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FC Augsburg

07.11.2020

Ruben Vargas und sein Traumtor mit kleinem Makel

Ruben Vargas in der Luft, der Ball hat bereits seinen Fuß verlassen und fliegt ins Mainzer Tor. Allerdings hatte der Augsburger den Ball nicht so getroffen, wie er es eigentlich wollte. „Vielleicht war das umso besser“, sagt Vargas. Denn so gelang ihm ein sehenswerter Treffer. 
Bild: MIS

Plus Ruben Vargas hat sich seinen Fallrückzieher gegen Mainz noch oft angeschaut und Erstaunliches festgestellt. Gegen Berlin hofft er auf nächsten Sieg.

Ruben Vargas ist ehrlich. „Ich habe gesehen, dass ich den Ball nicht so getroffen habe, wie ich es eigentlich wollte“, sagt der Schweizer und lächelt: „Vielleicht war das umso besser.“ War es, denn so flog sein Fallrückzieher zur Führung gegen den FSV Mainz 05 ins Tor. Ein Treffer, der nicht alltäglich ist. Und den sich der 22-Jährige im Nachklang natürlich noch mehrere Male angeschaut hat. Mit der Erkenntnis, dass technisch bei dem Versuch nicht alles gelang. Sei’s drum, Hauptsache drin, Hauptsache gewonnen. Mit dem 3:1 am vergangenen Samstag haben die Augsburger einen weiteren, wichtigen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht.

Vargas bringt für den FCA viel Schwung

Vargas erlebt in dieser Saison ein Auf und Ab. Eine Verletzung hatte ihn vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund zurückgeworfen, er verlor zwischenzeitlich seinen Platz in der Startelf des FC Augsburg. Bei der Niederlage in Leverkusen brachte ihn Heiko Herrlich zu Beginn der zweiten Halbzeit, was dem Augsburger Spiel ordentlich Schwung verlieh.

Gegen Mainz stand er vor einer Woche dann wieder in der Anfangsformation. „Wir hatten als Team einen sehr guten Start und viele Punkte geholt. Für mich persönlich freue ich mich, wenn ich spielen kann. Und wenn ich von der Bank komme, versuche ich auch, dem Team zu helfen“, sagt Vargas. So wie es die Einstellung im gesamten Team sei. Schon mehrfach hätten die eingewechselten Spieler wichtige Anteile am letztlichen Erfolg gehabt.

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Bild: Tim Groothuis, Witters

Große Belastung durch die Nationalmannschaft

Vargas wird nach dem Spiel gegen Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr/Sky) mit der Schweizer Nationalmannschaft unterwegs sein. Spiele gegen Belgien, Spanien und die Ukraine warten auf den 22-Jährigen. Eine enorme Belastung. „Es wird aber sicherlich viel rotiert werden“, sagt Vargas.

Auf eine größere Rotation hofft auch Marco Richter. Oder zumindest darauf, dass er gegen Berlin wieder in den Kader des FC Augsburg zurückkehrt. Zuletzt hatte das Eigengewächs für die U23 in der Regionalliga gespielt. „Für junge Spieler ist es wichtig, Spielpraxis zu sammeln und mal wieder 90 Minuten zu spielen“, erklärt Herrlich diese Entscheidung. Richter habe das ordentlich gemacht und auch in dieser Woche gut trainiert. „Es kann gut sein, dass er gegen Berlin wieder im Kader ist“, sagt der FCA-Trainer.

Robert Gumny steht beim FC Augsburg vor dem Startelfdebut

Nicht nur im Kader, sondern in der Startelf wird Robert Gumny sein. Der junge Pole rückt für den verletzten Raphael Framberger auf die rechte Abwehrseite. „Er hat es in seinen bisherigen Kurzeinsätzen gut gemacht und uns auch im Training überzeugt. Deshalb haben wir ihn ja auch geholt“, erklärt Heiko Herrlich. Gumny wirke entschlossen und freue sich auf das Spiel. „Wir haben ein gutes Gefühl bei ihm“, sagt der FCA-Trainer. Wie sie überhaupt alle gerade ein gutes Gefühl beim FCA haben nach dem gelungenen Saisonstart.

„Wir haben uns gut auf Berlin vorbereitet und wissen, dass etwas gutes möglich ist“, sagt Ruben Vargas. Hertha habe zwar eine gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern, das aber schreckt die Augsburger nicht. Schon gar nicht, wenn selbst verunglückte Fallrückzieher letztlich den Weg ins Tor finden.

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