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FC Augsburg

24.11.2019

Philipp Max zur Unruhe beim FCA: "Es war nicht das erste Mal"

Philipp Max war beim TV-Talk Sky90 zu Gast.
Foto: Ulrich Wagner

Vor dem Heimspiel gegen Berlin sprach jeder beim FCA über Michael Gregoritsch. Philipp Max verriet nun, welche Rolle das in der Vorbereitung spielte.

Die Suspendierung von Michael Gregoritsch war in dieser Woche das Thema beim FC Augsburg: Der Österreicher hatte gesagt, dass er im Winter den Verein verlassen möchte, weil die Situation in Augsburg für ihn "beschissen" sei. Die Reaktion des Vereins folgte am Donnerstag: Bis Dienstag ist Gregoritsch suspendiert - sowohl vom Spiel- als auch vom Trainingsbetrieb. Beim TV-Talk Sky90 sprach Philipp Max am Sonntagabend darüber, wie die FCA-Mannschaft mit dem Thema umgegangen ist.

Max, der neben den Trainern Norbert Elgert und Heiko Vogel Studiogast bei Moderator Patrick Wasserziehr war, sagte zu der Unruhe: "Ich würde lügen wenn ich sagen würde, dass es vor dem Spiel kein Thema war." Einen so großen Raum wie in der öffentlichen Wahrnehmung  habe es innerhalb der FCA-Mannschaft aber nicht eingenommen. Max betonte: "Wir sind professionell genug, um mit dem Thema umzugehen." In Anspielung auf frühere Störgeräusche zum Beispiel, etwa dem Wechseltheater rund um Martin Hinteregger, sagte Max: "Es war ja auch nicht das erste Mal."

Max betont: "Wir wussten, was wir für eine große Chance hatten"

Wie wichtig ein Sieg gegen Hertha sein würde, sei jedem klar gewesen: "Wir wussten, was wir für eine große Chance hatten." Angesichts des Ergebnisses gibt es wenig Gründe, das Max und seinen Mitspielern nicht abzunehmen: Mit 4:0 fertigte der FCA den Hauptstadtclub ab. Max selbst war es, der mit einem Freistoß die Führung für sein Team besorgt hatte. Als Hertha-Keeper Rune Jarstein nach dem zweiten Tor von Sergio Cordova wegen eines rüden Doppel-Fouls an Florian Niederlechner und Sergio Cordova flog, war das Spiel entschieden.

Dass Max einer der besten FCA-Spieler an diesem Tag war, dürfte den Spähern anderer Vereine nicht entgangen sein - und im Sinne von Max selbst sein. Der 26-Jährige macht kein Geheimnis daraus, dass er seit geraumer Zeit gerne zu einem Spitzenklub wechseln möchte. Seiner Konzentration auf den FCA würde dies aber keinen Abbruch tun: "Ich lege meinen Fokus voll auf das Hier und Jetzt. Köln ist am kommenden Wochenende ein ganz wichtiges Spiel für uns." In der aktuellen Bundesliga-Saison kam Max in elf von zwölf Spielen zum Einsatz, fehlte nur beim Liga-Auftakt gegen Dortmund wegen einer Sprunggelenksverletzung. Neben zwei Vorlagen kommt er auch schon auf zwei Treffer. (eisl)

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