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FC Augsburg

12.04.2017

Kommentar: Das "Modell Reuter" gehört auf den Prüfstand

Die FCA-Verantwortlichen wirkten zuletzt rat- und hilflos.
Bild: Stefan Puchner, dpa

Der FC Augsburg taumelt dem Abstieg in die zweite Liga entgegen. Unter anderem wegen Fehlern in der Personalpolitik. Auch Manager Stefan Reuter steht in der Kritik. Ein Kommentar.

Vor einer Saison gibt das Gros der Bundesligavereine den Klassenerhalt als Ziel aus. Der FC Augsburg zählt dazu, weil er in der Liga weiterhin als kleiner Klub gilt, sechs Jahre Bundesligazugehörigkeit haben daran nichts geändert. Dass der FCA in Abstiegsgefahr gerät, ist also nicht weiter überraschend. Kann immer mal passieren. Anzulasten ist dem Verein hingegen, dass er seine komfortable Ausgangslage im Kampf gegen den Abstieg leichtfertig aus der Hand gegeben hat.

Stefan Reuter setzt weiter auf Trainer Manuel Baum

In der Vergangenheit hat das Krisenmanagement ausgezeichnet funktioniert. Entscheider reagierten besonnen, hielten trotz ausgewachsener Misserfolgsserien an Trainern fest – und sahen sich durch den Verbleib in der Erstklassigkeit in ihrem Handeln bestätigt. Dieser Strategie folgt der Verein nun erneut, Baum bleibt mindestens bis zum Saisonende FCA-Trainer.

Unter den Ex-Trainern Luhukay und Weinzierl gaben die Profis im Abstiegskampf ein gefestigtes Bild ab. Sie zeigten Charakter, stemmten sich gegen den Niedergang. Jetzt ist die Ausgangslage eine andere. Dieser Tage erschrecken nicht spielerische und taktische Mängel, es fehlen offenkundig Wille und Hingabe.

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Die Spieler wirken im Kopf blockiert, sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass ihnen einfachste Dinge misslingen. Auf dem Rasen vermitteln sie so den Eindruck, als würde ein Abstieg sie nicht tangieren. Als würden sie sich leidenschaftslos in ihr Schicksal ergeben.

Derart blutleeres Auftreten fällt auf den Trainer und die sportliche Leitung zurück. Versagt eine Mannschaft wiederholt, fehlt ihr der Glaube und die innere Überzeugung. Baum muss nun den Beweis antreten, dass er seine Spieler mitreißen und Emotionen wecken kann. Der Fußballlehrer mag tolle Matchpläne entwickeln, im Saisonendspurt schlägt Mentalität Qualität. Außenseiter gewinnen, weil sie Siege erzwingen.

Hoffnung auf Klassenerhalt beim FC Augsburg schwindet

Mit jeder Niederlage, jedem Spiel weniger, schwindet die Hoffnung auf den Klassenerhalt. Die FCA-Verantwortlichen wirkten zuletzt rat- und hilflos. Nun halten sie an einem Trainer fest, der sich jüngst in Phrasen und Floskeln verlor und dessen Vorgaben Spieler nicht umsetzen konnten. Warum? Hat sich keiner gefunden, der in Augsburg Nothelfer spielen wollte? Ist keiner auf dem Markt, der mit dem FCA auch in die zweite Liga gegangen wäre? Oder ist der Verein von Baum tatsächlich noch immer so überzeugt, dass er dem 37-Jährigen sein Schicksal anvertraut?

Training, FC Augsburg, Fussball, 1.Bundesliga, 11.04.2017
6 Bilder
Das erste FCA-Training nach der Krisensitzung
Bild: Christian Kolbert

Andererseits wäre der zweite Trainerwechsel innerhalb weniger Monate vor allem auf Manager Reuter zurückgefallen. Er hat den FCA umgebaut, Vertraute auf etlichen Ebenen installiert. Führende Köpfe des Klubs haben das abgesegnet. Dieses „Modell Reuter“ gehört auf den Prüfstand – selbst bei einem guten Ende für den FCA.

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Im Video: Das erste Training nach der Krisensitzung - Applaus für Baum  

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Die Diskussion ist geschlossen.

12.04.2017

warum Fragt man nicht einfach mal die Spieler warum sie troß einem guten verdienst nicht einfach mal Ihre Arbeit so erledigen wie es jeder andere Mensch auch machen muß !!! normal ist esso das jeder betrieb einen Mitarbeiter bei Arbeitsverweigerung und Faulheit erst abmahnt und Dann Entläst !! aber die Mimosen vom FCA suchen Sich immer wieder einen Schuldigen für Ihre Faulheit aus

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12.04.2017

Der Bericht ist sehr gut und der hat es in sich. Hier wird genau in die Kerbe hineingeschlagen um die es beim FCA geht .

Das Modell Reuter ist schon lange keines mehr aber von außen hat man den Eindruck, es will gar niemand wahr haben , dass es im Kampf um den Anstieg aus der Liga 1 schon längst zu spät ist.

Gegen welchen Gegener will man dann noch punkten, dass muß hier und heute erlaubt sein zu fragen.

Spieler wurden eingekauft für teures Geld, die den Anforderungen und dem Niveau der Erstligatauglichkeit nicht entsprechen.

Ein Trainer der Tag und Nacht denkt und überlegt , der aber den Zenit in der Mannschaft wohl aber längst verloren hat, wie will man da noch bestehen !?

Warum schämt man sich einen Herrn VEH zu fragen ,ob er nicht helfen kann !!?? zB. Man ist sich immer noch zu stolz und steigt lieber willenlos ab.

Diese Modell Reute gehört mehr als deutlich auf den Prüfstand und ist mit normalem Menschenverstand nicht zu etablieren.

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