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FC Augsburg

19.11.2019

Schmidt: Gregoritschs Wechselwunsch "beeindruckt uns nicht"

Martin Schmidt will trotz Michael Gregoritschs Wechselwunsch keine Unruhe beim FCA aufkommen lassen.
Bild: Ulrich Wagner (Archiv)

Plus FCA-Trainer Martin Schmidt hat bisher nicht mit Michael Gregoritsch gesprochen, nachdem dieser seine Wechselgedanken öffentlich gemacht hatte. Muss Finnbogason operiert werden?

Es schien eine ruhige Länderspielpause für Martin Schmidt zu werden. Mit dem 1:0-Auswärtssieg gegen den SC Paderborn hatte sich der FC Augsburg ein wenig aus der Abstiegszone der Bundesliga gelöst. Damit verstummten erst einmal die Kritiker, die den FCA-Trainer die letzten Wochen immer wieder attackiert hatten. Doch dann sorgten zwei Personalien für viel Unruhe beim 15. der Bundesliga. Zuerst machte Michael Gregoritsch seinem Ärger über seine Reservisten-Rolle beim FCA Luft und erklärte unter anderem, dass er im Winter auf jeden Fall wechseln will. Und dann verletzte sich FCA-Stürmer Alfred Finnbogason schwer an der Schulter. Der Isländer wird in der Vorrunde nicht mehr zu Einsatz kommen.

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FCA-Trainer Schmidt bleibt nach außen weiter ruhig

Doch Martin Schmidt versuchte am Dienstag bei der obligatorischen Medienrunde Ruhe auszustrahlen. Zum Thema Michael Gregoritsch wollte sich der Trainer nicht groß äußern: „Solange wir keine Fakten auf dem Tisch und ein Gespräch geführt haben, hat es auch noch keine Unruhe reingebracht. Von daher ist bisher nichts passiert.“

Schmidt hatte noch keinen Kontakt mit Gregoritsch: „Wir haben ihn im Länderspiel-Flow gelassen. Wir werden mit ihm sprechen, wenn er zurückkommt.“ Gregoritsch spielte am Dienstagabend mit Österreich noch das letzte EM-Qualifikationsspiel in Lettland. Für die EM hatte sich Österreich schon vorher mit einem 2:1-Sieg gegen Nord-Mazedonien qualifiziert und wird wohl im Laufe des Mittwochs in Augsburg zurückerwartet.

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Schmidt erinnerte auch daran, dass man sich intern auch im Sommer von den Personaldiskussionen und Wechselgerüchten und deren medialen Aufarbeitung nicht aus der Ruhe bringen ließ. „Wenn irgendwo ein Spieler, der sich verändern will, in den Schlagzeilen ist, hat uns das damals nicht beeindruckt und das tut es auch jetzt nicht.“

Schulter verletzt: Muss Alfred Finnbogason operiert werden?

Mit seiner überraschenden Abrechnung mit dem FC Augsburg könnte sich Gregoritsch aber durchaus selbst ins Fleisch geschnitten haben. Denn der österreichische Nationalspieler hätte der große Profiteur der Verletzung Finnbogasons werden können. Ob der Isländer, der die nächsten Wochen fehlen wird, eventuell sogar operiert werden muss, entscheidet sich kurzfristig. Am Montag und Dienstag wurde der Stürmer noch einmal intensiv untersucht: „Es geht darum, ob man es konservativ behandeln kann, oder ob Alfred sogar operiert werden muss. Das entscheiden die Ärzte zusammen mit dem Spieler.“ Schmidt hofft, dass Finnbogason ins Wintertrainingslager Anfang Januar mitfahren kann.   

Für Schmidt kommt der Ausfall von Finnbogason zur ungünstigsten Zeit: „Alfred war athletisch auf einem Stand wie schon lange nicht mehr. Adduktorenbereich, Wade, Fußgelenk – alles war stabil. Er war wirklich im Kommen. Dann fällst du auf die Schulter. Das ist einfach nur traurig.“

Wer Finnbogason am Sonntag (15.30 Uhr) beim Heimspiel gegen die Hertha BSC ersetzen wird, darüber wird Schmidt erst im Laufe der Trainingswoche entscheiden. Beim 4-4-2-System wären Julian Schieber oder Sergio Cordova Alternativen, Schmidt könnte aber auch auf ein  4-2-3-1-System mit einem offensiv ausgerichteten Mittelfeldspieler ausweichen. Spannend wird die Frage sein, ob Michael Gregoritsch in den Überlegungen von Schmidt eine Rolle spielen wird.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Gregoritsch hat beim FC Augsburg jeglichen Kredit verspielt

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