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FCA

07.08.2012

Markus Weinzierl über Verletzungspech und Bancé

FCA-Trainer Markus Weinzierl ist bisher mit der Vorbereitung zufrieden.
Bild: Ulrich Wagner

FCA-Trainer Markus Weinzierl ist zufrieden mit der bisherigen Vorbereitung. Im Interview erzählt er, was schon passt - und was noch besser werden muss.

Sie haben sich im Fernsehen sicherlich am Samstag die 0:1-Niederlage ihres Ex-Verein Jahn Regensburg bei 1860 München angeschaut...

Weinzierl: Ja, natürlich. Das war auch ein ganz interessantes Spiel. Regensburg hat für mich ordentlich gespielt. Diese Partie muss man aber nicht verlieren. Der Jahn hätte einen Punkt verdient gehabt. Der verschossene Elfmeter in der Schlussphase war ärgerlich.

Ihre Mannschaft hat dagegen im Test gegen Lech Posen 3:1 gewonnen. ..

Weinzierl: Ich denke wir haben sehr ordentlich gespielt. Vor allem war die Chancenauswertung sehr effizient. Nach der Unterbrechung (Die Partie gegen Lech Posen wurde wegen eines Gewitters ab der 70. Minute 15 Minuten unterbrochen, Anm. der Red.) kamen wir dann allerdings nicht mehr so ins Spiel.

Kleine Wehwehchen sind ärgerlich

Wie waren Sie mit dem Trainingslager in Bad Gögging zufrieden?

Weinzierl: Wir haben intensive Einheiten hinter uns. Diese Zeit haben wir auch genutzt um im taktischen Bereich zu arbeiten. Schön war dabei, dass wir ohne große Verletzungen durch diese Woche gekommen sind.

Hin und wieder musste dann aber doch, der eine oder andere Spieler mal eine Einheit aussetzen...

Weinzierl: Die kleinen Wehwehchen von Moravek, de Jong, Verhaegh oder Callsen-Bracker sind dann schon ein bisschen ärgerlich, aber ganz lässt sich so etwas halt auch nicht vermeiden.

Was haben Sie bisher für einen Eindruck von Ihren Neuzugängen?

Weinzierl: Ich bin bei allen sehr positiv gestimmt.

Aristide Bancé soll bei seinen früheren Stationen nicht immer pflegeleicht gewesen sein...

Weinzierl: Also ich kann mich über ihn nicht beklagen. Wir haben bisher ein sehr gutes Verhältnis und er arbeitet bei uns sehr konzentriert.

Sie selbst sind in der kommenden Saison ein Neuling in der Bundesliga. Haben Sie schon etwas Lampenfieber?

Weinzierl: Nein, das nicht, aber die Freude auf die Bundesliga ist schon sehr groß. Wir haben bis zum Start eine sehr lange Vorbereitungszeit, da muss man aber auch versuchen, den Spannungsbogen zu halten.

Drei Vereine sollen hinter dem FC Augsburg bleiben

Auch bei den Fans ist die Freude groß. Fast alle loben die bisherige Einkaufspolitik. Gehen die Augsburger Anhänger vielleicht mit zu hohen Erwartungen in die neue Saison?

Weinzierl: Das glaube ich nicht. Ich denke schon, dass die Augsburger sehr realistisch sind. Von der Zielsetzung her hat sich bei uns auch nichts geändert. Wir wollen wie in der vergangenen Spielzeit wieder mindestens drei Vereine hinter uns lassen.

FC Augsburg, FCA, Mannschaftsbild, Saison 2012/13
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Der Kader des FC Augsburg
Bild: Fred Schöllhorn

Wie sehr interessiert sie die Vorbereitung ihrer Ligakonkurrenten?

Weinzierl: Das kann man ja nur aus der Distanz beobachten und ist für mich auch nicht so wichtig.

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