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FC Augsburg

27.11.2019

Reuter schließt Abgang von Gregoritsch nicht aus: "Gibt eine Zeit zu reden"

Michael Gregoritsch trainiert wieder beim FC Augsburg.
Foto: Ulrich Wagner

Plus Michael Gregoritsch trainiert zwar wieder beim FC Augsburg, ein Abgang zum Winter scheint aber weiterhin möglich - auch nach den Aussagen Stefan Reuters.

Seit Mittwoch ist Michael Gregoritsch wieder ein Teil der FCA-Mannschaft. Nach seinen provokanten Äußerungen zum FC Augsburg, in denen er seine Situation als "beschissen" bezeichnet hatte, war der Österreicher zwischenzeitlich suspendiert worden. Am Dienstagabend veröffentlichte der Klub ein Statement, in dem sich der Österreicher dahingehend zitieren ließ, dass er die Aussagen bedauere. Nach Auskunft des Bundesligisten bleibe nichts hängen.

Ein Wechsel des Österreichers, der bereits im Sommer schon am liebsten den Verein verlassen hätte, ist damit aber nicht vom Tisch. Das ließ auch FCA-Manager Stefan Reuter bei einer Medienrunde am Mittwoch durchblicken: Gregoritsch wisse wie der der Verein auch, "dass es eine Zeit gibt, in der man über solche Dinge sprechen kann - und das ist das Transferfenster." Die nächste Möglichkeit dafür gibt es im Winter. "Bis dahin erwarte ich einen hundertprozentigen Fokus auf das Sportliche."

Reuter glaubt, dass Gregoritsch überrascht war von der Heftigkeit der Aussagen

Reuter hofft aber, dass Gregoritsch wieder zu einem Teil der Mannschaft werden kann - dazu beigetragen habe das Gespräch, dass die sportliche Leitung mit dem Österreicher geführt habe. Darin habe man Gregoritsch deutlich gemacht, dass solche Aussagen ein "No-Go" seien. "Jetzt ist es wichtig, dass man es im Gespräch hinbekommt, dass beide Seiten sagen: Damit ist es gut, wir kehren nun wieder zur Normalität zurück." Diese könnte so aussehen, dass Gregoritsch am Samstag beim Auswärtsspiel in Köln wieder zum Kader des FC Augsburg gehört.

Reuter glaubt, dass Gregoritsch nicht ahnte, wie seine Aussagen wirken: "Nachdem er sich die Schlagzeilen noch zwei- oder dreimal durchgelesen hatte, war er selbst überrascht von deren Heftigkeit." Er habe sich persönlich bei der Vereinsführung und der Mannschaft für sein Verhalten entschuldigt.

Gregoritsch und Gouweleeuw? "Diese beiden Fälle haben nichts miteinander zu tun"

Dass am Wochenende mit Jeffrey Gouweleeuw ein anderer Spieler des FCA seine Ansprüche auf einen Stammplatz formulierte, will Reuter nicht miteinander vergleichen: Die Kritik des Niederländers an seiner Situation habe eine gänzlich andere Qualität als die Aussagen von Gregoritsch. Dass Gouweleeuw, der in der Vergangenheit stets Stammspieler war und nun auf der Bank sitzt, mit seiner Rolle nicht zufrieden ist, sei in Ordnung: "Ich möchte keine Spieler, die sagen: Wir halten uns fit, aber wir haben keinen Anspruch zu spielen." Es sei zwar besser gewesen, wenn Gouweleeuw seine Unzufriedenheit intern geäußert habe - "diese beiden Fälle haben aber nichts miteinander zu tun", so Reuter.

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27.11.2019

Wichtiger ist dass die 11 und Auswechselspieler am Samstag funktioniert haben.
Andree Hahn und Cordoba haben positiv überrascht, mit Tempo und viel Kampf.
Florian Niederlechner und Daniel Baier kratzen und beissen, wirklich wieder FCA.
Und die Ruhe von Jeff tut dem Team einfach gut.
Aber in der Bundesliga gibt es keine einzige schlechte Mannschaft, deswegen Bescheiden bleiben.

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