Newsticker

England führt Maskenpflicht in Geschäften ein
  1. Startseite
  2. Sport
  3. FC Augsburg
  4. Philipp Max zur FCA-Rückrunde: "Das ist nicht unser Anspruch"

FC Augsburg

27.06.2020

Philipp Max zur FCA-Rückrunde: "Das ist nicht unser Anspruch"

Philipp Max ist nicht zufrieden mit dem Tabellenplatz des FC Augsburg.
Bild: Klaus Rainer Krieger

Der FC Augsburg beendet die Saison mit einer Niederlage gegen RB Leipzig, schließt die Saison damit als 15. ab. Zufrieden sind die Spieler damit nicht.

Die Leistung des FC Augsburg gegen RB Leipzig war ordentlich, das Ergebnis aber mau: Mit 1:2 unterlag der FCA dem Champions-League-Teilnehmer. Nach der Partie äußerten sich die Akteure nicht nur zum Spiel, sondern zogen eine Bilanz der gesamten Saison. Wie die ausfiel, lesen Sie hier:  

Reaktion FC Augsburg

Rani Khedira: "Wir haben gegen eine sehr gute Leipziger Mannschaft gespielt, die zu Recht erneut in der Champions League spielt. Für uns war es eine Saison mit Aufs und Abs, in der wir unser Minimalziel erreicht haben. Natürlich wären wir gerne noch den einen oder anderen Platz geklettert. Ich habe großes Vertrauen in unsere Verantwortlichen, dass sie unseren Kader mit Qualität und Führungsspielern noch verstärken werden"“

Philipp Max: "Wir haben ein anderes Gesicht gezeigt als zum Abschluss der letzten Saison. Gegen eine starke Leipziger Mannschaft haben wir gut dagegengehalten, mit viel Herz verteidigt, aber auch eigene Chancen gehabt. Mit Platz 15 sind wir mit einem blauen Auge davongekommen und besonders die Rückrunde mit nur 13 Punkten ist nicht unser Anspruch. Das wollen wir in der nächsten Saison besser machen."

Philipp Max zur FCA-Rückrunde: "Das ist nicht unser Anspruch"

Alfred Finnbogason: "Es war heute ein richtig harter Fight. Vor allem in Halbzeit zwei haben wir es echt gut gemacht. Am Ende kam aber der letzte Pass nicht an und die Qualität von Leipzig hat sich schließlich durchgesetzt. Wir hatten die Hoffnung, mit einem Sieg in der Tabelle zu klettern, aber leider hat es nicht sollen sein. Es war zwar eine durchwachsene Saison, dennoch waren einige Highlights dabei, wie zum Beispiel das Unentschieden gegen Bayern oder die Siegesserie im Dezember. In der kommenden Saison wollen wir wieder angreifen. Wir sind hungrig nach mehr."

Der Augsburger Ruben Vargas (2.v.l) feiert mit seinen Mannschaftskameraden, nachdem er beim Bundesligaspiel zwischen dem FC Augsburg und dem RB Leipzig das 1:1 erzielt hat.
Bild: Matthias Schrader, AP, POOL, dpa

Ruben Vargas: "Wir wollten heute das Beste herausholen, wussten aber, dass Leipzig eine Top-Mannschaft ist. Leider hat es am Ende knapp nicht für Punkte gereicht. Über mein Tor freue ich mich natürlich trotzdem. Philipp und ich waren uns erst unsicher, wer den Freistoß schießt, dann kam der Ball aus der Mauer zurück zu mir und ich habe einfach draufgehalten. In dieser Saison ist mit der Bundesliga ein Traum für mich in Erfüllung gegangen und ich denke, ich kann mit meiner Leistung zufrieden sein."

Heiko Herrlich (Trainer): "Ich bin froh, dass wir heute eine gute Leistung gezeigt haben. Wir hätten gerne etwas mitgenommen. Leipzig hatte in der Anfangsphase gute Möglichkeiten und hätte da schon in Führung gehen können. Wie dann aber das 0:1 fällt ist ärgerlich, weil wir das besser hätten verteidigen müssen. Wir haben versucht, mutig nach vorne zu spielen und hatten gute Möglichkeiten. Mit dem 1:1 haben wir es dann nochmal richtig pannend gemacht. Einen Zähler zu holen, wäre uns mit ein bisschen Glück fast gelungen. Trotzdem war es eine ansprechende Leistung. Wir haben bis zum Schluss gekämpft."

