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Interview mit FCA-Spieler
04.03.2012

Elfmeter-Torschütze Callsen-Bracker über die Chancen gegen Hannover

FCA-Spieler Jan-Ingwer Callsen-Bracker.
Foto: Archiv

Nach dem 2:2 in Hannover erzählt FCA-Spieler Jan-Ingwer Callsen-Bracker, warum im Nachhinein ein Punkt zu wenig war.

Beim Stand von 1:2 an den Elfmeterpunkt zu gehen und souverän zu verwandeln, zeugt von Nervenstärke. Nicht nervös gewesen?

Callsen-Bracker: Nein, das wäre nicht förderlich. Man muss versuchen, dass Drumherum auszublenden und sich auf den Ball und die Ecke konzentrieren, in die man schießen will. Das ist Konzentrationssache.

War von vorn herein klar, welche Ecke Sie wählen?

Callsen-Bracker: Man macht sich natürlich vor dem Spiel so seine Gedanken. Ich habe keine Lieblingsecke, also muss ich mir immer mal was Neues einfallen lassen. Letztes Mal war es links, jetzt war es rechts.

Wie sehr ärgert man sich, wenn die Mannschaft so viele Chancen vergibt und dann 1:2 in Rückstand gerät?

Callsen-Bracker: Es war schon sehr ärgerlich, weil unsere erste Halbzeit war sehr. Da müssen wir mehr Tore nachlegen, dann wäre mit Sicherheit auch mehr drin gewesen.

Das 1:1 fiel durch eine Ecke und auch das 1:2 nach einem ruhenden Ball. Habt Ihr ein Problem mit Standardsituationen?

Callsen-Bracker: Ich finde, dass wir gerade in den letzten Spielen alles sehr gut geklärt haben und uns sehr verbessert haben. Man muss natürlich auch sagen, dass die Standards eine herausragende Stärke von Hannover 96 sind. Sie haben sehr starke Kopfballspieler und mit Christian Pander einen Spezialisten, der auch schon andere Spiele auf diese Weise entschieden hat. Darauf waren wir auch vorbereitet. Gerade beim ersten Tor war aber alles so eng, dass wir uns gegenseitig behindert haben. Da wird geschubst und gedrückt und Christian Pander feuert den Ball auf den Kopf von Haggui.

Sie waren für Haggui eingeteilt?

Callsen-Bracker: Ja, aber ich komme da nicht hin, weil ich von hinten geschoben werde. Wäre vielleicht gut gewesen, wenn wir am ersten Pfosten noch einen stehen gehabt hätten. Das war bisher nicht vorgesehen. Könnte man jetzt aber natürlich mal überlegen.

Seid Ihr jetzt glücklich mit der Punktausbeute?

Callsen-Bracker: Da muss man jetzt ziemlich stark differenzieren. Vor dem Spiel hätte man gesagt, ein Punkt gegen Hannover ist nicht schlecht, hinterher sagt man natürlich, ein Punkt ist viel zu wenig. Vor allem wenn man die tollen Chancen sieht, die wir gegen den Favoriten Hannover hatten. Daraus können wir Selbstbewusstsein ziehen, aber wir müssen natürlich daran arbeiten, dass wir die Tore schießen. Mitgliedervorverkauf für das Bayern-Spiel

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