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Sportgespräch

12.05.2015

„Meine schönsten Jahre“: Patrick Mölzl denkt gerne an den FCA

Den Lehrgang zur Trainer-B-Lizenz schloss Patrick Mölzl als Gruppenbester ab. Eigentlich kurios, denn Trainer wollte er eigentlich nie werden.
Bild: Fred Schöllhorn

Mit dem SV Kirchanschöring (Oberbayern) ist Patrick Mölzl als Spielertrainer kürzlich in die Bayernliga aufgestiegen. Der 34-Jährige denkt gerne an die Zeit beim FCA zurück.

Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg in die Bayernliga. Sind die Feiern schon beendet?

Patrick Mölzl: Ja, im Großen und Ganzen schon, denn wir haben den Aufstieg schon vor einigen Wochen, genauer gesagt vier Spieltage vor Saisonende, perfekt gemacht. Bei mir ist schon wieder Normalität eingekehrt, ich hoffe, bei meinen Spielern auch.

Wie wird man Trainer beim SV Kirchanschöring?

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Mölzl: Ich bin nach Traunstein gezogen, dort arbeite ich auch. Zunächst bin ich dann als Spieler nach Kirchanschöring gewechselt, dass ich jetzt dort Spielertrainer bin, das hat sich so ergeben. Nach meiner Profikarriere als Trainer zu arbeiten, hatte ich eigentlich nie im Sinn.

Warum?

Mölzl: Ich dachte mir immer, das ist nix für mich, da ich selbst ja nie der hundertprozentige Musterprofi war. Doch jetzt macht es Spaß, sehr viel Spaß sogar.

Welche Rolle trauen Sie Ihrer Mannschaft in der Bayernliga zu?

Mölzl: Schwer zu sagen, denn wir betreten absolutes Neuland. Der Kader dürfte so zusammenbleiben, In Sachen Neuzugänge tun wir uns nicht leicht. Da haben wir einen Standortnachteil. Kirchanschöring liegt an der österreichischen Grenze, und dort verdienen die Spieler selbst in unteren Ligen wesentlich mehr als in Deutschland.

Sie haben als Profi eine bewegte Karriere hinter sich, spielten fünf Jahre in Augsburg. Sie sind mit dem FCA 2006 nach 23 Jahren in die zweite Liga zurückgekehrt, waren bei den Zuschauern unheimlich beliebt. Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit?

Mölzl: Es waren definitiv die schönsten Jahre meiner Laufbahn. In Augsburg hat fast alles gepasst, sportlich und auch privat. Ich denke gerne an diese fünf Jahre zurück und besitze auch noch immer Kontakte zum Verein und einigen Spielern.

Dann ging’s nach Ingolstadt, doch dort wurden Sie offenbar nicht glücklich.

Mölzl: Das stimmt, der Wechsel dorthin war ein Fehler von mir. Mehr möchte ich darüber gar nicht mehr sagen.

Sie haben auch in Fürth gespielt, kamen aber auch dort nicht klar?

Mölzl: Auch das ist richtig, dies lag auch an mir. Zudem kam ich dort mit Trainer Eugen Hach nicht richtig zurecht. Doch man trifft sich im Leben bekanntlich immer zweimal. Es war vielleicht Ironie des Schicksals, dass wir mit dem FCA in Trier den Zweitliga-Aufstieg perfekt machen konnten. Trainer dort war Eugen Hach . . .

Sie kommen aus der Bayern-Schule, spielten in den Nachwuchsteams und hatten auch einen Profivertrag. Warum hat es zu keinem Bundesligaspiel gereicht?

Mölzl: Gute Frage. Ich saß bei einigen Bundesligaspielen und auch in der Champions League auf der Bank, doch spielen durfte ich leider nie. Wir hatten allerdings eine überragende Mannschaft, die 2001 die Champions League gewann.

Zurück zum FCA. Was trauen Sie dem Team in dieser Saison noch zu?

Mölzl: Sie schaffen die Europa League. Wenn nicht jetzt, wann dann?

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