Stefan Reuter (Geschäftsführer Sport): "Großes Kompliment an Heiko Herrlich wie er die Mannschaft in einer extrem schwierigen Phase übernommen und für Stabilität innerhalb der Mannschaft gesorgt hat. Wir sind glücklich, dass wir das zehnte Jahr in Folge in der Bundesliga dabei sind. Wir müssen die Situation jetzt in aller Ruhe analysieren, weil wir auch ein Stück weit nicht zufrieden sein können, so auf dem letzten Drücker die Klasse zu halten. Es war sicher nicht alles optimal in der vergangenen Saison. Wir hatten Phasen in der Saison, die uns zu denken geben. Wir werden versuchen, im Rahmen unserer Möglichkeiten den Kader punktuell zu verstärken. Es liegt viel Arbeit vor uns, um in der kommenden Saison ein beruhigtere Spielzeit spielen zu können."

Reaktionen RB Leipzig

Julian Nagelsmann (Trainer): "Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht und hätten gerade in der ersten Hälfte noch 1 bis 2 Tore mehr erzielen können. Unser Spiel war deutlich aktiver und besser als in den letzten Wochen. Somit steht am Ende ein verdienter Sieg und ein wichtiger dritter Platz. Dass der Champions-League-Platz jetzt fix ist, fühlt sich extrem gut an – gerade nach dieser schwierigen Saison. Daher bin ich froh, dass die Bundesliga-Spielzeit jetzt erstmal beendet ist. Ich glaube, es ich selbsterklärend, dass Timo Werner eine große Lücke in unserem Team hinterlassen wird. Ich wünsche ihm in London alles Gute, und dass er dort an seine Leistungen anknüpfen kann."

Der Leipziger Timo Werner (l) feiert mit Mannschaftskamerad Daniel Olmo Carvajal, nachdem er in Augsburg zum 1:0-Führung getroffen hat.
Bild: Matthias Schrader/AP/POOL/dpa

Timo Werner: "Mich macht es in erster Linie sehr glücklich, dass wir heute das Saisonfinale gewinnen konnten. Wir haben uns für die Königsklasse qualifizieren und so für einen schönen Abschluss dieser Spielzeit sorgen können. Dass ich dabei noch den Torrekord für RB Leipzig aufgestellt habe, macht mich natürlich sehr stolz. Es war für mich eine wunderbare Zeit hier in Leipzig. Ich wurde sehr gut aufgenommen und habe ich mich in all den Jahren stets sehr wohlgefühlt. Das war natürlich auch ein Grund, warum ich meine Leistung bringen konnte. Ein andere war die Mannschaft, die immer hinter mir stand, auch wenn es mal nicht so gut lief. Ich habe mich unter der Woche bei meinen Teamkollegen für die gemeinsame Zeit, in der einige Freundschaft entstanden sind, bedankt."

Emil Forsberg: "Das war noch mal ein hartes Spiel zum Saisonabschluss. Augsburg hat das heute gut gemacht, stand hinten kompakt und hat wenig zugelassen. Wir haben heute endlich mal wieder frei aufgespielt und guten Fußball gezeigt. Wir sind froh, dass wir als Team die Saison mit einem Sieg beenden konnten. Wir wollten unbedingt den dritten Platz sichern! Im Großen und Ganzen war es deshalb ein perfekter Tag! Es ist wirklich schön, dass Timo heute einen Doppelpack erzielt hat. Ein gebührendes Ende für seine erfolgreiche Ära bei RB Leipzig." (Quellen: AZ, fca.de, dierotenbullen.de, dpa, ötz)

Lesen Sie auch:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

30.06.2020

Weinzierl hat einen super Job gemacht in Augsburg, unter ihm hat der FCA seine besten Jahre gehabt in der BL.
Nicht Reuter hat im die Stange damals gehalten, sondern P.B. in der Winterpause und es hat sich rentiert. Im übrigen ist meine Meinung, dass ein Mann wie P.B. an allen Ecken und Enden fehlt beim FCA, jemand der mal auf den Tisch haut und jemand der dem Allmächt Reuter auch die Strin geboten hat.
Meine Meinung

Permalink
28.06.2020

Die Entscheidung Reuters für Herrlich halte ich für falsch. Weinzierl wäre der bessere Trainer, aber da spielen persönliche Animosi-
täten von Reuter gegen Weinzierl ein Rolle. Deshalb halte ich Reuter seitdem nicht mehr für tragbar als Manager, trotz der langen
Bundesligazugehörigkeit des FCA. Die nächste Saison wird dies "aufdecken".
Noch hat der FCA die Chance sich von Reuter und Herrlich zu trennen um "frischen Wind" in den FCA hineinzubringen.

Permalink
28.06.2020

Danke für Ihren ehrlichen Beitrag, dem ich vollumfänglich zuzustimmen kann!

