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FC Augsburg

20.04.2018

Punktet der FCA-Gegner Mainz auch dieses Mal?

Sandro Schwarz steht in Augsburg unter Druck.
Bild: Arne Dedert, dpa

Augsburg war für die Rheinhessen zuletzt ein gutes Pflaster. Nutzt deren Trainer Sandro Schwarz das auch dieses Mal im Kampf um den Klassenerhalt?

Nichts war es mehr mit Mainz wie es singt und lacht, obwohl Karnevalszeit war. Jedenfalls nach der Partie bei der TSG Hoffenheim am 10. Februar dieses Jahres war beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 Feuer unter dem Dach. Schon während des Spiels, das Mainz 2:4 verlor, verhöhnten die eigenen Fans ihre Mannschaft mit „Zugabe“-Rufen nach den Gegentoren. Zudem wurde lautstark und wehmütig nach Jürgen Klopp gerufen, der den FSV im Jahr 2008 verlassen hat und schon lange zu den begehrtesten Trainern der Welt zählt.

Sandro Schwarz: "Ich bin nicht emotionslos. Fragt meine Frau"

Mainzer Spieler, Trainer und Funktionäre fühlten sich anschließend bemüßigt, sich bei den Fans schriftlich zu entschuldigen und haben natürlich ein Versprechen gegeben: „Wir werden alles in die Mission Klassenerhalt reinhauen.“ Die Fans wurden noch zu einer Diskussion in eine Lounge der Opel Arena eingeladen. Vor denen warf sich dann der Mainzer Coach Sandro Schwarz in den Staub: „Ja, ich gewinne zu wenig Spiele, aber ich bin nicht emotionslos. Geht nach Hause und fragt meine Frau.“

Das hat natürlich keiner getan, doch mit dieser Ansprache im Februar hat der Trainer seinen Kopf aus der Schlinge gezogen. Schwarz stand damals heftig in der Kritik. Die rund 600 Fans, die anwesend waren, quittierten die Rede von Schwarz mit tosendem Applaus.

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Sandro Schwarz belegte seine Spieler mit einem Instagram-Verbot

Die Lage hat sich dort beruhigt, aber geändert hat sich bis heute nichts. Mainz belegt, wie im Februar, noch den drittletzten Platz in der Tabelle. Besser ist Mainz auch nicht unbedingt geworden. Hatte man während der Krisengespräche fünf Siege auf dem Konto, sind bis zum heutigen Zeitpunkt auch nur noch zwei mehr dazugekommen. Den siebten Sieg zementierte Mainz am Montag beim 2:0 gegen den SC Freiburg. Für den 39-jährigen Sandro Schwarz, der seine Spieler mit einem Instagram-Verbot belegte, kam dieser „Dreier“ zur allerhöchsten Zeit. Die Hoffnung der Fans, dass der FSV auch am Sonntag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg punktet, ist groß. Zumal in der Rückrundentabelle beide Klubs punktgleich Platz 13 und 14 einnehmen.

Der Direktabstieg sollte eigentlich für Mainz kein Thema mehr sein. Vier Spieltage vor dem Ende der Saison, hat Mainz sechs Punkte Vorsprung auf Köln und fünf auf Hamburg. Sandro Schwarz ist dennoch skeptisch. „Die letzten Fünf sind noch alle mit in der Verlosung mit drin. Auch der HSV und Köln haben noch Chancen“, sagte er der Bild-Zeitung. Augsburg war in den vergangenen Jahren für Mainz ein dankbares Pflaster. Aus den letzten drei Heimspielen holte der FCA gegen Mainz lediglich einen Punkt. Für Augsburg ist der Klassenerhalt im Gegensatz zu Mainz in greifbarer Nähe. Mit einem Sieg wäre Augsburg alle Abstiegssorgen los.

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