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FC Augsburg

17.05.2018

Nachwuchstalent Simon Asta wird ein FCA-Profi

Schon in der abgelaufenen Saison hat Simon Asta regelmäßig mit den FCA-Profis trainiert. Nun gehört er selbst dem Profikader an.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Simon Asta ist der jüngste Spieler, der jemals für den FC Augsburg Bundesliga gespielt hat. Jetzt wird das Nachwuchstalent mit einem Profivertrag belohnt.

Mit 17 Jahren, drei Monaten und 17 Tagen ist Simon Asta der jüngste Spieler, der jemals für den FC Augsburg in der Bundesliga gespielt hat. Am letzten Spieltag wurde der junge Rechtsverteidiger in der 80. Minute beim Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg für Jan Moravek eingewechselt.

Simon Asta bekommt Profivertrag beim FC Augsburg

Jetzt folgte die zweite Stufe. Der Rechtsverteidiger wird vom FC Augsburg mit einem Profivertrag bis zum 30. Juni 2020 plus Option ausgestattet. „Seit einigen Monaten trainiert er regelmäßig mit der Lizenzmannschaft. Dabei zeigt er, dass er das Potenzial hat, den Sprung in die Bundesliga zu schaffen“, ist FCA-Geschäftsführer Sport Stefan Reuter von dem Abwehrspieler überzeugt.

Trainer Manuel Baum gilt als großer Förderer von Asta. Ein Beispiel: In der Winterpause hätte der Junioren-Nationalspieler das Wintertrainingslager der U17-Nationalmannschaft in La Manga (Spanien) bestreiten sollen, doch Baum nahm ihn lieber mit ins FCA-Trainingslager auf Teneriffa. Seitdem trainierte Asta regelmäßig mit den Bundesliga-Profis, spielte aber weiter bei den FCA-B-Junioren in der Bundesliga.

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Der gebürtige Augsburger, der jetzt in Neusäß wohnt, wechselte in der D-Jugend vom TSV Göggingen zum FC Augsburg. „Ich habe es noch gar nicht so richtig realisiert“, erklärte er kurz nach der Vertragsunterschrift gegenüber unserer Redaktion. Asta war am 34. und letzten Spieltag der Saison der erste Spieler des Jahrgangs 2001, der in der Bundesliga eingesetzt wurde. Insgesamt waren nur fünf Spieler in der Geschichte der Bundesliga bei ihrem Profidebüt jünger. Der jüngste war Nuri Sahin, der 2005 mit 16 Jahren und 335 für Borussia Dortmund sein Debüt in der Bundesliga gab. „Ich habe mich riesig gefreut, dass ich in Freiburg eingewechselt worden bin und mein erstes Bundesliga-Spiel machen durfte. Damit ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, sagt Asta.

Ehrgeiz und Schnelligkeit sind Stärken von Simon Asta

Nach seinem Realschulabschluss im vergangenen Sommer konzentriert er sich voll auf den Fußball. Mit Erfolg, wie jetzt zu sehen ist. „Dieser Einsatz macht ganz klar Lust auf mehr. Daher werde ich in den nächsten Jahren alles geben, um mich weiter zu steigern und möglichst viele Bundesliga-Spiele folgen zu lassen.“

Asta besticht durch seine Schnelligkeit und seinen Ehrgeiz und ist technisch gut ausgebildet. Während sich seine Kollegen in der Sommerpause erholen, ist für Asta noch kein Saisonende. „Ich werde noch bei den B-Junioren spielen“, sagt er. Zwei Spieltage stehen noch aus. Am Wochenende nimmt der FCA an einem großen Turnier in Amtzell am Bodensee teil. „Ich denke, dass ich dort spiele“, sagt Asta.

Er ist in der kommenden Saison neben Raphael Framberger, Kevon Danso und Marco Richter das vierte Augsburger Eigengewächs, das als Bundesligaprofi beim FC Augsburg spielen wird.

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