Permalink
29.06.2020

Der Vorschlag Weinzierl ist lustig. Als Reuter nach Augsburg kam, traf er auf einen bereits gescheiterten Weinzierl. Hätte ihm Reuter nicht uner die Arme gegriffen, wäre er als einer der schlechtesten Bundesligatrainer in die Geschichte eingegangen und seine Karierre wäre beendet gewesen, bevor sie angefangen hatte.
Weinzierl hat es dem FCA und Reuter schlecht gedankt und strebte lieber nach dem großen Geld und vermeintlich höheren Aufgaben. Auf Schalke und in Stuttgart sah Weinzierl allerdings schlecht aus. Weinzierl ist heute sicher kein Trainer mehr, der eine große Zukunft vor sich hat.

Permalink
28.06.2020

An Herbert L,
in aller Primitivität möchte ich darauf hinweisen, dass eine erfolgreiche Fußball-Karriere nicht für die Aufgabe eines Managers qualifiziert. Ich kritisiere Herrn R. auch nicht wegen Entscheidungen, deren Auswirkungen nicht absehbar sind, sondern wegen seiner Sturheit, mit der er an offensichtlich falschen Entwicklungen festhält. Und gerade diese Ignoranz kommt aus seiner Fußballer-Vergangenheit (s. AZ Interview 2018): er führt den fca auf Basis eines Kindheits/Jugendtraumas)

Permalink
28.06.2020

Das einzig positive an der Saison war der Nichtabstieg und das man als Zuschauer in der Rückrunde zum größten Teil verschont wurde sich den Grottenkick vor Ort sich anzusehen.

Permalink
28.06.2020

Dank an Herrn Reuter, dass wir in Augsburg nächste Saison zum 10. Mal in Folge Bundesliga-Fußball sehen dürfen! Der FCA ist im deutschen Fußball einer von den Vereinen, die aus den finanziellen Mitteln das Bestmögliche herausholen, während woanders zig Millionen sinnlos verbrannt werden. Das ist in erster Linie das Verdienst unseres Managers.
Dass auch in Augsburg nicht alles zu 100% klappt, liegt in der Natur der Sache. Aber um das zu erkennen, müsste man a) von der Sache etwas verstehen und b) bereit sein, den Erfolg anzuerkennen. Das restliche Fußball-Deutschland blickt jedenfalls mit großem Respekt nach Augsburg.

Permalink
28.06.2020

10 Jahre BL können auch kaum nur Zufall sein.

Permalink
28.06.2020

An Wolfgang L,
Sie sagen es "von der Sache etwas verstehen". Bzw 1 und 1 zusammen zählen, wzb Baum, Giefer, Kobel, Lehmann, Koubek usw usw. Oder zb so objektiv sein wie Sie, der sich nicht zu schade war, auf Luthes einzige Unsicherheit in all seinen Spielen hinzuweisen. Hr. Reuter ist sicher ein sehr nett wirkender Mann, aber wer dessen haarsträubende Fehler der letzten Jahre überspielt, ist schlicht ein Ignorant.

Permalink
28.06.2020

Wolfgang L der Experte dieser Runde.

Permalink
27.06.2020

An Johann S,
anscheinend kann man als fca ja locker mal für zich Millionen einen schwachen Torwart einkaufen, aber wenn man bereits nach drei, vier Spielen sieht, dass der es nicht bringt, könnte man ja mal zunächst auf den eigenen guten zurück greifen usw,usw, aber es ist ja sinnlos... Reuter ist super...

Permalink
27.06.2020

Wiedermal durch die Saison gezittert und gestolpert, nicht abgestiegen, mehr kann man von dieser Mannschaft nicht erwarten.

Permalink
27.06.2020

An Guenter C
Falsch! Ohne die gravierenden Fehler von Reuter (s.zb Koubek) wäre locker Platz 13 drin gewesen. Sag einfach mal: mehr kann man von dem Rollrasen Verkäufer nicht erwarten

Permalink
27.06.2020

An Maria H.: Reuter kauft falsch ein, da haben Sie vollkommen recht. Er hätte Neuer, Lewandowski, Kimmich, Coman und solche Spieler einkaufen soll. Dann könnten wir sogar auf dem 1. Platz stehen!

Permalink
28.06.2020

Hallo Maria H.
Wissen Sie eigentlich das Herr Reuter seid fast 40 Jahren im Profifußball tätig ist. Er wurde Welt- und Europameister, ich glaube da gibt es nicht so viele die das geschafft haben. Außerdem deutscher und italienischer Meister. Ach ja Champions League Sieger ist er auch noch.
Natürlich hat nicht alles geklappt was er als Manager gemacht hat. Es ist aber leicht danach zu kritisieren. Jeder der schon mal in verantwortlicher Position war weiß vorher musst du entscheiden.
Ich bin auch nicht mit allem einverstanden was der FCA so macht, zb Torwart, und ich verstehe auch nicht warum wir einen so großen Kader haben müssen.
Ihr Kommentar ist aber einfach nur primitiv.

Permalink
Das könnte Sie auch interessieren