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FC Augsburg

09.11.2019

"Mit aller Macht gewinnen": So geht Paderborn ins Spiel gegen den FCA

Paderborns Trainer Steffen Baumgart will gegen den FCA unbedingt gewinnen.
Bild: Friso Gentsch/dpa

Plus Augsburg gegen Paderborn - eine Paarung mit Tradition. In Westfalen steht die Begegnung am Samstag unter dem Motto "Alles oder nichts".

Manche Dinge vergisst sogar das Internet. Wenn man sich die Bilanz zwischen den beiden derzeitigen Fußball-Bundesligisten FC Augsburg und Paderborn betrachten will, muss man Glück haben, eine Seite zu finden, wo noch die ersten beiden Aufeinandertreffen der Saison 1982/83 gelistet sind. Auf den meisten Statistikseiten im Netz fehlen die.

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Die Seite Weltfußball.de hat sie noch aufgeführt. Ein Spiel gewann der FCA mit 2:1 und eine Partie gewann Paderborn mit 2:0, das damals noch unter dem Vereinsnamen TuS Schloß Neuhaus platziert war.

Die ersten Schicksalsspiele fanden im Jahr 1994 statt. TuS Schloß Neuhaus konnte sich ebenso wie der FCA, unter Trainer Armin Veh, für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga qualifizieren. Aber erneut scheiterten beide Vereine. Paderborn, für das noch ein gewisser Roger Schmidt auf dem Rasen stand, musste wie Augsburg den beiden Vereinen Eintracht Braunschweig und Fortuna Düsseldorf den Vortritt lassen, obwohl Schloß Neuhaus gegen den FCA zweimal als Sieger den Platz verließ.

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Paderborns Trainer Steffen Baumgart: "Ich kümmere mich nicht um Augsburg"

Erst ab dem Jahr 2006, als der FCA in die 2. Bundesliga aufstieg, wurden die Treffen mit den Ostwestfalen häufiger. Zehn Spiele gab es da bisher in der 2. Bundesliga und zwei Begegnungen (2014/15) in der 1. Liga. Einschließlich einer Partie im DFB-Pokal führt der SC Paderborn die Bilanz an: Sieben Siege, drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Jetzt am Samstag (15.30) trifft man sich zum 16. Mal. Unter Vorzeichen, die in Augsburg und in Paderborn keinem gefallen und in einem Spiel, das gemeinhin als Kellerderby bezeichnet wird: Paderborn (18.) – Augsburg (16.).

Trainer Steffen Baumgart hat sein Ziel dennoch klar vor Augen: „Es geht nicht darum,schön oder attraktiv zu spielen, sondern darum, das Spiel mit aller Macht zu gewinnen.“ Darum will sich der Coach auch gar nicht so sehr mit dem FCA befassen: „Es geht um unser Spiel. Da kümmere ich mich nicht um Augsburg. Wir müssen Lösungen haben.“

Paderborns Coach steht ebenso unter Druck wie FCA-Trainer Schmidt

Baumgart steht als Aufstiegstrainer nicht so unter Druck wie Augsburgs Trainer Martin Schmidt. In Augsburg sind die Erwartungen im neunten Bundesligajahr gestiegen, deshalb dürfte die Lage für Schmidt etwas ernster sein. Allerdings hält man in Augsburg noch die Füße still. Manager Stefan Reuter will auch gar keine Trainerdiskussion aufkommen lassen. Die derzeitige Kritik versteht er aber: „Unterm Strich brauchen auch wir Ergebnisse, und wir arbeiten geschlossen daran, dass wir die zeitnah einfahren.“ Paderborn käme da „zeitnah“ zum richtigen Zeitpunkt.

Lesen Sie dazu auch: Kritik nach Fehlern: Für FCA-Coach Martin Schmidt kann es eng werden

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09.11.2019

Zuallererst geht es um den FCA!
Sieg heisst, 6 Punkte vor Paderborn, 3 vor Köln und mind. Sicherung Platz 16 (ggfs. Platz 15 noch vor Mainz)
Unentschieden bedeutet das weitere Rumdümpeln in gefährlichen Gewässern
Niederlage mit 2 Toren Differenz heisst "Rote Laterne" über die Länderspielpause.
Also gilt nur eines - egal wie 3 Punkte, alles sieht dann schon entspannter aus und der Glaube an eine positive Perspektive wächst.

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09.11.2019

Vor der Länderspielpause geht es bei beiden um alles oder nichts. Vor allem um Schmidt.
Aber wenn Oxford von anfang an spielt könnte seine Entlassung funktionieren.

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09.11.2019

Ihr Kommentar ist ja allerbeste Ironie. Gefällt mir.

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09.11.2019

Zitat: "Aber wenn Oxford von Anfang an spielt könnte seine Entlassung funktionieren." Vielleicht wird er als "Joker" nach einer Führung eingewechselt.

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