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FC Augsburg

24.06.2007

Seinsch will bis 2010 in die erste Bundesliga

Walther Seinsch
Bild: Fred Schöllhorn

Gute Stimmung zum Trainingsbeginn beim FC Augsburg. Walther Seinsch blickt ungewöhnlich offensiv und sehr zuversichtlich in die Zukunft. 2010, sagte der Vereinschef, werde der FC Augsburg in der ersten Bundesliga spielen.

Am Montag um 11 Uhr ist Dienstbeginn für die Profis des FC Augsburg. Mit dem ersten Training beginnt beim Fußball-Zweitligisten die Vorbereitung auf die neue Saison. Am Sonntag blickte Walther Seinsch schon mal ungewöhnlich offensiv und sehr zuversichtlich in die Zukunft. 2010, sagte der Vereinschef werde der FC Augsburg in der ersten Bundesliga spielen.

Für diese Aussage gab's für den Chef des FCA beim FCA-Talk im Foyer des Medienzentrums prasselnden Beifall. Ein Satz der im Auditorium, in dem Sponsoren und Freunde des Vereins saßen, sehr gut ankam.

In lockerer und gut gelaunter Runde plauderten Seinsch, Manager Andreas Rettig, Trainer Rainer Hörgl, Hauptsponsor Herbert Nißel von der impuls AG und der Sportredaktionsleiter unserer Zeitung, Franz Neuhäuser mit Moderator Markus Othmer über Vergangenheit und Zukunft des FC Augsburg. Über den Stadionneubau wurde ebenso diskutiert, wie über die Rolle der Sponsoren. Der Lokalsender augsburg tv zeichnete die Diskussion auf. Nachstehend Ausschnitte aus dem Gespräch:

Die vergangene Saison

Rainer Hörgl: "Es ging holprig los, wir hatten Anfangsschwierigkeiten. Einige Spieler mussten sich an eine neues System gewöhnen."

Andreas Rettig: "Eine Fußballsaison ist mit einem Marathonlauf vergleichbar. Wir mussten am Anfang durch ein Tal der Tränen, haben allerdings die Ruhe bewahrt, in Köln hätte da schon Untergangsstimmung geherrscht. Das sind keine Lippenbekenntnisse, wir werden das auch weiter so halten."

Walther Seinsch: "Das hat Laune für die neue Spielzeit gemacht,"

Franz Neuhäuser: "Es wurde gute Arbeit geleistet."

Das Spiel bei 1860 München

Walther Seinsch: "Das war ein geiles Spiel."

Franz Neuhäuser: "Bisher dachten wir in Augsburg immer, in München spielt die Musik und wir tanzen hinerher. Und plötzlich war ganz Augsburg auf diese Mannschaft stolz."

Die Rolle der Sponsoren

Herbert Nißel: "Wir sehen unser Engagement beim FCA als eine Marketingmaßnahme mit Spaßfaktor. Wir sind auch stolz Hauptsponsor zu sein, wollen natürlich am FCA-Erfolg partizipieren. Der FCA ist für uns auch network, mit dem gemeinsamen Interesse Fußball".

Andreas Rettig: "Wir vergessen auch die Partner der Vergangenheit nicht. Bei uns herrscht jedoch kein Vermarktungs wahn. Allerdings unterliegen auch wir dem Druck des Wettbewerbes. Der FCA war in der vergangenen Saison 113 Stunden aufd em Bildschirm zu sehen, Dafür legen unsere Partner Geld auf den Tisch. Deswegen halte ich die darüber herrschende Diskussion für unredlich. Unsere Sponsoren sorgen für eine Quersubvention. Dadurch können wir auch die Preise im Stehplatzbereich stabil halten. Die Ticketpreise sollen auch im neuen Stadion sozialverträglich sein. Allerdings auf einem höheren Niveau."

Das neue Stadion

Walther Seinsch: "Als wir in der Bayernliga vor 350 Zuschauer gespielt haben und ich damals von den Stadionplänen erzählt habe, wurde ich zurecht belächelt. Jetzt muss ich sagen: Es war eine kluge Entscheidung. Für den Profifußball ist die neue Arena unabdingbar. Sonst kann man wirtschaftlich nicht bestehen. "

Die kommende Saison

Rainer Hörgl: "Wir haben uns wohl gut verstärkt, bei den Neuzugängen auch auf Charakter und Mentalität geachtet. Natürlich gab es in der Sommerpause für die Spieler auch Hausaufgaben. Mit den sogenannten Pulsuhren kann alles überprüft werden. Das spannendste wird wohl sein, wie schnell sich die Mannschaft in Topform präsentieren kann. "

Andreas Rettig: "Ein Spieler wie Imre Szabics hat sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Das war auch bei Roland Benschneider in der vergangenen Spielzeit so. Der wurde in Köln niedergemacht, bei uns ist er ein wichtiger Spieler."

Walther Seinsch: "Ziele mus man nicht formulieren. Wir müssen gute Arbeit machen, dann werden diese auch erreicht."

Nachwuchsarbeit

Andreas Rettig: "Der Verein hatte in den vergangenen drei, vier Jahren nicht die Mittel zur Verfügung, um in die Nachwuchsarbeit groß investieren zu können."

Walther Seinsch: "Ich gebe zu, dass wir am Jugendetat immer streichen mussten. Wir investieren jetzt wieder mehr, aber noch nicht in der Dimension, wie wir es uns wünschen würden. In Schwaben möchten wir wieder die absolute Nummer eins werden."

Blick in die Zukunft

Walther Seinsch: "2010 spielen wir in der ersten Bundesliga."

Rainer Hörgl: "Dem will ich nicht widersprechen."

Herbert Nißel: "Fußball ist in Augsburg wieder ein gesellschaftliches Erlebnis."

Andreas Rettig: "Markus Othmer wird 2010 beim FCA Pressesprecher."

Franz Neuhäuser: "Der FCA sorgt auch 2010 für Schlagzeilen."

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