (Archiv)

Verpasste Trainingseinheiten, Geldstrafen, Tattoos und Ärger mit der Justiz: Caiuby hat für einige Schlagzeilen gesorgt. Nun verlässt der Profi den FC Augsburg.

Der FC Augsburg trennt sich von Caiuby. Vor knapp einem Jahr nahm der einstige Leistungsträger ausführlich Stellung zu seinen Eskapaden und versprach Besserung. Nun verlässt der in Ungnade gefallene Skandalprofi nach dem Trainingsausschluss diesen Sommer endgültig den FCA.

Caiuby erzielte 13 Treffer in 113 Pflichtspielen für den FCA

Der Verein teilte am Mittwochabend mit, man habe den Vertrag mit Offensivspieler Caiuby in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Bereits Anfang September hatte der Manager des FC Augsburg Stefan Reuter ein Comeback von Caiuby trotz weiter laufenden Vertrags kategorisch ausgeschlossen. Nach 113 Pflichtspielen ist der FC Augsburg für den Brasilianer Geschichte.

Caiuby wurde bereits in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit an Grasshoppers Zürich ausgeliehen, konnte dort aber keine Erfolge verbuchen. Für den FCA erzielte der 31-Jährige zwischen 2014 und 2018 insgesamt 13 Treffer.

Caiuby sorgte immer wieder für Ärger beim FC Augsburg

In Augsburg hatte Caiuby zuletzt keinen guten Ruf. Angefangen hatte der Ärger beim Trainingsstart des FCA im vergangenen Sommer: Der Brasilianer hatte seinen Urlaub eigenmächtig verlängert, tauchte erst nach zehn Tagen wieder auf und musste eine saftige Geldstrafe zahlen. Für weitere Schlagzeilen sorgte Caiuby, als er sich kurz vor einem wichtigen Spiel tätowieren ließ.

Anfang des Jahres fehlte der Offensivspieler dem FC Augsburg dann satte drei Wochen, weil er sich laut Verein um "private Angelegenheiten" kümmern musste. In dieser Zeit verpasste Caiuby das Trainingslager des Klubs und die ersten beiden Bundesligaspiele, die der abstiegsgefährdete Bundesligist verlor. Als er nach seiner Rückkehr erst einmal feiern ging, brachte er das Fass zum Überlaufen und wurde vom FCA freigestellt.

Doch auch abseits vom Fußballplatz gab es immer wieder Ärger: Das Augsburger Amtsgericht hatte es als erwiesen gesehen, dass Caiuby einen 26-Jährigen im Mai 2018 per Kopfstoß verletzt hat. (AZ)

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Die Diskussion ist geschlossen.

31.10.2019

Gut so, Prinzessinnen hat es beim FCA schon wahrlich genug. Wäre gut wenn sich die verbleibenden, gutbezahlen Profis mal aufs spielen und trainieren konzentrieren würden statt permanent ihre Befindlichkeiten und Wünsche in der AZ kundzutun.

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