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FC Augsburg

27.02.2015

Muss der FCA künftig öfter auf Raul Bobadilla verzichten?

Hier freut sich Raul Bobadilla mit Marwin Hitz nach dessen Tor gegen Leverkusen. Archivbild
Bild: Klaus Rainer Krieger

Muss der FC Augsburg zukünftig öfter auf Raul Bobadilla verzichten? Der gebürtige Argentinier hat nämlich Pläne.

Muss der FC Augsburg zukünftig öfters auf Raul Bobadilla, 27, verzichten? Der gebürtige Argentinier plant, bald für Paraguay zu spielen. Dessen Nationalmannschaftstrainer Ramón Díaz scheint große Stücke auf Bobadilla zu halten.

„Die Überlegungen gibt es schon länger. Raul hat schon vor ein paar Monaten davon gesprochen, dass er Vorfahren in Paraguay hat und dass der Verband ihn kontaktiert hat, ob er nicht Lust hat, für die Nationalmannschaft zu spielen. Da er in Argentinien extreme Konkurrenz vor der Brust hat, will er das jetzt anscheinend machen“, bestätigt FCA-Manager Stefan Reuter einen Bericht der Bild-Zeitung.

Raul Bobadilla hat die doppelte Staatsbürgerschaft

Die Großeltern von Bobadilla stammen aus Paraguay, er selbst hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Schon im April 2013 hatte der Fußballverband von Paraguay bei Bobadilla, damals spielte er noch beim FC Basel, angeklopft. Wenn man sich jetzt einigt, könnte Bobadilla schon für die Freundschaftsspiele gegen Costa Rica (27. März) und Mexiko (31. März) spielberechtigt sein. Reuter sieht das Engagement mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Wir sind stolz, wenn unsere Jungs für die Nationalmannschaft berufen werden, andererseits ist es eine zusätzliche Belastung.“

Zurzeit hat der FCA mit Ragnar Klavan (Estland), Abdul Rahman Baba (Ghana), Paul Verhaegh (Niederlande), Marwin Hitz (Schweiz), Pierre-Emile Höjbjerg (Dänemark), Tim Matavz (Slowenien), Jeong-Ho Hong, Dong-Won Ji (bd. Südkorea), Nikola Djurdjic (Serbien) neun Nationalspieler im Kader. (ötz)

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