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FC Augsburg

27.06.2020

Nur wenige Spieler verlassen den FC Augsburg im Sommer

Stephan Lichtsteiner (links) und Tin Jedvaj werden sich wohl vom FC Augsburg verabschieden. Beim Schweizer läuft der Vertrag aus, beim Kroaten die Leihe aus Leverkusen.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Plus Stephan Lichtsteiner und Tin Jedvaj verlassen wohl den FC Augsburg. Abschiedsszenarien wird es im Stadion aber nicht geben.

Normalerweise gäbe es einen Blumenstrauß. Und einen Händedruck. Letzte Spieltage in der Fußball-Bundesliga sind zu normalen Zeiten die Bühne für Abschiede. Für warme Worte. Nicht so am Samstag (15.30 Uhr/Sky), wenn der FC Augsburg in sein letztes Heimspiel in dieser Saison gegen RB Leipzig geht. Es gibt zwar Spieler, die Augsburg verlassen werden. Die aber werden nicht am Samstag in einem weitgehend leeren Stadion verabschiedet. Das findet vielmehr zu Wochenbeginn im Kreis der Mannschaft statt, wenn sich alle noch einmal vor der Sommerpause treffen. „Wir werden noch verschiedene Tests durchführen, um die Spieler gesund in die Sommerpause zu schicken. Da werden wir auch noch mal eine Verabschiedung machen für die Spieler, die ausgeliehen waren oder gehen“, sagte FCA-Trainer Heiko Herrlich. Wer das genau sein wird, wollte er allerdings nicht verraten.

FCA-Verteidiger Stephan Lichtsteiner ist mittlerweile zu langsam

Es ist stark davon auszugehen, dass Stephan Lichtsteiner nach der Sommerpause nicht mehr nach Augsburg zurückkehren wird. Der Vertrag des Rechtsverteidigers läuft aus. Der 36-Jährige konnte in dieser Saison nicht wirklich überzeugen. In vielen Situationen wirkte er mittlerweile zu langsam. Vom Kopf und von den Beinen. Zuletzt war darüber spekuliert worden, dass er zurück in seine Schweizer Heimat gehen könne. Der Grasshopper Club Zürich soll interessiert an einer Verpflichtung sein. Der Traditionsklub hat neue Investoren gefunden und strebt zurück in die erste Schweizer Liga. Lichtsteiner war bereits von 2000 bis 2005 bei GC unter Vertrag, ehe seine Karriere so richtig Fahrt aufnahm. Über Lille und Lazio Rom landete er bei Juventus Turin. 2018 wechselte er von dort zum FC Arsenal, ehe ihn der FC Augsburg vor dieser Saison unter Vertrag nahm. So richtig aber kam der 36-Jährige beim FCA nie in Fahrt.

In der Innenverteidigung ist der FCA gut besetzt

Tin Jedvaj wird wohl nach Ende seiner Ausleihe zu Bayer Leverkusen zurückkehren. Der Kroate kam in 30 Partien in dieser Saison zum Einsatz, meist in der Innenverteidigung, gerne aber auch auf den Außenbahnen der Viererkette. Zuletzt im Heimspiel gegen Hoffenheim etwa auf der linken Abwehrseite. Während sich die Augsburger bei Felix Uduokhai entschieden haben, ihn nach dem Ende der Ausleihe von Wolfsburg fest zu verpflichten, gingen sie bei Jedvaj diesen Schritt nicht. Wirklich überraschend ist das bei der Größe des FCA-Kaders nicht. Zumal die Innenverteidigung durch Uduokhai und Jeffrey Gouweleeuw auch sehr gut besetzt ist.

Die FCA-Reporter Florian Eisele (links) und Marco Scheinhof besprechen die Lage beim FC Augsburg.
Video: AZ

Weitere Transfergerüchte rund um den FCA bleiben nicht aus

Weitere Verträge laufen beim FC Augsburg zum 30. Juni nicht aus. Was aber nicht unbedingt heißen muss, dass es keine weiteren Abgänge gibt. So tauchen etwa rund um Philipp Max immer wieder mal Wechselgerüchte auf.

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27.06.2020

Der Kader war bereits üppig besetzt, da muss man sich aktuell von Minimum acht bis zehn Spielern trennen.

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