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Nach dem nächsten Koubek-Patzer: FCA muss den Torwart wechseln

Nach dem nächsten Koubek-Patzer: FCA muss den Torwart wechseln
Kommentar Von Marco Scheinhof
17.02.2020

Plus Tomas Koubek patzt beim 1:1 gegen Freiburg. Trainer Martin Schmidt hält trotzdem weiter zu ihm. Warum, versteht kaum ein Fan mehr.

Was ist nur aus dem Torwartland Deutschland geworden? Aus all den exzellenten Schlussleuten, die uns oft neidische Blicke vor allem aus England einbrachten? Sie sind weitgehend verschwunden. Kaum mehr die Hälfte der Stammtorhüter der Bundesliga hat einen deutschen Pass. Wenn die Konkurrenten aus dem Ausland tatsächlich besser sind, gibt es darüber nichts zu diskutieren. Wenn.

Koubek war  für den FC Augsburg sehr teuer

Gerade Augsburgs Tomas Koubek aber ist das Gegenbeispiel. Der Tscheche ist für mehr als sieben Millionen Euro aus Frankreich zum FCA gekommen. Viel Geld für einen Torwart. Viel Geld aber vor allem für einen Verein wie den FC Augsburg. Schon in seiner letzten Saison in Rennes hatte Koubek mit die schlechtesten Werte aller Torhüter in Frankreichs Eliteliga. Daran knüpft er nun in der Bundesliga an. Und trotzdem bekommt er Woche für Woche wieder eine Einsatzchance. Warum? Das ist die große Frage, die Augsburgs Anhänger umtreibt.

In der Gesamtbetrachtung ist FCA-Trainer Schmidt zufrieden

Nach der Partie in Frankfurt hatte FCA-Trainer Martin Schmidt einen Konkurrenzkampf im Tor ausgerufen. Mit dem Fehler gegen Freiburg hatte ihm Koubek nun eigentlich das letzte Argument geliefert, in Leverkusen tatsächlich auf Andreas Luthe zu setzen. Schmidt aber will davon nichts wissen. Bei ihm werde es in dieser Woche keine Torwartdiskussion geben. In der Gesamtbetrachtung seiner Leistung gegen Freiburg seien er und das komplette Trainerteam eigentlich recht zufrieden mit Koubek. Viele Fans sind das nicht. Sie fordern einen Wechsel. Und der wäre tatsächlich auch an der Zeit.

Nach dem nächsten Koubek-Patzer: FCA muss den Torwart wechseln

Beim FC Augsburg sind die Vorderleute verunsichert

Dem FCA-Team ist anzumerken, dass sein Torwart keine Ruhe ausstrahlt. Dass immer mit einem Fehler zu rechnen ist, was die Vorderleute zusehends verunsichert. Wahrscheinlich fällt es den Verantwortlichen schwer, sich einzugestehen, dass die Verpflichtung Koubeks wohl nicht die beste Idee auf dem Transfermarkt war. Dass das viele Geld nicht wirklich optimal angelegt ist. Aber das sollte im Sinne der Mannschaft irgendwann keine Rolle mehr spielen. Irgendwann muss ein Umdenken stattfinden, so schwer es auch fallen mag.

Vielleicht würde es sogar dem Tschechen helfen, mal aus der Schusslinie genommen zu werden. Mal nicht Mittelpunkt der Kritik zu sein. Ihm ist anzumerken, dass er mit der Situation zu kämpfen hat. Gut ist die für keinen.

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17.02.2020

Ich weiß nicht wieviel Punkte wir noch verlieren müssen das der Trainer endlich aufwacht.
Entweder will er es nicht sehen oder er hat den Auftrag vom Herrn Reuter das er für soviel Millionen spielen muss.

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17.02.2020

Schmidt wird sich letztlich an den Leistungen seiner Mannschaft messen lassen müssen. Sind diese so, dass der FCA sich in den nächsten Wochen aus der Schlusslinie des Abstiegsgespensts schießt, wird dem Trainer trotz seiner momentanen Sturheit und Trotzigkeit niemand am Zeug flicken. Aber wehe, wenn dem nicht so sein sollte und wenn dann, was nach dem momentanen Stand sehr wahrscheinlich sein dürfte, der Torwart Koubek für mehrere FCA-Punktverluste in die Verantwortung genommen wird, dann bewegt sich Martin Schmidt auf sehr dünnem Eis. Aber vielleicht fordert er dieses Ende je geradezu heraus...

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