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Nicht die Mannschaft, sondern der FCA-Trainer hat das Spiel verloren

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Kommentar Von Wolfgang Langner
04.11.2019

Plus Der FC Augsburg unterlag Schalke 04 mit einem 2:3. Diese Partie hat nicht die Mannschaft, sondern Trainer Martin Schmidt verloren. Ein Kommentar.

Es war vielleicht die unnötigste Niederlage im gesamten Jahr. Dieses 2:3 des FC Augsburg gegen Schalke 04 kann und darf nicht passieren. In diesem Fall muss man aber die Mannschaft in Schutz nehmen, diese Partie hat der Trainer verloren.

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Reece Oxford ist im FCA-Team ein Unsicherheitsfaktor

Dass man Marco Richter austauschen muss, wenn er einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen hat, ist nachvollziehbar, dass Reece Oxford eingewechselt wurde, ist völlig unverständlich. Die Schuld auf den 20-jährigen Verteidiger abzuwälzen, wäre aber unfair.

Oxford ist in einem Alter, in dem ihm Fehler zustehen. Fakt ist dennoch, schon seit seiner Verpflichtung ist er im Defensivbereich ein Unsicherheitsfaktor, darüber täuscht auch nicht das eine oder andere halbwegs gelungene Spiel hinweg. Angeblich war Oxford eine Investition für die Zukunft. Dabei sollte man es zunächst belassen. Für die Bundesliga ist er (noch) nicht tauglich. Zumindest in einer Phase, in der es noch um so viel geht.

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Wäre das Spiel gegen Schalke mit Gouweleeuw anders gelaufen?

Aber dieser Wechsel war auch deshalb unverständlich, weil Schmidt wohl draußen bessere Alternativen gehabt hätte. Natürlich ist es hypothetisch, ob es anders gelaufen wäre, wenn zum Beispiel Jeffrey Gouweleeuw auf den Platz gekommen wäre. Der Niederländer ist mittlerweile fast schon zu bemitleiden.

Fast die ganze Anhängerschaft des FCA hat aufgrund der Torflut gegen ihre Mannschaft nach dessen Verletzung monatelang sehnsüchtig auf dessen Rückkehr gewartet. In einem Testspiel in Lustenau vor drei Wochen durfte Gouweleeuw auch ran. Der 28-Jährige ist seitdem fit. Selbst Präsident Klaus Hofmann atmete auf und freute sich, dass wieder mehr Stabilität auf den Rasen kommt.

Warum er in den vergangenen drei Wochen lediglich fünf Minuten in Wolfsburg zum Einsatz kam, ist ein Rätsel. Auch deshalb weil die Abwehr immer noch die größte Baustelle ist. Nur der SC Paderborn und Mainz 05 kassierten mehr Gegentore als der FCA. Eigentlich müsste der Niederländer, wenn er fit ist, gesetzt sein, wie Marco Reus in Dortmund oder Manuel Neuer beim FC Bayern.

Das Schmidt in einer Partie gegen eine abgeklärte und erfahrene Mannschaft wie Schalke 04, einen „Rookie“ wie Oxford bringt und nicht Jeffrey Gouweleeuw ist schon fast fahrlässig. Auch ein Raphael Framberger stünde der FCA-Abwehr wieder gut zu Gesicht, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

Lesen Sie auch: Stimmen zur knappen Niederlage: "Können uns nicht viel vorwerfen lassen"

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06.11.2019

Vielen Dank Herr Langner,
ich bin ja froh, dass in der AZ zum Thema FCA endlich einmal klare Worte gesprochen werden. Aber denken Sie nicht auch, dass man viel Unheil hätte verhindern können, wenn man sich vor etwa einem Jahr oder früher deutlicher positioniert hätte. Ich weiß, der bedauernde Rückblick nützt wenig, aber für die kommende Entwicklung: Der Region zuliebe, auch Ihren Jobs und für uns Fans - eine etwas mutigere Berichterstattung könnte hilfreich sein.

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05.11.2019

Halt was vergessen: Schmidt raus !!!!

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05.11.2019

Der Oxford sollte gar nicht bei unserer KGaA spielen! Könnte wetten, der würde nicht mal in irgendeiner Mannschaft der zweiten Liga spielen !!!!

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04.11.2019

Die Überschrift des Kommentars sagt schon alles aus... in wenigen Worten die ganze Misere beschrieben... Vielen Dank, Hr. Langner, für die offenen Worte - man kann nur hoffen, dass Ihr Kommentar auch die FCA-Verantwortlichen zum Nachdenken anregt

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06.11.2019

An Thomas K,
Ihre Hoffnung in allen Ehren, aber leider sind die "FCA-Verantwortlichen" schon seit Jahren beratungsresistent.

