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FC Augsburg

16.07.2019

Mvogo, Rüegg, Hinteregger: Wer fährt mit dem FCA ins Trainingslager?

Mit welchen Spielern reist der FCA ins Trainingslager? Der Klubs sucht noch nach einem Torwart und einen rechten Verteidiger.
Bild: Ulrich Wagner

Am Sonntag geht es für FCA-Trainer Martin Schmidt und seine Mannschaft ins Trainingslager nach Tirol. Es könnte noch Änderungen in der Reisegruppe geben.

Beim FC Blau-Weiß Bad Häring sind sie an berühmte Trainingsgäste gewöhnt. Jetzt gilt die "Kampfmannschaft", so nennt man die 1. Mannschaft in Österreich, selbst in der 1. Klasse Ost, der zweitniedrigsten Liga in Tirol, als Achter nicht gerade als Anziehungsmagnet für talentierte Fußball. Dafür haben das Dorf vor den Toren Kufsteins und das Rettenbach-Stadion einen exzellenten Ruf bei Profi-Klubs als Standort für die vorsaisonalen Trainingslager. Zuletzt brachten sich hier die Zweitliga-Kicker der SpVgg Greuther Fürth in Form.

Aber auch die TSG 1899 Hoffenheim oder der FSV Mainz 05 holten sich dort ihren Feinschliff. Am Sonntag schlägt nun der FC Augsburg seine Zelte in Bad Häring auf. Das Wortspiel stimmt allerdings nicht, es ist schon ein Luxushotel vor Ort. Was für eines, verrät der Bundesligist nicht, es könnten sich ja vielleicht Fans einmieten.

Der FCA ist im Trainingslager auf große Fan-Nähe bedacht

Dafür biete der Klub eine organisierte Fanreise an, allerdings mit Übernachtung im zwölf Kilometer entfernten Kufstein. Die Botschaft ist klar, der FCA will sich Fan-nah präsentieren, darauf legt auch Trainer Martin Schmidt großen Wert, aber in erster Linie will man sich in Ruhe auf die neunte Bundesliga-Saison in Folge vorbereiten.

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Wichtig wäre es dabei, das der Kader so komplett wie möglich zur Verfügung steht, damit sich die Profis auch einspielen können. Vielleicht tut sich in diesen Tagen schon etwas. So sollen sich laut Kicker der FCA und RB Leipzig bezüglich des Transfers von Torhüter Yvon Mvogo, 25, annähern. Der Schweizer, der in Kamerun geboren ist, soll die neue Nummer eins werden. Jonas Omlin vom FC Basel scheint aus dem Rennen, mit zehn Millionen Euro Ablöse ist er dem FCA anscheinend zu teuer.

Yvon Mvogo bei einem seiner seltenen Ligaeinsätze für RB Leipzig, hier am 34. Spieltag gegen Werder Bremen.
Bild: Witters

Bei Leipzigs Mvogo könnte bald Bewegung hineinkommen

Für Mvogo ruft Leipzig noch sechs Millionen Euro auf, der FCA will wohl nur fünf Millionen Euro zahlen. Womöglich fällt der entscheidende Dominostein erst, wenn Leipzig Philipp Tschauner von Hannover 96 als Ersatz sicher hat. Trainer Schmidt würde es sicher begrüßen, wenn er seinen neuen Torhüter im einzigen Testspiel vor Ort am 26. Juli (18 Uhr, in Schwaz) gegen den spanischen Erstligisten FC Villareal einsetzen könnte.

Gar nicht so abwegig, dass ein weiterer Schweizer den Weg nach Augsburg findet. So hat der FCA nach Informationen unserer Zeitung anscheinend Interesse am 20-jährigen Rechtsverteidiger Kevin Rüegg vom FC Zürich.

Gut möglich, dass aber auch der eine oder andere FCA-Spieler nicht mehr mit ins Trainingslager reist. Vielleicht macht ja jetzt Eintracht Frankfurt Ernst und holt Fan-Liebling Martin Hinteregger zurück nach Hause. Schließlich müsste nach dem Transfer von Sebastien Haller zum England-Klub West Ham United für 50 Millionen Euro ein paar Milliönchen übrig sein, um die geforderten 15 Millionen Euro für Hinteregger auf das Augsburger Konto zu überweisen. Aktuell absolviert Hinteregger das Reha-Training individuell in Salzburg und soll zum Ende der Woche im Trainingslager zum FCA zu stoßen.

Die Kontakte zu Reece Oxford scheinen wieder aktiviert zu sein

Anscheinend geht der FCA auch davon aus, dass etwas passieren könnte, denn aus England ist zu hören, dass Augsburg die Kontakte zum ehemaligen Leihspieler Reece Oxford (West Ham United) wieder aktiviert habe. Für einen Tausch Oxford-Hinteregger wäre jetzt ein guter Zeitpunkt. Denn unzufriedene Spieler hat kein Trainer der Welt gerne im Trainingslager.

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