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FC Augsburg

18.12.2020

Nach Zerrung: Iago steht vor Rückkehr in den FCA-Kader

Der Profi mit den dünnen Beinchen: der Brasilianer Iago.
Bild: Ulrich Wagner

Zuletzt griff FCA-Trainer Herrlich auf der Linksverteidigerposition auf Notlösungen zurück. Gegen Frankfurt könnte Iago zum Einsatz kommen - unter einer Bedingung.

Dieses Erbe anzutreten war gewiss nicht einfach. Jahrelang bekleidete Philipp Max beim FC Augsburg die Position des Linksverteidigers. Für Aufsehen sorgten weniger dessen Verteidigungskünste, vielmehr bestach er durch Vorlagen und Tore. Acht Treffer bereitete der 27-Jährige in der vergangenen Spielzeit vor, sechsmal leistete er die Vorarbeit. Bei seinem jetzigen Verein, der PSV Eindhoven, knüpft Max an, auch in der niederländischen Eredivisie macht er durch Torbeteiligungen auf sich aufmerksam.

Einen ganz anderen Spielertyp als Vorgänger Max verkörpert der Brasilianer Iago als Linksverteidiger. Weit weniger sucht der Profi mit den dünnen Beinchen den Weg in die gegnerische Hälfte, seine Vorstöße sind selten und weniger gefährlich. Iago agiert diszipliniert, hält die Position hinten links und sorgt so für Stabilität auf seiner Abwehrseite. Für Iago spricht, dass wenig über ihn gesprochen wird. Der Brasilianer ist ein verlässlicher Spieler, den Augsburgs Trainer Heiko Herrlich stets aufbot, wenn er zur Verfügung stand. Alle seine acht Bundesligaeinsätze bestritt Iago über die volle Distanz.

Philipp Max hinterlässt Iago ein schweres Erbe.
Bild: Ulrich Wagner (Archivbild)

Iago setzte beim FC Augsburg eine Zerrung außer Gefecht

Doch seit drei Begegnungen fehlt der Bahnspieler, eine Zerrung setzt ihn außer Gefecht. Weil auch Iagos Stellvertreter Mads Pedersen (Muskelverletzung) zuletzt passen musste, war Herrlich zum Improvisieren gezwungen. Zweimal bot der FCA-Coach den etatmäßigen Innenverteidiger Felix Uduokhai auf (gegen Hoffenheim und Bielefeld), einmal versuchte sich Rechtsverteidiger Robert Gumny (Schalke). Wobei sich gegen Bielefeld Uduokhai und Daniel Caligiuri die Aufgaben des Linksverteidigers teilten. Herrlich hatte auf eine Dreierabwehrkette umgestellt. In der Regel setzt er aber auf eine Vierer-Formation in der Abwehrreihe.

Herrlich lobte die Leistung von Robert Gumny: "Robert hat das sehr gut gemacht."
Bild: dpa (Archivbild)

Mit den gebotenen Leistungen der Aushilfskräfte zeigt sich Herrlich einverstanden. „Robert hat das sehr gut gemacht auf der linken Seite“, meint er. „Wenn wir beide nominellen Außenverteidiger wieder zur Verfügung haben, werden wir diese aber einsetzen.“

Offen lässt der Trainer, ob das bereits im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) oder im DFB-Pokalspiel gegen RB Leipzig (Dienstag, 18.30 Uhr/Sky) der Fall sein wird. Gegen Frankfurt besteht die Aufgabe des Augsburger Linksverteidigers vorwiegend darin, die Vorstöße eines Erik Durm oder Aymen Barkok zu unterbinden.

Seit Freitag absolvieren Iago und Pedersen wieder vollumfänglich das Mannschaftstraining. „Das ist eine sehr positive Nachricht“, betont Herrlich. Pedersen, der in der laufenden Runde lediglich gegen RB Leipzig zum Einsatz kam, fehlte länger als Iago. Herrlich gibt sich zuversichtlich: „Beide sollten uns zur Verfügung stehen.“ Jetzt hofft der FCA-Coach, dass bei beiden vor dem Spiel keine Beschwerden mehr auftreten werden. Sonst müsste er erneut auf einen Aushilfsverteidiger zurückgreifen.

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