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FC Augsburg

22.04.2015

So plant der FCA jetzt schon für die nächste Saison

Beim FCA wird schon für die nächste Saison in der Bundesliga geplant.
Bild: Stefan Puchner(dpa)

Der FCA plant schon für die nächste Saison in der Bundesliga. Dafür möchte der Verein etwas mehr Geld in die Hand nehmen und hat auch schon neue Spieler im Blick.

Aus der Ruhe ließ sich Peter Bircks, 62, in diesen Tagen nicht bringen. Entspannt erwartete der Geschäftsführer Finanzen des FC Augsburg die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) verschickten Bescheide zum Lizenzierungsverfahren. „Nervös bin ich da nicht mehr, da habe ich beim FCA in der Vergangenheit schon andere Zeiten mitgemacht. Jetzt wissen wir ja genau, was für Planzahlen wir abgegeben haben. Die DFL will für jeden Posten ja Belege, da ist alles dokumentiert.“

Der Brief aus Frankfurt enthielt dann auch keine Überraschungen. Der FCA erhielt die Lizenz für die kommende Saison ohne Bedingungen. Das heißt, die DFL hatte dem FCA keine Vorgaben vor der Lizenzerteilung gemacht. Ob die DFL die Lizenzerteilung an Auflagen (einzuhaltende Vorgaben nach Lizenzerteilung) geknüpft hatte, diese Frage wollte Peter Bircks gestern nicht beantworten. Er sagte nur knapp: „Wir haben die Lizenz ohne Bedingungen erhalten.“

Ob mit oder ohne Auflagen, die Planungen für die kommende Saison können sich sehen lassen. Den Gesamt-Etat kalkuliert der FCA auf 51 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von rund zehn Prozent gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/2014 (47 Millionen Euro) und bewegt sich damit im Rahmen dieser Saison.

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Spieler-Etat liegt bei 20 Millionen Euro

„Als konservative Kaufmänner haben wir wirtschaftlich vernünftig geplant, sowohl beim TV-Geld als auch bei den Sponsoring-Einnahmen und den Zuschauerzahlen“, sagt Bircks. Darum hat der FCA keine steigenden TV-Gelder eingerechnet. Läuft alles optimal in diesem Ranking, könnte der FCA rund 30 Millionen Euro allein aus diesem Topf für die kommende Spielzeit einplanen. Beim FCA baut man keine Luftschlösser.

Auch der Spieler-Etat ist den aktuellen Gegebenheiten angepasst. „Der liegt bei unseren Planungen bei rund 20 Millionen Euro für die kommende Saison. Doch der ist noch nicht festgezurrt. Da kann es bis zum Transferende am 31. August natürlich noch Verschiebungen geben“, erklärt Bircks.

FCA hat einen neuen Stürmer im Blick

Mit dem sportlichen Höhenflug scheinen auch die Begehrlichkeiten der Konkurrenz zu wachsen. Linksverteidiger Abdul Rahman Baba soll in Madrid auf der Scoutingliste relativ weit oben stehen. Daniel Baier (Vertrag bis 2016) soll nach verschiedenen Medienberichten auf Schalke ein Thema sein, falls Wunschspieler Sami Khedira nicht kommt.

Auch andere Spieler könnten noch in den Fokus geraten. So enden die Verträge von Raúl Bobadilla und Marwin Hitz 2016. Es wäre der letzte Zeitpunkt, um eine entsprechende Ablöse zu erzielen.

Doch darauf ist der FCA gar nicht scharf. Nach Angaben von FCA-Manager Stefan Reuter liegen zudem für keinen Spieler konkrete Anfragen vor, auch wenn er die in den nächsten Wochen und Monaten nicht ausschließt. Der FCA hat aber vorgesorgt. Kein Spieler hat eine Ausstiegsklausel.Es ist auch kein Geheimnis, dass der FCA mit den Leistungsträgern gerne vorzeitig verlängern würde.

Die Planungen sind also schon fünf Spieltage vor Saisonschluss im Gange. Auch in Sachen möglicher Neuzugänge sondiert der FCA dauernd den Markt. So besuchte FCA-Chefscout Stefan Schwarz das Spiel vom TSV 1860 München gegen den VfL Bochum (2:1). Angeblich soll der FCA Interesse an Stürmer Marius Wolf, 19, haben. Pikant, auch VfB-Manager Robin Dutt war in München, angeblich auch wegen Wolf.

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