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04.11.2019

Da brauch ich kein Trainer, Manager oder sonst noch was sein. Ich glaube wenn man die ca. 30 000 Zuschauer einzeln gefragt hätte, wäre keiner für den Oxford-Wechsel gewesen. Nur das Kasperle auf der Bank erkennt sowas nicht...echt wahnsinn. Wie ich gestern schon mal in einen Kommentar geschrieben habe....wie kann der Oxford 3 Millionen Marktwert, natürlich mit Tendenz nach unten haben.....Herr Schmid, bitte wachen Sie auf und lassen Sie bitte nie mehr den Oxford spielen, der macht unseren Verein kaputt mit so katastrophalen Fehlern....

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04.11.2019

Zeit den Trainer zu Kovatschen...

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04.11.2019

In punkto Signal gab Trainer Schmidt mit der Einwechslung Oxfords das verkehrte an seine Mannschaft ab und Gouweleeuw wurde damit auch gezeigt wie wenig Wertschätzung er bei ihm geniest. Außerdem sollte auch ihm aufgefallen sein, dass der Jeffrey diese Position sehr wohl spielen kann. In so einer Situation wo es Spitz auf Knopf steht bringe ich einen Spieler mit Erfahrung.
Wenn sich der Jeffrey hinter einem Oxford anstellen muss, dann muss man an der Fachkompetenz des FCA Trainers zweifeln.
Ich habe den Eindruck Trainer Schmidt will die Umbaumaßnahme bei Oxford vom IV zum Sechser vorantreiben und vergißt dabei dass der Verein im Vordergrund steht.
Außerdem hätte es noch andere Optionen gegeben, z.B. Hahn oder Moravek auf die Zehn und die Doppelspitze auflösen, seine war mit Abstand die schlechteste.

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04.11.2019

Mindestens genauso schwach ist das Verhalten von Herrn Reuter.
Warum faltet er den Trainer nicht mal zusammen ?
Dafür ist er doch auch da ?
Oder verstehe ich da was falsch.

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04.11.2019

Er verhält sich leise sonst könnte man auf die Idee kommen das er bei der Trainerauswahl sowie etlichen Spielerverpflichtungen ins "Klo" gegriffen hat. Es wird alles weggelächelt. Selbstkritik gibt es nicht.

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04.11.2019

Kein Mensch bei uns auf der Tribüne hat verstanden, warum Oxford statt Jeff eingewechselt wurde! Das war nun leider nicht das 1. Mal, dass der Trainer völlig unverständlicherweise falsch auswechselt. Auch die Begründung, Oxford sei nun mal der Sechser-Ersatz ist nicht in diesem Zusammenhang nachzuvollziehen!

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04.11.2019

100 % richtig Schmidt hat die Partie verloren. Auch einen Niederlechner der immer ackert und kämpft, darf man nicht auswechseln.
Auch hätte er sehen müssen dass Daniel Bayer der für 2 gekämpft hat, körperlich am Ende war. Jeff und Hahn rein und es wäre das Tempo weiter zu halten gewesen.
Das ist wirklich einer der schlechtesten Trainer und Schwätzer die der FCA je hatte.

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04.11.2019

Noch eines werden die meisten Fans inzwischen vielleicht vergessen haben. Vor der Serie mit Spielen gegen Topteams wie Leverkusen, Gladbach, Bayern, Wolfsburg und Schalke sprach Schmidt davon, dass er sich auf einen „Goldenen Oktober“ freue. Ich habe mich damals schon gefragt, wie realitätsfern man sein muss, um so eine Aussage zu tätigen ! Schon an sowas zu denken ist mehr als frivol, das aber in einem
Pressegespräch in die Öffentlichkeit rauszuposaunen ist einfach nur dumm. Denn man fordert es geradezu heraus, dass einem sowas hinterher um die Ohren fliegt.
Als Stefan Reuter hätte man schon damals das Läuten der Alarmglocken hören müssen. Vielleicht hat er es ja auch wahrgenommen. Aber da war der Blödsinn schon raus....

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04.11.2019

Danke für die Wahrheit, wobei Sie dabei ruhig noch etwas deutlicher werden hätten dürfen.

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04.11.2019

Martin Schmidt war mein Wunschtrainer. Um so größer ist die Enttäuschung über sein jenseitsmäßiges Coaching, nicht nur in diesem Spiel. Ich habe dem Kommentar von Wolfgang Langner nichts hinzuzufügen und finde ihn ausgezeichnet. Frägt man unter FCA-Fans nach, versteht kaum einer, warum Reece Oxford unbedingt verpflichtet werden musste und warum er jetzt auch noch die Abwehr durcheinander bringen darf. Jugend forscht beim FCA II.

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04.11.2019

Zur Frage, warum Oxford verpflichtet werden musste, habe ich gerade in einem Getränkemarkt eine bestechende Erklärung gehört. Hr. R sei stolz auf seinen Coup mit Baba damals, der eine dunkle Hautfarbe habe und großgewachsen sei. Selbiges gelte für Oxford und deshalb rechne der Manager erneut mit einem Millionengewinn.

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